Samstag, 19. Dezember 2009 um 12.00 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Zoom Europa
(Deutschland, Frankreich, 2009, 43mn)
ZDF / ARTE F
In der letzten Sendung soll noch einmal zurück geschaut werden auf die vergangenen drei Jahre "Zoom Europa". Welche Geschichten haben besonders berührt, und was hat sich seither getan? "Zoom Europa" kehrt noch mal zurück an die Orte und zu den Menschen und fragt, was aus ihnen geworden ist.
Keine Heimat in der Fremde
Ihre Hoffnungen waren groß. Aus Südamerika waren sie nach Spanien gekommen um dort zu arbeiten und eine neue Heimat zu finden. Doch längst hat die Wirtschaftskrise das Land fest im Griff. Spanien ist nicht mehr das lockende Ziel für Zuwanderer. Oft sind die Ausländer die ersten, die ihre Arbeit verlieren. Ihre Chancen auf Aufenthaltsgenehmigung sind noch geringer als zuvor.
Kampf gegen Pfunde
Die Zahlen waren erschreckend. Die Anzahl übergewichtiger Kinder war in Großbritannien in der vergangenen Zeit deutlich gestiegen. Dringend Zeit, so fand die Regierung, der Fettleibigkeit den Kampf anzusagen. Aber was haben die Ernährungsprogramme und Aufklärungskampagnen gebracht?
Reichtum in Gummistiefeln
Nokiaaktien haben sie reich gemacht: Finnische Hausfrauen, deren Wertpapiere aus einer Zeit stammen, in der der Handyhersteller noch Gebrauchsgegenstände wie Gummistiefeln produzierte. Das Geld wollten sie sinnvoll investieren und bauten
Öko-Häuser und soziale Einrichtungen. Was ist aus ihnen geworden?
Kein bisschen Frieden
Während die Obamaregierung auch von Europa mehr Soldaten für den Afghanistaneinsatz fordert, sinkt die Unterstützung in der europäischen Bevölkerung immer weiter. In den Niederlanden hatte der Filmemacher Vic Franke zu dem Stimmungsumschwung beigetragen. Sein Film über den Afghanistaneinsatz hatte für große Bestürzung gesorgt. Inzwischen hat die Regierung den Abzug der Truppen für 2010 beschlossen.
Aber kann die Regierung an diesen Plänen wirklich festhalten?
Kämpfer gegen Unrecht
Es klingt wie ein Märchen: Erst im Jahr 2000 war Rotimi Adebari aus Nigeria nach Irland geflüchtet und nur vier Jahre später wurde er dort zum Bürgermeister gewählt. Heute ist er kein Bürgermeister mehr, aber seinen Kampf gegen Rassismus und Diskriminierung hat er nicht aufgegeben.
Rettende Flüchtlinge
Riace macht Schule. Bereits vor zwei Jahren hatte sich das kleine Dorf in Kalabrien Flüchtlingen gegenüber ausgesprochen offen gezeigt und das große Potential der neuen „Bürger“ erkannt. Heute machen das viele Dörfer in der Umgebung nach und haben damit auch eine Antwort auf die wachsende Entvölkerung vieler Ortschaften gefunden.