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ARTE Reportage

Das internationale Nachrichtenmagazin. Jeden Samstag um 17.05 Uhr. Im Wechsel moderiert von Andrea Fies und William Irigoyen.

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Samstag, den 16. Juni 2012 um 18.20 Uhr - 14/06/12

Rio de Janeiro: In der Giftmüll-Bucht

Von Frédérique Zingaro, Mathilde Bonnassieux, Mathias Lavergne und Romain Colonna d’Istria –
ARTE GEIE / Hikari Films– Frankreich 2012

Brasilien ist Gastgeber der „Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung“ Ende Juni und ein hochgefährliches Land für Umweltschützer: Allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres starben 12 Menschen, die sich für den Schutz der Natur eingesetzt hatten.





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Alexander Anderson aber lässt sich davon nicht schrecken: Er ist der Vorsitzende von «Ahomar», dem Verein der Fischer der Bucht von Guanabara, einem früher fischreichen Gewässer, einem kleinen Paradies der Natur, das hoch gefährdet ist: Hier münden Abwässer und Abfallströme aus ganz Rio de Janeiro ins Meer – und durch die immer weiter fortschreitende Industrialisierung des Landes wird die Verschmutzung der Bucht immer schlimmer.

Abfälle, Abwasser, Schwermetalle und Ölteppiche ersticken die Bucht und alle Lebewesen darin. Alexander klagt die Industrie und die Stadt dafür an, die Natur zugunsten des Profits zu opfern. Nach mehreren Morddrohungen steht er inzwischen Tag und Nacht unter Polizeischutz. Alexander führt uns an die Bucht und erzählt uns von seinem Kampf für die Natur und die Fischer: Beider Lebensgrundlage droht im Namen des Wachstums für Brasilien geopfert zu werden.


ARTE Reportage
Freitag 22. Juni 2012 um 10.40 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE

Erstellt: 14-06-12
Letzte Änderung: 14-06-12