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Meine Wiederholung
MinamisanrikuSchicksal einer Stadt |
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Dossier
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Mittwoch, 21. März 2012 um 03.10 UhrWiederholungen:
Am härtesten trafen Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 Minamisanriku im Nordosten der Insel Honshu. Fast tausend der 17.000 Einwohner verloren ihr Leben, und der Ort lag vollständig in Trümmern. Die Stadt hatte praktisch aufgehört zu existieren. Dass nicht noch mehr Menschen den Tod fanden, ist einer jungen Frau zu verdanken: Miki Endo rief über eine Lautsprecheranlage die Menschen unentwegt dazu auf, die Küstenstadt zu verlassen und sich in höhere Region in Sicherheit zu bringen. Sie selbst kam in den Fluten ums Leben. Fast tausend Tote und Vermisste, rund 3.300 zerstörte Häuser, insgesamt fast 700.000 Tonnen Trümmer - wohl keine Stadt wurde durch das Erdbeben und den Tsunami vom 11. März 2011 derart verwüstet wie Minamisanriku im Nordosten der japanischen Hauptinsel Honshu. Unmittelbar nach der Katastrophe hatte man befürchtet, bis zu 10.000 der knapp 17.000 Einwohner der Küstenstadt könnten in der gigantischen Flutwelle ums Leben gekommen sein. Dass es am Ende nicht ganz so schlimm kam, ist nur ein schwacher Trost für diejenigen, die ihre Angehörigen und ihre gesamte Habe verloren haben. |
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