Die Destabilisierung der aktuellen griechischen Regierung ist eine direkte Folge des Ringens um eine Vermeidung der drohenden Staatspleite. Nach zahllosen Sitzungen in dieser Woche hat die Troika, bestehend aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfond den Druck noch einmal erhöht und Griechenland ein Ultimatum zur Umsetzung seiner Sparzusagen gestellt. Die so dringend notwendigen Milliardenhilfen von 130 Milliarden Euro werden nur dann fließen, wenn Athen bis zum kommenden Mittwoch neue Einsparungen in Höhe von 325 Millionen Euro beschließt.
Unterdessen eskaliert der Zorn der Griechen: Durch einen zweitägigen Streik ist der öffentliche Verkehr im Land nahezu lahmgelegt, im Zentrum der Hauptstadt kam es zudem am Freitag erneut zu gewaltsamen Auseinandersetzungen: Demonstranten warfen Molotow-Cocktails und Steine auf Polizisten, die Tränengas gegen die Protestierenden einsetzten. Rund 7000 Menschen hatten sich zu den Protesten auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament versammelt. Zuvor hatten dort rund 10.000 Anhänger der kommunistischen Gewerkschaftsfront Pame friedlich demonstriert.







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