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Lost in Austen (1/4)

Die passionierte Jane Austen Liebhaberin Amanda Price gelangt in die Welt des Austen-Romans "Stolz und Vorurteil"...

Dossier
Schließen Mimi / Anita (Lisette Pagler)

Die spannende schwedische Science-Fiction-Serie von Lars Lundström spielt in einer anderen Realität, in der Menschen mit Robotern zusammenleben.

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Mittwoch, 25. Juli 2012 um 14.40 Uhr

Wiederholungen:
08.08.2012 um 01:20
Lost in Austen (1/4)
(Großbritannien, 2008, 60mn)
ARTE F
Regie: Dan Zeff
Drehbuch: Guy Andrews
Kamera: David Higgs
Musik: Christian Henson
Schnitt: Paul Garrick
Darsteller: Jemima Rooper, Alex Kingston, Hugh Bonneville, Elliot Cowan, Morven Christie, Tom Mison, Gemma Arterton
Produktion: Mammoth Screen
Produzent: Kate McKerrell

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die passionierte Jane Austen Liebhaberin Amanda Price gelangt durch eine verborgene Tür in ihrer Wohnung in die Welt des Austen-Romans "Stolz und Vorurteil". Im Hause der Bennetts wird sie gastfreundlich aufgenommen, doch führt ihre Anwesenheit dazu, dass die vertrauten Ereignisse "umgeschrieben" werden.

Amanda Price ist nicht unglücklich mit ihrem Leben im London des 21. Jahrhunderts. Dennoch sucht sie immer wieder Zuflucht in den Geschichten ihrer Lieblingsautorin Jane Austen - in einer bezaubernde Welt voll von tiefen Gefühlen und charmanter Tugendhaftigkeit. Eines Abends steht die Romanfigur Elizabeth Bennett aus dem Roman "Stolz und Vorurteil" in ihrem Badezimmer. Eine verborgene Tür ermöglicht den Übergang von Amandas Wohnung in das Haus der Bennets, wo sich die überrumpelte Amanda, von Elizabeth ausgetrickst, schließlich wiederfindet. Als vorgebliche Freundin von Elizabeth wird Amanda von den Bennets aufgenommen und begleitet den Alltag der Familie. Als der charmante Mr. Bingley den Bennet-Töchtern einen Besuch abstattet, zeigt sich jedoch, dass Amandas Anwesenheit die Romangeschehnisse, welche die junge Britin des 21. Jahrhunderts auswendig kennt, in eine andere Richtung drängt. Mr. Bingley, der in "Stolz und Vorurteil" eigentlich Jane heiraten soll, zeigt plötzlich starkes Interesse an Amanda selbst. Alle Versuche Elizabeth, welche sich in Amandas Welt geflüchtet hat, zurückzuholen, um die Ereignisse wieder zu normalisieren, scheitern; und so bleibt Amanda nur eine Möglichkeit: Mit ihrem Wissen um die "wahre Geschichte" versucht sie das Schicksal zu lenken.

"Lost in Austen" ist eine fantasievolle Adaption des Jane Austen-Romans "Stolz und Vorurteil", geschrieben von Fernsehautor Guy Andrews und verfilmt in Zusammenarbeit mit Regisseur Dan Zeff. 2008 wurde die Geschichte als vierteilige TV-Mini-Serie für das ITV Network (GB) produziert.
"Lost in Austen" orientiert sich inhaltlich grob am Ablauf des Originals von Jane Austen und wagt ein Zeitreise der etwas anderen Art: Amanda Price, eine junge Frau aus dem London des 21. Jahrhunderts, findet sich plötzlich in der Welt des britischen Landadels des 19. Jahrhundert wieder. Sie tauscht ihr hektisches Leben im postmodernen, schnelllebigen London gegen ein Leben in der Fiktion, und taucht ein in eine Welt voll von Sinnlichkeit, Poesie und Tugendhaftigkeit. Somit kontrastiert "Lost in Austen" nicht nur das "reale" Leben der Amanda Price mit dem romanesk-idyllischen Leben der Familie Bennet, sondern vor allem zwei Lebenswelten, zwei Zeitepochen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Diesen "Zusammenprall der Kulturen" bringt Drehbuchautor Guy Andrews in seiner Mini-Serie besonders eindrücklich über die Dialoge zum Ausdruck. Einige der Kostüme, die bei "Lost in Austen" Einsatz finden, sind Originalkostüme aus vorangegangenen Film- und Fernsehadaptionen von Jane Austen-Romanen.
Die britische Fernsehkritik hat die eher ungewöhnliche Geschichte sehr positiv aufgenommen. ARTE zeigt die TV Mini-Serie nun zum ersten Mal im deutschen Fernsehen.
Guy Andrews hat auch für andere britische TV-Produktionen gearbeitet, so zum Beispiel für die britische Comedy-Serie "Absolute Power" (2003) oder die Detektivserie "Agatha Christie's Poirot" (2005 - 2008). Regisseur Dan Zeff ist besonders für sein Mitwirken bei der Realisierung unterschiedlicher BBC-Projekte bekannt. Seine jüngsten Arbeiten sind der Fernsehfilm "Hattie" (2011) und die TV-Serie "Pramface" (2012).