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Meine Wiederholung
Herr Pilipenko und sein U-BootDie letzten 30 Jahre hat Wladimir Pilipenko fast ausschließlich in seiner Werkstatt verbracht... |
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Dossier
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Sonntag, 5. August 2012 um 02.50 UhrWiederholungen:
Die letzten 30 Jahre hat Wladimir Pilipenko fast ausschließlich in seiner Werkstatt verbracht. Aus Schrottteilen hat er - mitten in der ukrainischen Steppe - ein U-Boot gebaut. Das giftgrüne Gefährt funktioniert sogar - zumindest im örtlichen Dorfteich. Doch Pilipenko will beweisen, dass er mit seinem U-Boot im Schwarzen Meer richtig abtauchen kann. Nach aufwendigen Vorbereitungen bricht Pilipenko endlich auf. 400 Kilometer Steppe und beschwerliche Bergketten muss er mit seinem U-Boot auf einem altersschwachen Getreidetransporter hinter sich bringen, bis an die Ufer der Krim. Eigentlich war Wladimir Pilipenko Kranführer auf einer Kolchose. Den zurückhaltenden bodenständigen Mann unterscheidet nicht viel von den anderen Bewohnern in dem winzigen Dorf Jewgeniwka. Außer, dass der 63-jährige Familienvater seinem Jugendtraum treu geblieben ist. Seit seiner Armeezeit bei der Marine hat ihn die Idee eines eigenen U-Bootes nicht losgelassen. Der Dokumentarfilm zeigt, wie sich der Ukrainer Wladimir Pilipenko seinen Lebenstraum gegen alle Widrigkeiten der Zeitgeschichte erfüllt, in einem Land, das sich seit Jahren im ständigen Wandel befindet. Der Zuschauer lernt Pilipenko als Träumer und einfallsreichen, ja geradezu genialen Techniker in der nüchternen Realität des Dorflebens kennen, um ihn schließlich zu neuen, ungewissen Ufern aufbrechen zu sehen. |
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