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Meine Wiederholung
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ARTE Reportage

Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags gegen 18.15 Uhr ausgestrahlt.

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Das internationale Nachrichtenmagazin. Jeden Samstag um 18.20 Uhr. Im Wechsel moderiert von Andrea Fies und William Irigoyen.


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Freitag, 6. Juli 2012 um 10.30 Uhr

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ARTE Reportage
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE

16:9 (Breitbildformat)

Das Magazin für aktuelle internationale Politik wird immer samstags gegen 18.15 Uhr ausgestrahlt. Durch die Sendung führen abwechselnd Andrea Fies und Nathalie Georges. Auf der Grundlage seines redaktionellen Sendeauftrags wirft "ARTE Reportage" den etwas anderen Blick auf wichtige Ereignisse des Weltgeschehens.

Mali : Der Kampf der Tuareg
Am 10. April 2012 erklärten die Tuareg von der « Nationalen Bewegung zur Befreiung des Azawad » die Unabhängigkeit « ihrer » Region im Norden von Mali, ein Gebiet dreimal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Einen Tag nach dieser Erklärung waren die ARTE-Reporter an dieser neuen Grenze der Sahelzone. Sie wollten wissen, wer da gegen wen kämpft und wer eigentlich von dem Chaos in Mali profitiert.
Da gibt es die Nationalistischen Tuaregs, Islamistische Gruppen und Dschihad-Kämpfer – vor allem die Dschihad-Gruppen wollen ganz offensichtlich die Krise nutzen, um in diesem afrikanischen Land nicht weit von der Grenze zur EU Fuß zu fassen, als neue Basis für ihren Heiligen Krieg.
Olivier Joulie und Laurent Hamida waren einige Tage lang in Gao, der Hauptstadt des neuen Staates der Tuareg – sie wurde zum Symbol des politischen Kampfes um den Einfluss in der Region. Die Reporter fuhren dann weiter durch die Wüstenregionen im Norden zu den Hochburgen der Kämpfer von der AQMI, der Al-Quaida im Maghreb. Ihr Ziel, die Scharia als Rechtsordnung einzuführen, stößt auf den Widerstand der Tuareg – sie kämpften einmal gemeinsam, einigen sich eine Zeit lang und kappten ihre freundlichen Verbindungen schließlich wieder.
Mitten in der Krisenregion patrouillieren noch Salafistische Kämpfer und das angrenzende Algerien im Norden Malis schickt straflos seine Luftwaffe über die Grenze. Mittendrin irren die Flüchtlinge, die Vertriebenen aus den Dörfern, Hungernde, die vor den Kämpfen geflüchtet sind. Das alles sind die Ausläufer eines Konfliktes aus kolonialen Zeiten von vor 50 Jahren, bis heute virulent und bis heute mit blutigen Folgen. Zurzeit ist das Chaos in Mali so groß, das niemand zu prognostizieren wagt, wie das alles einmal enden soll.

Die Reporter bei den Tuareg – ein Interview
Die beiden Reporter Olivier Joulie und Laurent Hamida haben während des « Arabischen Frühlings » über die Revolution in Libyen berichtet. Sie wollten wissen, wie der Esprit dieser Revolte sich bei den Tuareg in Azawad in Mali durchsetzt.
Nach der Unabhängigkeitserklärung der Tuareg gegen die regierungstreuen Truppen in Bamako hat ihre Befreiungsfront MNLA nun noch den Konflikt mit den Islamistischen Gruppierungen auszufechten, unter anderem mit der AQMI, der Al-Quaida des Maghreb. Über sie zu berichten ist schwierig und gefährlich: Ohne die Unterstützung der Tuareg von der MLNA hätten die ARTE–Reporter keine Chance gehabt, in die umkämpften Gebiete im Norden zu fahren.
18 Tage lang waren sie unterwegs. Sie erzählen uns von den Schwierigkeiten und den Gefahren ihrer Reportage und den interessanten Begegnungen mit den Tuaregs: Seit Jahrzehnten wurden sie in Mali ausgegrenzt und verfolgt. Es gelang den ARTE-Reportern zum ersten Mal überhaupt, den Chef der MLNA davon zu überzeugen, ein Interview vor einer Fernsehkamera zu geben.

Tiefenschärfe - Syrien: Vom Leben der Rebellen in den Bergen
ARTE Reportage zeigt einmal im Monat unter der Rubrik "Tiefenschärfe" die Werke eines ausgesuchten Fotografen.
Boris Mabillard, 1966 in der Schweiz geboren, ist freier Fotoreporter. Er fotografiert und schreibt über seine Themen in Tageszeitungen und Magazinen wie Le Temps, Le Monde, Le Courrier, Le Soir und Newsweek. Er lebt und arbeitet in Genf.
Ausstellung 2012: « Beyrouth, chez Medawar »
Buchveröffentlichung 2012: « Voleurs d'azur dans les Pamirs »