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Meine Wiederholung
28 Minuten"28 Minuten" ist das neue Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. |
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Dossier
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Donnerstag, 17. Mai 2012 um 01.05 UhrWiederholungen:
"28 Minuten" ist das neue Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. "28 Minuten" ist das neue Kulturmagazin bei ARTE, täglich frisch und frech aus Paris. Jede Sendung nimmt ein aktuelles Thema aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft oder Wissenschaft unter die Lupe und führt hin zu kulturellen Hintergründen, die sich in der Tagesaktualität sonst nicht auf den ersten Blick erschließen. Dafür stehen der Moderatorin, der französischen Kulturjournalistin Élisabeth Quin, sowohl Fachleute für die einzelnen Bereiche als auch ein täglich wechselnder Gast aus dem kulturellen Leben zur Seite. Künstler, Schriftsteller, Schauspieler, Filmemacher, Fotografen, Architekten und andere eröffnen im Gespräch mit der Moderatorin ungewohnte und neue Perspektiven auf an sich vertraute Inhalte und regen dazu an, neue Wege zum Verständnis unserer komplexen Wirklichkeit zu beschreiten. |
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Meine Wiederholung
Nerd-Alarm!Von Gamern, Geeks und großen Brillen |
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Dossier
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Donnerstag, 17. Mai 2012 um 01.35 UhrWiederholungen:
Schulisch begabt, aber jämmerlich im Umgang mit Mädchen und Nieten im Sport - "Geeks" galten in den 70er Jahren als Verlierer schlechthin. Dann entdeckten sie den Computer, vertieften sie sich ins Programmieren von Videospielen und identifizierten sich schließlich mit den Figuren dieser Fantasiewelten. Mit dem riesigen Erfolg der "Star-Wars"-Reihe - Geek-Figuren tauchen immer häufiger in Film und Fernsehen auf - und der Verbreitung des Internets wurde die Computertechnik zum festen Bestandteil des Lebens. Und das Image der Geeks wandelte sich. Einige von ihnen wurden ungeheuer reich. Andere waren plötzlich "cool" und angesagt. Für die Geeks war die Stunde des Triumphes gekommen. Das Wort "Geek" stammt aus der amerikanischen Umgangssprache, und seine ursprüngliche Bedeutung von "Streber" oder "Stubengelehrter" hat sich im Laufe der letzten 40 Jahre stark verändert. In den 60er- und 70er Jahren wurde das Wort in den Vereinigten Staaten abwertend gebraucht. Es bezeichnete einen zwar sehr intelligenten, aber sozial völlig unbeholfenen Wissenschaftler oder Informatiker. Filmemacher Jean-Baptiste Péretié realisierte seinen Dokumentarfilm nach einer Idee von Dimitri Kourtchine. |
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Meine Wiederholung
Frauen am Rande des NervenzusammenbruchsEs gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Beziehung zu beenden: Schürzenjäger Iván hinterlässt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Pepa - und das war's dann... |
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Donnerstag, 17. Mai 2012 um 02.30 UhrWiederholungen:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Beziehung zu beenden: Schürzenjäger Iván hinterlässt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Pepa - und das war's dann. Die Verlassene startet einen Rachefeldzug und deckt dabei Iváns Doppelleben auf. Zu dem gehören Frau, Kind und Geliebte ... Drama, Drama, Drama! Iván und Pepa sind Synchronsprecher und ein glückliches Paar - scheinbar. Das ändert sich schlagartig, als Iván nach langjähriger Beziehung per Nachricht auf Pepas Anrufbeantworter Schluss macht. Pepa sieht rot und findet zu allem Überfluss heraus, dass Iván bereits mit Lucía verheiratet ist, mit der er außerdem einen Sohn namens Carlos hat. Am Rande des Nervenzusammenbruchs löst Pepa ihre Wohnung auf - und ausgerechnet Carlos steht als Mietinteressent vor ihrer Tür. Doch damit nicht genug: Pepas hypochondrische Freundin Candela ist in eine verrückte Geschichte mit Terroristen verstrickt. Die feministische Anwältin Paulina Morales ist da keine große Unterstützung. Kurz bevor die Welt im Desaster untergeht, tauchen zwei Polizisten bei Pepa auf ... "Es ist leichter, Mechanik zu studieren, als die Psyche eines Mannes" - konstatiert trocken die Protagonistin Pepa zum Schluss von Pedro Almodóvars Film. "Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs" ist eine Komödie voll beißenden Humors, eine Sozialsatire und eine Liebeserklärung an die Frauen wie nur Pedro Almodóvar sie machen kann. |
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| 03:55 |
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Palestrina - Fürst der MusikHollywood könnte die Geschichte dieses Mannes nicht besser erfinden: ein musikalisches Genie in der Gunst des Papstes... |
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Donnerstag, 17. Mai 2012 um 03.55 UhrWiederholungen:
Hollywood könnte die Geschichte dieses Mannes nicht besser erfinden: ein musikalisches Genie in der Gunst des Papstes; seine Musik eine Waffe, mit der der Vatikan die Feinde in die Knie zwingt. Als das Schicksal jedoch erbarmungslos zuschlägt, ist es eine Frau, die ihn - und damit sein musikalisches Werk - aus den Fängen der Kirche rettet. Palestrina ist einer der großen Künstler der Renaissance, ein Vokalkomponist, dessen Klangschöpfungen der Humus sind, auf dem die abendländische Musik gedeihen sollte. In einer ungewöhnlichen Mischung aus Spielfilm und Dokumentation setzen sich Leben und Werk Palestrinas wie ein Puzzle zusammen. Das Thema ist von ungebrochener Aktualität: Geht es doch darum, wie der Einzelne sich in Zeiten der Krise zu Religion und Spiritualität verhält. Es war wohl der Schock der Erkenntnis, der Palestrina letztlich zu dem epochalen Künstler machte, als der er heute gilt. Schon früh, mit 30 Jahren, schien er auf dem Gipfel seiner Karriere: Papst Giulio III hatte ihn zum cantore ponteficio auf Lebensdauer ernannt, dem höchsten Amt, das ein Musiker in Rom erreichen konnte. Doch Machtspiele und Intrigen führten zur Aberkennung des Titels. Palestrina musste erfahren, dass der Klerus nicht an seiner Kunst interessiert war, sondern ihn schlicht als Spielball politischer Interessen benutzt hatte. Die Geschehnisse provozierten eine künstlerische Gegenreaktion: In wenigen Jahren entwickelte Palestrina einen neuen Kompositionsstil, der ihn schließlich unsterblich machte und der ihn für die Kirche unentbehrlich werden ließ. Nicht wenige Kenner sind heute der Auffassung, dass die Musik Palestrinas die stärkste Waffe der Gegenreformation war. Die neuen Klänge, die auf bisher ungehörte Art kunstvolle, polyphone Komposition und Textverständlichkeit zusammenbrachten, lockten die Leute in Scharen wieder in die Katholische Kirche. Es war der Beweis dafür, dass Musik die Menschen tiefer ergreifen kann, als noch so heilige Worte dies vermögen. |
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