Kaffeehauskultur, Freuds Psychoanalyse, die Experimentierlust in der Angewandten Kunst, neue musikalische Ansätze bei Mahler, Aufregung um die Künstler der Wiener Secession und Antisemitismus prägen die Atmosphäre einer Metropole im Umbruch. Die Grundmauern der Tradition werden auf vielen Ebenen erschüttert, ein neuer Kunstbegriff und Lebensstil entsteht: das Gesamtkunstwerk – das fruchtbare Zusammenwirken verschiedener Künste.
Unser Schwerpunkt aus Anlass von Gustav Mahlers 100. Todestag greift diesen Gedanken auf und orientiert sich an der Collagetechnik Gustav Mahlers, der in seinen Kompositionen gerne andere Musiker zitiert. Zwölf Puzzlestücke, deren Inhalte sich aufeinander beziehen, bieten ein Gesamtbild der Donaumetropole. Sie laden dazu ein, das Wien um 1900 in all seinen Facetten zu erleben und Menschen zu begegnen, mit denen Mahler im Austausch stand.






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