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Mit offenen Karten

Schule für alle

DETAILS

Dienstag, 10. Juli 2012 um 00.25 Uhr

Wiederholungen:
14.07.2012 um 14:00
30.07.2012 um 14:10
Mit offenen Karten
(Frankreich, 2011, 12mn)
ARTE F
Regie: Didier Ozil
Autor: Jean Christophe Victor
Produzent: Arte France Developpement

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Jede Woche liest Jean-Christophe Victor "die politischen Kräfteverhältnisse in der ganzen Welt" aus detaillierten geografischen Karten. Sein Credo: "Die Karten zum Sprechen bringen." Und das beherrscht er wie kein anderer - in seiner Sendung "Mit offenen Karten", jeweils samstags um 19.15 Uhr.

Jeder fünfte Erwachsene kann weder lesen noch schreiben - obwohl das Recht auf Bildung und Ausbildung in der Allgemeinen Menschenrechtserklärung aus dem Jahr 1948 als anerkanntes Grundrecht verbrieft ist. Im letzten Jahrzehnt nahm die Zahl der nicht in die Grundschule eingeschulten Kinder stark ab. Aber es gibt immer noch zahlreiche Hürden, die den Zugang zur Bildung und Ausbildung für alle erschweren.

Das Magazin "Mit offenen Karten" bietet immer samstags um 19.15 Uhr einschlägige Erklärungen und Hintergrundinformationen zur geopolitischen Situation in verschiedenen Ländern dieser Erde. Die Sendung ist ein wahrer Fundus an Informationen und weist auf weiterführende Literatur zum jeweiligen Thema hin.

00:40
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Yourope

Piraten entern Europa

DETAILS

Dienstag, 10. Juli 2012 um 00.40 Uhr

Wiederholungen:
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Yourope
(Deutschland, 2012, 26mn)
SWR
Moderation: Andreas Korn

16:9 (Breitbildformat)

Europa im Blickpunkt: das moderne und interaktive Europamagazin - "Yourope", jeweils samstags um 14.15 Uhr. Im Fokus der 26-minütigen Sendungen stehen nicht nur die großen politischen Fragen, sondern auch die ganz alltäglichen Herausforderungen der Europäer. Heute: Piraten entern Europa

Die Erfolge der Partei "Die Piraten" in Deutschland bei den jüngsten Wahlen haben Erstaunen, aber auch Ratlosigkeit hervorgerufen. Denn ihre Wähler und viele Anhänger darüber hinaus sympathisieren mit einer Partei, deren politisches Programm, abgesehen davon dass es um die "Freiheit" im Internet geht, kaum zu fassen ist. Was steckt dahinter, zumal diese junge politische Bewegung, die in Schweden ihren Anfang nahm, in ganz Europa die politischen Verhältnisse aufmischt?

Das Magazin "Yourope" beleuchtet in jeder Sendung ein zeittypisches und gesellschaftspolitisches europäisches Phänomen. Neben klassischen Reportagen und Gesprächen mit Reportern und betroffenen Bürgern aus ganz Europa, die dem Moderator Andreas Korn per Videobotschaften zugeschaltet sind, gibt es ebenfalls eine Vielzahl interaktiver Erklärelemente. Zudem besteht die Möglichkeit, sich als Zuschauer aktiv als Netzwerkreporter zu beteiligen und es mit einem originellen Videostatement bis in die Sendung zu schaffen.

01:05
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Was Du nicht siehst (7/40)

New York

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Dienstag, 10. Juli 2012 um 01.05 Uhr

Wiederholungen:
17.07.2012 um 07:55
Was Du nicht siehst (7/40)
(Frankreich, 2011, 26mn)
ARTE F
Regie: Alex Badin

Stereo Hörfilm-Fassung 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die junge französische Journalistin Sophie Massieu reist um die Welt. Doch das, was sie ihren Zuschauern auf ihrer 40 Etappen umfassenden Tour zeigt, kann sie selbst nicht sehen. Denn Sophie Massieu ist blind. So können auch wir lernen, die Welt "mit anderen Augen" zu sehen. In der siebten Folge der Reihe macht Sophie Massieu einen Abstecher in die amerikanische Metropole New York.

Die blinde Journalistin Sophie Massieu besucht mit ihrem Hund Pongo Amerikas quicklebendige Metropole New York, deren Herz bekanntlich nie zu schlagen aufhört. Früher galt man als echter New Yorker, wenn man aus Manhattan stammte, heute genießen auch in Brooklyn Geborene wie Beth dieses Privileg. In dem zurzeit gewaltig boomenden Stadtbezirk genießt Sophie Massieu den ersten echten Bagel ihres Lebens und begegnet dem ortsansässigen "Barbier", in dessen Salon sie sich ins vergangene Jahrhundert zurückversetzt fühlt.
Es ist heiß im Big Apple, und Sophie lechzt nach frischer Luft. Im legendären Central Park genehmigt sie sich sogar ein paar Morgenstunden Gartenarbeit. Am Broadway entdeckt sie die Theater- und Lichterstadt New York. Der Kassenschlager ist dort zurzeit das Musical "Mamma Mia" mit der Musik der schwedischen Band Abba, mit deren Hauptdarstellerin sie Bekanntschaft macht.

01:25
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Wie immer

Eine ältere Dame geht zu ihrem wöchentlichen Friseurtermin.

DETAILS

Dienstag, 10. Juli 2012 um 01.25 Uhr

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Wie immer
(Deutschland, 2010, 7mn)
ARTE
Regie: Zubin Sethna
Kamera: Emma Rosa Simon
Musik: Nicolas Schulze
Schnitt: Maija Rönkkö
Darsteller: Christine Heimannsberg (Zweite Friseurin), Frederike Frerichs (Gerda Beckert), Johanna Gastorf (Friseurin Martina)
Autor: Dorothea Nölle
Produktion: ARTE, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin
Produzent: Bodo Knapheide, Maximilian Müllner, Nico Maresch
Ton: Alexandre Leser, Phillip Große-Siestrupp

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Eine ältere Dame geht zu ihrem wöchentlichen Friseurtermin. Sie ist gut gelaunt und hat ihren Müllbeutel dabei. Der Film erzählt eine Geschichte über den Umgang mit dem Älterwerden, Respekt und der schleichenden Angst vor dem alltäglichen Kontrollverlust.

Gerda Beckert, eine lebensfrohe alte Dame, leidet unter beginnender Demenz. In ihrem Alltag, den sie nach wie vor eigenverantwortlich meistert, nehmen die Momente des Vergessens einen immer größeren Platz ein. Mit ihrem Charme und der Unterstützung ihres Umfelds gelingt ihr die Rettung aus Situationen, die sie mit ihrem Gedächtnisverlust konfrontieren. Doch am Ende ist der geistige Verfall nicht aufzuhalten.

Zubin Sethna wurde 1978 geboren und ist in Düsseldorf aufgewachsen. Er bezeichnet sich selbst als Indo-Germane mit deutsch-indisch-persischen Wurzeln. Zunächst machte er eine Ausbildung zum Cutter. Seit 2003 ist er Student der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin (dffb). Derzeit schneidet er an seinem Abschlussfilm "Wo ist mein Zelt?", eine assoziative Dokumentation.

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Auf das, was wir lieben

Die 15-jährige Suzanne stürzt sich bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen von einem Mann zum anderen ohne tiefere Empfindungen oder eine dauerhafte Bindung. Ihrer Familie missfällt ihr Verhalten...

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Ein Agent der Stasi findet ein Paar, das er ausspionieren muss, sympathisch.

Zum Dossier Das Leben der anderen

Dienstag, 10. Juli 2012 um 01.40 Uhr

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Auf das, was wir lieben
(Frankreich, 1983, 100mn)
ARTE F
Regie: Maurice Pialat
Drehbuch: Maurice Pialat, Arlette Langmann
Kamera: Jacques Loiseleux
Musik: Henry Purcell
Schnitt: Yann Dedet, Valérie Condroyer, Sophie Coussein
Darsteller: Sandrine Bonnaire (Suzanne), Maurice Pialat (Vater von Suzanne), Dominique Besnehard (Robert), Cyril Collard (Jean-Pierre), Evelyne Ker (Mutter von Suzanne), Christophe Odent (Michel), Cyr Boitard (Luc), Pierre-Loup Rajot (Bernard)
Produktion: Gaumont, Les Films du Livradois, France 3
Produzent: Micheline Pialat, Emmanuel Schlumberger, Daniel Toscan du Plantier

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die 15-jährige Suzanne stürzt sich bei ihren ersten sexuellen Erfahrungen von einem Mann zum anderen ohne tiefere Empfindungen oder eine dauerhafte Bindung. Ihrer Familie missfällt ihr Verhalten, und auch sie selbst befürchtet, für eine wahre Liebe unempfindsam zu sein. Als ihr Vater überraschend die Familie verlässt und Suzanne mit ihrem gewalttätigen Bruder und ihrer depressiven Mutter zurücklässt, eskaliert die Situation und die Familie droht endgültig auseinander zu brechen.

Suzanne ist 15 Jahre alt, schwänzt regelmäßig die Schule und findet ihr kurzweiliges Glück nur in den Armen von Männern. Ohne tiefere Empfindungen oder eine dauerhafte Bindung schläft sie mit ihnen. Unverstanden von ihrer Familie zieht sie deren Zorn auf sich. Als ihr Vater die Familie überraschend für eine neue Frau verlässt, ist Suzanne den Gewalttätigkeiten ihres eifersüchtigen Bruders und den hysterischen Anfällen ihrer Mutter ausgesetzt.
Sie selbst befürchtet, für die wahre Liebe unempfänglich zu sein und niemals eine dauerhaft funktionierende Beziehung aufbauen zu können. Der scheinbar einzige Ausweg: sich dem Wunsch ihrer Familie beugen und einen Mann heiraten. Suzannes Wahl fällt auf Bernard, doch auch dieser Mann scheint von ihr nur beliebig gewählt zu sein.

In "Auf das, was wir lieben" gelingt Maurice Pialat das Porträt einer Halbwüchsigen, die durch ihre beziehungslosen Abenteuer und bedeutungslosen sexuellen Zwischenspiele mit verschiedenen Männern nicht nur bei ihrer Familie und deren Moralvorstellungen anstößt, sondern auch die eigene Flatterhaftigkeit erkennt. Die Fähigkeit zu Lieben scheint die Hauptfigur Suzanne nicht zu besitzen. Eindringlich inszeniert Maurice Pialat Suzannes Unzulänglichkeiten in der Liebe und ihre Probleme innerhalb der Familie, die in Gewalttätigkeiten und Hysterie ausarten.
In ihrer Rolle der Suzanne brilliert allen voran die damals erst 16-jährige Sandrine Bonnaire. Maurice Pialat hatte sie auf der Straße entdeckt und engagierte sie für ihren ersten Film. Auf Anhieb gewann Sandrine Bonnaire 1984 den César für die beste Nachwuchsschauspielerin. Zudem wurde der Film mit dem César in der Kategorie "Bester Film" ausgezeichnet. Sandrine Bonnaire ist heute eine bekannte Schauspielerin und Regisseurin. Ihren endgültigen Durchbruch feierte sie mit dem Film "Vogelfrei" (1985), für den sie den César in der Kategorie "Beste Schauspielerin" bekam. Ihre aktuellen Filme sind "Das Zeichen des Engels" (2008) und "Die Schachspielerin" (2009).

03:15
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Es war einmal ...

Auf das, was wir lieben

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Exklusiver Einblick in den neuen Ausstellungsbereich "Islamische Kunst" im Louvre - eine emotionale Reise zu den emblematischen Stätten dieser Kultur.

Zum Dossier Die ausgestreckte Hand - Islamische Kunst im Louvre

Dienstag, 10. Juli 2012 um 03.15 Uhr

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Es war einmal ...
(Frankreich, 2011, 52mn)
ARTE F
Regie: David Thompson

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Sandrine Bonnaire wurde durch ihre Verkörperung der frühreifen Suzanne in Maurice Pialats "Auf das, was wir lieben" im Alter von 16 Jahren über Nacht zum Star. Der Film kam 1983 in die Kinos, registrierte in kurzer Zeit Millionen Besucher und gewann mehrere Preise. Anhand Suzannes Geschichte wird die Frauengeneration einer Epoche beleuchtet, der die Pille die sexuelle Freiheit brachte, allerdings oft um den Preis einer affektiven Leere.

Die knapp 15-jährige Suzanne hat einen Freund nach dem anderen. Eines Tages verlässt der von ihr bewunderte Vater völlig unerwartet die eheliche Wohnung. Zwischen einer halb wahnsinnigen Mutter und einem tyrannischen Bruder zerrieben, flieht Suzanne ihrerseits, zuerst in eine Ehe ohne Liebe, dann mit einem neuen Liebhaber in die USA.
Als Darstellerin der Suzanne engagierte Regisseur Maurice Pialat Sandrine Bonnaire, eine 16-jährige Debütantin, die in einer Sozialwohnung in der Pariser Banlieue wohnte. Pialat selbst spielt Suzannes Vater. Die anderen Schauspieler waren Amateure, bis auf Evelyne Ker in der Rolle der Mutter. Bei den neunmonatigen Dreharbeiten gab es große Spannungen am Set, der Chefkameramann wurde ausgewechselt, ungeplante Szenen kamen hinzu - wie jedes Mal bei Pialat. David Thompsons Dokumentation rekonstruiert anhand von Archivmaterial die abenteuerliche Entstehung des Films.
Arlette Langmann, die Drehbuchautorin und damalige Lebensgefährtin von Pialat, ist auch die Schwester des Regisseurs und Produzenten Claude Berri. Zu dessen großem Leidwesen verarbeitete sie in ihrem Drehbuch Elemente der eigenen Familiengeschichte und Jugend. Suzanne verkörpert die junge Frauengeneration, der die Pille die sexuelle Freiheit brachte, allerdings oft um den Preis einer affektiven Leere. Die Handlung spielt in der kurzen unbeschwerten Zeit vor dem Bekanntwerden von AIDS, als die feministische Revolution von Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre den Frauen gerade erst ungeahnte und scheinbar unbegrenzte Entfaltungsmöglichkeiten eröffnet hatte.
"Auf das, was wir lieben" (1983) registrierte über eine Million Besucher. Maurice Pialat wurde mit dem Prix Louis-Delluc und dem César für den besten Film ausgezeichnet. Die eigentliche Sensation aber war Sandrine Bonnaire, die den César als beste Nachwuchsdarstellerin erhielt. Der damals 58-jährige Pialat, ein bekennender Einzelgänger und früherer Kunstmaler, verfolgte mit seinen wenigen abendfüllenden Kinofilmen - insgesamt nur zehn - das Anliegen, die grausamen, dunklen und schwachen Seiten des Menschen zu zeigen. Als Vertreter des "Cinéma vérité" übte er großen Einfluss auf die nachfolgenden Generationen französischer Filmemacher aus, die sich von seiner schonungslos-realistischen Sichtweise anregen ließen.
Über das Making-of des Films berichten Sandrine Bonnaire (Suzanne), Arlette Langmann (Drehbuch), Dominique Besnehard (Robert), Jacques Loiseleux (Kamera), Sylvie Pialat (Aufnahmeleiterin im Film), Jacques Fieschi (Kritiker, spielt im Film mit) und Cédric Kahn (Filmregisseur).

04:10
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Künstler hautnah

Othoniel - Bildhauer

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Seit 2007 lädt die Monumenta einen bedeutenden zeitgenössischen Künstler dazu ein, unter der eindrucksvollen Glaskuppel des Pariser Grand Palais auszustellen.

Zum Dossier Monumenta 2012 mit Daniel Buren

Dienstag, 10. Juli 2012 um 04.10 Uhr

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Künstler hautnah
(Frankreich, 2009, 26mn)
ARTE F
Regie: Pascal Hendrick

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Märchenhaft, mysteriös und erotisch - so beschreibt Jean-Michel Othoniel seine bunt leuchtenden Skulpturen aus Glas. Wenn man in Paris den von ihm gestalteten U-Bahn-Ausgang "Palais Royal - Musée du Louvre" verlässt, glaubt man gar nicht, dass man gleich wieder in die lärmende Oberfläche der Stadt eintaucht, man sieht sich vielmehr in ein zauberhaftes Reich von tausend und einer Nacht versetzt. Mit dieser schon fast kitschig-schönen, baldachinartigen Installation wurde der französische Bildhauer international berühmt. "Künstler hautnah" entdeckt sein faszinierendes Werk und sieht dazu Glasbläsern über die Schulter, die diese fragil-funkelnden Schmuckstücke für Othoniel herstellen.

Jean-Michel Othoniel machte sich durch die Gestaltung des Eingangs zur U-Bahnstation "Palais Royal - Musée du Louvre" in Paris mit der inzwischen berühmten Installation "Le kiosque des Noctambules" (Kiosk für Nachtschwärmer) einen internationalen Namen. Sie entstand im Rahmen eines Wettbewerbs anlässlich der 100-Jahr-Feier der Pariser Metro. Othoniels Stücke aus farbigem, handgeblasenen Glas wirken festlich und barock. Wie die Künstler der Renaissance und des 17. Jahrhunderts lässt er seine Entwürfe von hochqualifizierten Handwerkern, insbesondere Glasbläsern, ausführen - ein Herstellungsprozess, dessen Geheimnisse er in der Sendung lüftet.
Und auch die Fachwelt ist begeistert: "Othoniels Kunstwerke sprechen jeden an, da sie einem die Tür öffnen in ein Reich der Schönheit, des Theaters und der Träumereien", schwärmt Catherine Grenier, Konservatorin des Pariser Centre Pompidou. Othoniel selbst bekennt sich dazu, dass er mit seinen Kunstwerken die Gefühle eines breiten Publikums erreichen will. Die Menschen sollen mit den Installationen leben und täglich Gefallen an ihnen finden, auch wenn seine Werke vordergründig nicht irgendeinem bestimmten Nutzen dienen. "Nicht vernünftig sein zu müssen, das ist es ja gerade, was einen Künstler ausmacht", sagt er.
Seine poetischen Glasobjekte haben eine spirituelle Dimension und in jedem steckt ein Stück des Mysteriums unserer Welt. Othoniel bringt den Betrachter zum Staunen und zum Träumen, denn auch das gehört für ihn zur Kunst und zum Leben dazu.

04:30
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Krishna's Dancer

Kasturi Mishra lernt seit über 20 Jahren die traditionelle Form des Kathak-Tanzes - unter Anleitung ihres Vaters.

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Dienstag, 10. Juli 2012 um 04.30 Uhr

Wiederholungen:
29.07.2012 um 04:30
07.09.2012 um 12:30
28.09.2012 um 06:55
24.11.2012 um 13:10
10.12.2012 um 10:35
Krishna's Dancer
(Deutschland, 2005, 16mn)
ARTE
Regie: Dirk Hilbert
Kamera: Christoph Lemmen
Musik: Pandit Chitresh Lai Mishra (KATHAK traditionels)
Schnitt: Friederike Schuchardt
Autor: Dirk Hilbert
Tänzer: Kasturi Mishra
Produktion: ARTE, HFF Konrad Wolf
Redaktion: Barbara Häbe
Künstlerische Leitung: Rosa von Praunheim, Till Passow

Original mit Untertitel Stereo

Kasturi Mishra lernt seit über 20 Jahren die traditionelle Form des Kathak-Tanzes - unter Anleitung ihres Vaters. Wie viel Disziplin und Ausdauer dazu nötig sind, vermittelt die Kurzdokumentation in Schwindel erregenden Bildern.