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Sonntag, 4. November 2007 ab 20.45 Uhr - 19/08/08

Reise in die Steinzeit

Der Themenabend lädt zu einer Reise in die Steinzeit ein. Mit dem oscarprämierten Spielfilm "Am Anfang war das Feuer" von Jean-Jacques Annaud und mit zwei Dokumentationen geht dieser Themenabend auf Spurensuche und erzählt vom abenteuerlichen und beschwerlichen Leben unserer Vorfahren.

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Er geht der Frage nach, wie weit entwickelt die Menschen in der Steinzeit - vor allem in der Jungsteinzeit - tatsächlich waren. Wie gut waren ihre Erfindungen, und wie viel wussten sie über die Welt, die sie umgab?

Der Themenabend im einzelnen:


Um 20.45 Uhr
Am Anfang war das Feuer
Ein Spielfilm von Jean-Jacques Annaud
Die Erde vor rund 80.000 Jahren: Der Stamm der Ulam wird von Neandertalern überfallen. Auf der Flucht verlischt das überlebenswichtige Feuer. Drei junge Männer des Stammes machen sich auf den gefährlichen Weg, neues Feuer zu finden. Nach zahlreichen Abenteuern kehren sie zurück und bringen das Wissen mit, wie man Feuer entfacht. Der oscarprämierte Film erzählt eine spannende Geschichte aus der Frühzeit der menschlichen Evolution - und kommt dabei ganz ohne gesprochene Worte aus.


Um 22.25 Uhr
Experiment Steinzeit: Über die Alpen wie Ötzi
Ein Dokumentarfilm von Harold Woetzel
Am 16. August 2006 begann um 5.00 Uhr morgens eine einmalige Abenteuer- und Zeitreise. Bis dahin hatte kein moderner Mensch in steinzeitlicher Kleidung und Ausrüstung gewagt, über verschneite 3.000er-Bergkämme und Gletscher zu gehen - nur mit Lederlappen oder Fellschuhen an den Füßen. Bis heute hat die Archäologie keinen gesicherten praktischen Nachweis dafür, dass der im September 1991 in den Ötztaler Alpen entdeckte Steinzeitmensch "Ötzi" vor 5.300 Jahren wirklich über die Alpen hätte gehen können und dass seine Ausrüstung und Kleidung tatsächlich hochgebirgstauglich waren. Ein Fernsehexperiment wagt den Beweis.




Um 23.55 Uhr
Jenseits von Eden - Lifestyle in der Steinzeit
Ein Dokumentarfilm von Gerhard Thiel
Vor einigen Jahrzehnten stießen Bauern in der verkarsteten Landschaft bei Göbekli Tepe im Osten der Türkei immer wieder auf riesige Steinbrocken. Sie zerkleinerten die Steine, die die Feldarbeit behinderten, mühsam mit dem Vorschlaghammer und warfen sie achtlos an den Wegrand. Erst der deutsche Archäologe Klaus Schmidt witterte bei einer Geländebegehung 1994 eine Sensation. In mehreren Grabungskampagnen schälte sein Team die älteste Tempelanlage der Menschheit aus der Erde.

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Graphik: Ein herzliches Dankeschön an Nathalie Waltz (ARTE D.), Manon Metz und Pauline Gracia (in der Klasse 6.2 im Collège Henri Meck in Molsheim) und ihrem Geschichts- und Geografielehrer Christophe Clognier.
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Erstellt: 19-08-08
Letzte Änderung: 19-08-08