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Tracks

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Tracks, das Magazin für Popkultur ! Themenvorschau und Archiv, Bonusmaterial und Links zu den Themen der Sendungen.

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 05.00 Uhr

Wiederholungen:
27.06.2012 um 04:00
Tracks
(Deutschland, 2012, 52mn)
WDR

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Indeed! - "Tracks" goes British. Und wie! Kurz vor Ausbruch des Olympischen Wahnsinns erkundet das Musikmagazin das kreative Potenzial der Insel jenseits von Marmite, Tweed and Cool Britannia. Britpop-Übervater Paul Weller führt durch die Sendung, Newcomer Totally Enormous Extinct Dinosaurs a.k.a. TEED schmeißt sich in den Feder-Anzug, "Tracks" erkundet das Musikphänomen Afrobeats und gewährt unter anderem Maxïmo Park, Kasabian und Florence and the Machine einen Gastauftritt.

(1): 60 Jahre NME
Selbstredend kommt auch das Zentralorgan der britischen Popkultur zu Wort: NME, das älteste Musikmagazin der Welt, wird in diesem Jahr 60 und ist von der Poprente ungefähr so weit entfernt wie Keith Richards - hat sich aber besser gehalten. Nach ein paar seltsamen Schlagersänger-Berichten bestimmt der NME spätestens seit den 70ern in England, was hot ist und was nicht. Autoren wie Nick Kent, Julie Burchill und Tony Parsons werden embedded an die Popfront geschickt - und bald mindestens so berühmt wie die, über die sie berichten. Seitdem hat sich der NME als erstes Medium an Punk herangetraut, es sich mit Morrissey verscherzt, den Britpop-Krieg zwischen Blur und Oasis angezettelt und so ziemlich über jeden geschrieben, der sich in England schon mal eine Gitarre umgehängt hat. "Tracks" spricht mit Bands, Autoren und Chefredakteurin Krissi Murison über Plattenkritiken, schnelle Hypes und Musikjournalismus in Zeiten von Blogs und Social Networks.

(2): Theo-Mass
Was wäre England ohne Exzentriker? Alexis Themistocleous will die Grenzen zwischen Inszenierung, Mode und Performance ausloten und hat sich dafür die Identität des fiktiven Comic-Superhelden Theo-Mass Lexileictous zugelegt! Bevor der gebürtige Zypriote vor einem Jahr in Athen bei der Ausstellung "ARRRGH! Monsters in Fashion" zum Superhelden mutierte, war er Set-Designer und hat an Englands wichtigster Kunsthochschule, dem Central St. Martins College of Art, Produktdesign studiert. Darüber spricht er heute eher ungern. Stattdessen inszeniert sich Theo-Mass lieber als Gesamtkunstwerk und mischt weltweit Fashion-Partys, Mode-Redaktionen und Kunstgalerien auf - wenn es sein muss mit 3000 Swarovski-Kristallen im Gesicht und in Designer-Unikaten von Nicola Formichetti oder Gareth Pugh.

(3): Afrobeats
Die Clubs der Insel werden derweil von Afrobeats erobert: Einem neuen Musikgenre in der Tradition des guten alten Afrobeat. Hauptverantwortlich dafür ist DJ Abrantee, der den Sound Westafrikas nach England importiert. Zu den von ihm veranstalteten Afrobeats-Nächten strömen mittlerweile tausende, meist minderjährige Feierkids. Der frische Sound ist dabei nicht nur partytauglich - er führt die afrobritische Jugend musikalisch zu ihren Wurzeln zurück. Afrobeats-Frontfrau May7ven alias Yemisi May Odegbami ist in Nigeria geboren, in London aufgewachsen und vereint nun "best of both worlds". Afr&B nennt sie ihren Sound und erobert damit gerade die britischen Charts.

(4): Live: Totally Enormous Extinct Dinosaurs
Er hält nicht besonders viel von der gehypten Szene Londons: Orlando Higginbottom alias Totally Enormous Extinct Dinosaurs trägt neben seinem komplizierten Namen auch gerne mal Federkopfschmuck und Glitzerketten als Bühnenoutfit, pfeift auf eine Kategorisierung von Musikgenres und spielt derzeit vor ausverkauften Läden. Wohlgemerkt noch vor Veröffentlichung seines Debütalbums! Am Ende macht er einfach nur Dance, sagt er. "Tracks" überzeugt sich davon lieber selbst und trifft den schmächtigen Jungen aus Oxford bei seinem Konzert in Berlin.

(5): Urban Stargazing
Zurück im lichtverschmutzten Herzen der Insel: Wer in der englischen Hauptstadt nachts zwischen all den Neonreklamen ein paar Sterne sehen will, wird höchstwahrscheinlich scheitern. Das ist im Rest Europas natürlich nicht anders, aber in London tut man etwas dagegen. Genauer gesagt: Oscar Lhermitte tut etwas dagegen! Der Franzose baut sich seine Sternbilder einfach selbst - aus LED-Lämpchen, Glasfaserkabeln und Nylonfäden, um so der Menschheit diese elementare Naturerfahrung zurück zu geben. "Tracks" hat sich seinen Großen Wagen, die V2-Rakete und Jimi Hendrix' Gitarre aus der Nähe angesehen.

(6): Jeremy Deller
Jeremy Deller malt keine Bilder, er inszeniert sie. Zum Beispiel indem er Reenactment-Darsteller auffordert, die blutigen Schlachten der Minenstreiks in England historisch korrekt nachzustellen, um sie dann auf Video aufzunehmen. Ob er Fans der Manic Street Preachers um ihre Gedichte und Zeichnungen bittet (und daraus eine Installation macht), einen Film über Depeche Mode-Fans dreht oder mit einem in Bagdad zerbombten Auto auf einem Pick-up-Truck durch die USA reist: Dellers Erfolg als Künstler ist immer auch der Erfolg der Menschen, mit denen er zusammenarbeitet. Mit seiner aktuellen Ausstellung "Joy in People" versucht sich der Brite zum Menschenfreund zu machen. "Tracks" hat ihm dabei zugesehen.

06:00
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30. Klavierfestival La Roque d'Anthéron

Beethoven: Romanze Nr. 2 op. 50

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 06.00 Uhr

Wiederholungen:
25.06.2012 um 06:00
30. Klavierfestival La Roque d'Anthéron
(Frankreich, 2010, 42mn)
ARTE F
Regie: Sébastien Glas
Darsteller: Nelson Freire (Klavier), Stéphanie Gonley (Violine)
Dirigent: Jacek Kaspszyk

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Im Jahr 2010 feierte das von René Martin ins Leben gerufene Klavierfestival von La Roque d'Anthéron sein 30. Jubiläum. Zur Eröffnung spielte das English Chamber Orchestra Beethoven mit Stéphanie Gonley als Solistin. Außerdem dabei: Pianist Nelson Freire mit einer Interpretation von Gluck.

Diese 2010 beim 30. Klavierfestival in La Roque d'Anthéron aufgezeichnete Sendung beginnt mit der Violinromanze F-Dur op. 50 von Beethoven, interpretiert vom English Chamber Orchestra unter der Leitung von Stéphanie Gonley, die zugleich die erste Geige spielt.
Dann interpretiert der brasilianische Pianist Nelson Freire "La Mort d'Orphée" von Gluck, ebenfalls mit dem English Chamber Orchestra, unter der Leitung von Jacek Kaspszyk. Den Abschluss bildet die erste Symphonie von Beethoven, ebenfalls unter Leitung von Kaspszyk.

Das Festival de la Roque d'Anthéron wurde 1981 von René Martin und Paul Onoratini ins Leben gerufen und feiert in diesem Jahr seine 30. Auflage. Die Konzerte finden im Park des Château de Florans statt. Das Schloss hatte Paul Onoratini 1948 angemietet und 1957 gekauft. Aus dem Schloss wurde eine Klinik, aus dem Park die Konzertkulisse. 1971 initiierte Onoratini, der inzwischen Bürgermeister der Gemeinde von La Roque geworden war, gemeinsam mit seinem Sohn Bernard den Konzertzyklus "La Musique à Silvacane". René Martin suchte einige Jahre später einen geeigneten Ort für ein Klavierfestival in der Umgebung von Aix-en-Provence und traf auf Onoratini. Er war begeistert vom Parc de Florans und Onoratini von Martins Projekt und so feierte das mittlerweile legendäre Festival im Jahre 1981 seine Erstauflage. Im Herzen des von 360 Platanen umrandeten Parks wurden auf einer Lichtung die Bauten für das Festival errichtet, deren Ausstattung Jahr für Jahr verbessert wurde. Nachdem Paul Onoratini im Januar 2010 verstorben war, übernahmen seine Söhne Jean-Pierre und Michel gemeinsam den Vorsitz des Festivals.
Nach erfolgreich absolviertem Musik- und Betriebswirtschaftsstudium gründete René Martin in Nantes das Centre de Réalisations et d'Études artistiques, dem er seit 1979 als künstlerischer Leiter vorsteht.
1981 initiierte er das Festival International de Piano von Roque d'Anthéron, das als größtes Klavierfestival der Welt gilt und von erstklassigen Pianisten wie Radu Lupu, Martha Argerich, Michael Pletnev, Evgeny Kissin, Nelson Freire besucht wurde und besucht wird.
1988 überantwortete ihm Swjatoslaw Richter sein Festival de Grange de Meslay. Sie wurden gute Freunde und René Martin organisierte über 100 Konzerte mit Richter.
Gewillt, klassische Musik einer breiten Masse zugänglich zu machen, rief René Martin 1995 die Folle Journée ins Leben, ein innovatives Konzept, das er erfolgreich nach Polen, Spanien, Japan und Brasilien exportierte.
René Martin ist musikalischer Berater von Richard Peduzzi, dem Generaldirektor der Villa Medici in Rom sowie künstlerischer Leiter des königlichen Klosters von Fontevraud. Auch das Theater in Nîmes berät er in musikalischen Fragen. 2005 wurde er vom französischen Kultusminister mit einer Verdienstmedaille ausgezeichnet und Portugal hat ihm mit dem Orden des Infanten Henrique die höchste Auszeichnung verliehen, die Nichtportugiesen zuteil werden kann. René Martin ist Jahr für Jahr mit der künstlerischen Leitung von 1.500 Konzerten betraut.

06:45
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Karambolage

Sonntags um 20.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten.

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Jeden Sonntag um 20 Uhr

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 06.45 Uhr

Wiederholungen:
19.06.2012 um 12:35
21.06.2012 um 06:45
22.06.2012 um 06:45
24.06.2012 um 10:00
24.06.2012 um 13:40
26.06.2012 um 12:35
28.06.2012 um 06:45
30.06.2012 um 05:00
Karambolage
(Frankreich, 2012, 11mn)
ARTE F

Fassung für  Hörbehinderte 16:9 (Breitbildformat) Zweikanalton Nativ HD

Sonntags um 20.00 Uhr führt ARTE in die Welt der deutsch-französischen Eigenarten, wagt in kurzen Rubriken einen humorvollen, zuweilen auch kritischen Blick auf Besonderheiten deutscher und französischer Alltagskultur und entschlüsselt sie auf ungewohnte Weise: Ein Wort, ein Gegenstand, die Einrichtung eines Büros, ein Kleidungsstück ... vieles erscheint plötzlich in einem anderen Licht, sieht man es mit fremden Augen.

(1): Der Gegenstand
Corinne Delvaux stellt eine wunderbare Erfindung gegen Stechmücken vor: den Anti-Mücken-Schläger.

(2): Der Ausdruck
Eleonore Clovis fragt sich, warum man in Frankreich "mener une vie de bâton de chaise" sagt, wenn jemand ein unstetes Leben führt.

(3): Der Gegenstand
Vincent Lecoq erzählt von einem deutschen Phänomen, das langsam auch Frankreich erreicht: der Rollator.

(4): Das Rätsel
Und zum Schluss der Sendung wie immer ein Rätsel - wie auch die Lösung des Rätsels der vorangegangenen Woche.

06:55
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360° - Geo Reportage

Elf Millionen Schafe gibt es in Wales, weit im Westen Großbritanniens. Und die besten Hütehunde der Welt, die Border Collies. Der Schaf-Farmer Nigel Watkins trainiert seine Hunde für die Hütehunde-Weltmeisterschaft. Er ist amtierender Vizeweltmeister und gilt als Naturtalent im Führen von Hunden. Die Weltmeisterschaft findet diesmal direkt vor seiner Haustür in Wales statt. Ein Grund mehr für Nigel Watkins, dieses Mal den Titel zu gewinnen. "360° - Geo Reportage" begleitet den Waliser vom Frühjahr bis zum Herbst durch seinen Alltag zwischen Lämmergeburt, Hundeauktion und Welpenkauf bis hin zum Wettkampf vor dem Herrensitz Newton House.

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 06.55 Uhr

Wiederholungen:
31.08.2013 um 19:30
01.09.2013 um 13:40
07.09.2013 um 10:00
10.06.2014 um 12:50
360° - Geo Reportage
(Deutschland, Frankreich, 2008, 43mn)
ARTE
Regie: Heiko De Groot

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Elf Millionen Schafe gibt es in Wales, weit im Westen Großbritanniens. Und die besten Hütehunde der Welt, die Border Collies. Der Schaf-Farmer Nigel Watkins trainiert seine Hunde für die Hütehunde-Weltmeisterschaft. Er ist amtierender Vizeweltmeister und gilt als Naturtalent im Führen von Hunden. Die Weltmeisterschaft findet diesmal direkt vor seiner Haustür in Wales statt. Ein Grund mehr für Nigel Watkins, dieses Mal den Titel zu gewinnen. "360° - Geo Reportage" begleitet den Waliser vom Frühjahr bis zum Herbst durch seinen Alltag zwischen Lämmergeburt, Hundeauktion und Welpenkauf bis hin zum Wettkampf vor dem Herrensitz Newton House.

Nigel Watkins ist Schaffarmer in den Brecon Beacons und als Hütehunde-Vizeweltmeister eine Berühmtheit in Wales, im Westen Großbritanniens. Jeden Tag trainiert er mit seinen Hunden auf der Weide. Sein Traum ist es, diesmal die Weltmeisterschaft zu gewinnen, zumal sie im eigenen Land stattfindet.
Lad heißt der jüngste Hund in Nigels Rudel. Begeistert treibt er die Schafe auf Nigels Kommando in den Pferch, auch die Herausforderung, eine Schafherde aufzuteilen, meistert er gut. Doch ihm fehlt die Gelassenheit von Floss, Nigels erfahrenem Border Collie, der mit seinem Herrchen im Herbst ebenfalls zur Weltmeisterschaft antreten wird. Jede Unsicherheit eines Hütehundes wird von den Schafen mit Unfolgsamkeit bestraft - der Alptraum beim Wettkampf. Aber Nigel steuert alle Bewegungen seiner Border Collies gezielt mit international gültigen Kommandos.
Bis zur WM wartet aber noch jede Menge Arbeit auf dem Hof. So müssen einige der frisch geborenen Lämmer mit der Flasche aufgezogen werden. Und im Sommer muss Nigel seine Schafe von den Bergweiden zur Schafschur hinab ins Dorf treiben. Außerdem muss er dringend einen Border Collie-Welpen finden, der in einigen Jahren den Platz der älteren Hunde im Rudel übernehmen kann. Denn eine Ausbildung zum Hütehund ist keine Angelegenheit von Wochen und Monaten, sie dauert Jahre.
Doch nach einem arbeitsreichen Sommer ist es endlich soweit. In Llandeilo findet die Weltmeisterschaft der Hütehunde statt, Teilnehmer aus 23 Ländern werden mit ihren Tieren erwartet. Nigel gilt als der Favorit.

"360° - Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo

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Frankreichs mythische Orte

Neuf-Brisach

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 08.00 Uhr

Wiederholungen:
12.02.2013 um 16:40
26.05.2014 um 11:15
Frankreichs mythische Orte
(Frankreich, 2011, 26mn)
ARTE F
Regie: Delphine Deloget

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Zweikanalton Nativ HD

Frankreich verfügt über zahlreiche historische Dörfer. Viele liegen in landschaftlich reizvollen Gebieten und besitzen kulturgeschichtliche Bedeutung. Die Dokumentationsreihe stellt 40 französische Dörfer mit ihren faszinierenden Besonderheiten und Geheimnissen vor.
Die heutige Folge zeigt den Ort Neuf-Brisach im elsässischen Departement Haute-Rhin, der beherrscht wird von seiner barocken Festungsanlage.

Die Festungsanlage von Neuf-Brisach mit ihrem als "drittes System" bezeichneten Verteidigungssystem ist ein Meisterwerk des Marquis de Vauban. Das in Europa einzigartige Ensemble wurde 2008 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen. Die Anlage aus rotem Sandstein liegt auf 250 Meter Höhe und hat die Form eines 16-zackigen Sterns. Der Grund für den Bau dieses besonderen Befestigungswalls war die Nähe zur deutschen Grenze. Heute birgt die Anlage einen echten ökologischen Schatz, den der Biologe Reinhold Treiber vor einigen Jahren in der Nähe des 300 Jahre alten Gemäuers entdeckte..

08:25
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X:enius

Tatort Regenwald - Undercover gegen die Holzmafia?

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 08.25 Uhr

Wiederholungen:
20.06.2012 um 13:00
21.06.2012 um 17:55
X:enius
(Deutschland, 2012, 26mn)
WDR
Moderation: Carolin Matzko, Gunnar Mergner

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.

Der Regenwald auf der Insel Madagaskar beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt. Doch dieses Paradies ist bedroht: In den letzten Jahren wurden 90 Prozent des Regenwaldes von einer skrupellosen Holzmafia illegal gefällt. Ein Baum, der 500 Jahre gebraucht hat, um zu wachsen, wird in ein paar Stunden umgelegt. Doch warum sind tropische Harthölzer wie Ebenholz oder Rosenholz so begehrt, wie werden sie heimlich ausgeschleust und wo weiterverarbeitet?
Diesen Fragen geht der Naturschützer Alexander von Bismarck auf die Spur. Der Ur-Ur-Neffe des deutschen Reichskanzlers will die Ausbeutung des Regenwaldes stoppen. Aber dafür braucht er handfeste Beweise. Als "Undercover-Agent" begibt er sich auf die Spuren der madagassischen Holzmafia, um heimlich die illegalen Rodungsstellen zu filmen.
Dabei stößt er auf eine globale Edelholz-Handelskette, den verdeckten Ermittler weiter nach Shanghai führt. Auf der größten Instrumenten-Messe Asiens will er einen chinesischen Holzfabrikanten überführen, der angeblich große Mengen an Ebenholz aus Madagaskar zu Musikinstrumenten verarbeiten soll. Wird ihm diese schwierige Mission gelingen?
Warum überhaupt Rosen- und Ebenholz für Geigen und andere Musikinstrumente so besonders gefragt sind, wollen Caro Matzko und Gunnar Mergner herausfinden - und treffen dazu den Chefkurator des Züricher Zoos, Dr. Martin Bauert. Gemeinsam mit der ETH Zürich arbeitet der Biologe an einer Art "Vaterschaftsnachweis" für die Edelhölzer, damit die Deklaration und die Herkunft der Hölzer überprüft werden können. Solche Nachweismethoden sind möglicherweise geeignet, die illegale Abholzung und Ausfuhr der geschützten Baumarten zu stoppen

Zwei Moderatorenteams führen abwechselnd durch die Sendung:
Dörthe Eickelberg arbeitet als Regisseurin, steht als Kabarettistin auf Berliner Bühnen und wurde bekannt als freche Moderatorin auf dem Internetportal Watchberlin. Der Franzose Pierre Girard arbeitet seit 2006 als Journalist und Nachrichtenkorrespondent in Berlin.
Carolin Matzko und Gunnar Mergner präsentierten von 2008 bis 2009 in Doppelmoderation das Jugendmagazin "freiraum" in BR-alpha. Caro Matzko moderiert zudem jeden Freitag das Radio-Szenemagazin "Zündfunk" auf Bayern2. Gunnar Mergner arbeitet als Autor für das BFS-Kinoformat "Kino Kino".

08:55
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Eine afrikanische Reise mit Jonathan Dimbleby (2/3)

Auf dem afrikanischen Kontinent leben in über 50 Ländern mehr als eine Milliarde Menschen. Der britische Filmemacher und Reporter Jonathan Dimbleby stellt in seiner dreiteiligen Dokumentationsreihe Afrika in seiner kulturellen und ethnischen Vielfalt vor.
Die zweite Folge führt vom Horn von Afrika durch Äthiopien und Kenia nach Tansania.

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 08.55 Uhr

Wiederholungen:
08.01.2013 um 18:10
15.01.2013 um 07:00
Eine afrikanische Reise mit Jonathan Dimbleby (2/3)
(Großbritannien, 2010, 58mn)
ARTE F
Regie: Peter Grimsdale

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Auf dem afrikanischen Kontinent leben in über 50 Ländern mehr als eine Milliarde Menschen. Der britische Filmemacher und Reporter Jonathan Dimbleby stellt in seiner dreiteiligen Dokumentationsreihe Afrika in seiner kulturellen und ethnischen Vielfalt vor.
Die zweite Folge führt vom Horn von Afrika durch Äthiopien und Kenia nach Tansania.

Der britische Filmemacher Jonathan Dimbleby setzt seine Reise durch den afrikanischen Kontinent vom Horn von Afrika Richtung Süden fort. Auf seiner Fahrt durch Äthiopien, Kenia und Tansania begegnet er Menschen, die sich keineswegs zurücklehnen und auf Hilfe aus dem Westen warten. Ganz im Gegenteil - selbstbewusst und kreativ packen sie ihre Probleme an und suchen nach pragmatischen Lösungen.

09:55
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360° - Geo Reportage

Der Manila-Express hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die Fischverkäuferin Editha Jayko haben direkt auf und an den Schienensträngen Wohnungen und Verkaufsstände gebaut, betreiben dort ihre Geschäfte und betreuen ihre Kinder. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der Lokführer Cesar Capena täglich 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den Süden und zurück. Und immer hat er Angst, jemanden zu überfahren. "360° - Geo Reportage" zeigt Menschen, die nach dem Fahrplan des Manila-Express leben.

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 09.55 Uhr

Wiederholungen:
26.06.2012 um 07:00
12.04.2013 um 13:10
27.11.2013 um 12:50
360° - Geo Reportage
(Deutschland, Frankreich, 2004, 52mn)
ARTE
Regie: Svea Andersson

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Der Manila-Express hat seine Gleise nicht für sich allein. Menschen wie die Fischverkäuferin Editha Jayko haben direkt auf und an den Schienensträngen Wohnungen und Verkaufsstände gebaut, betreiben dort ihre Geschäfte und betreuen ihre Kinder. Mitten durch diese ungewöhnliche Nachbarschaft fährt der Lokführer Cesar Capena täglich 30 Kilometer vom Zentrum der Metropole Manila in den Süden und zurück. Und immer hat er Angst, jemanden zu überfahren. "360° - Geo Reportage" zeigt Menschen, die nach dem Fahrplan des Manila-Express leben.

Cesar Capena kneift die Augen zusammen. Schweißperlen glänzen auf seiner Stirn. 42 Grad Celsius herrschen in dem engen Führerstand seiner Lok, als er die Geschwindigkeit drosselt. Capena ist vorsichtig, denn schon viermal hat sein Zug auf dieser Strecke einen Menschen erfasst. Zur gleichen Zeit bedient Editha Jayko ihre Kunden. Sie lebt seit 15 Jahren an den Gleisen der Philippine National Railroad in Manila und verkauft Fisch. Als aus der Ferne das Signal der Lok ertönt, räumt sie in Sekundenschnelle ihre Fische zusammen. Dann rattert der Zug vorbei.
Schon Augenblicke später lassen sich Editha Jayko und die anderen, die hier leben, wieder auf den Schienen nieder. Das Szenario wiederholt sich täglich im Stundenrhythmus. Nur Zentimeter bleiben zwischen dem ratternden Zug und den Hüttenwänden, den Gemüseständen, Wäschereien und dem Stuhl des Friseurs. 70.000 Menschen leben in den südlichen Ausläufern der Megastadt Manila unmittelbar an den Schienen der einzigen noch existierenden Eisenbahnlinie. Sie haben das öffentliche Land besetzt.
Dem Gesetz nach können sie nicht ohne weiteres verjagt werden, denn sie haben Gewohnheitsrechte. Vor einer Räumung müssten die Behörden ihnen ein Ersatzgelände zuweisen. Doch die Behörden sind vorsichtig, denn auch die Siedler sind Wähler.

"360° - Geo Reportage" präsentiert außergewöhnliche Menschen rund um den Globus. Hochglanzfotos, Videoausschnitte und ein monatliches Bilderrätsel: die spannende Welt von Geo jetzt auch im 360°-Diaporama unter: www.arte.tv/geo

10:50
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Bahrain - Verbotene Bilder

In Bahrain als Journalist zu arbeiten, ist zurzeit zumindest offiziell unmöglich, weil das Königreich am Persischen Golf im Gegensatz zu Ägypten und Tunesien keine Presse-Visa ausstellt. Ein illegaler Grenzübertritt wie nach Syrien ist kaum machbar, da Bahrain ein Inselstaat ist. Auch Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wird die Einreise sehr schwer gemacht. Mehrere Amerikaner wurden bereits mit Militärgewalt aus der Hauptstadt Manama ausgewiesen, als die Polizei entdeckte, dass sie an Demonstrationen für die Demokratie teilgenommen hatten. So drehte Filmemacherin Stéphanie Lamorré ihre eindrucksvollen Bilder mit einer illegal ins Land geschmuggelten Kamera.

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 10.50 Uhr

Wiederholungen:
11.03.2014 um 23:35
Bahrain - Verbotene Bilder
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE F
Regie: Stéphanie Lamorré

16:9 (Breitbildformat) Zweikanalton Nativ HD

In Bahrain als Journalist zu arbeiten, ist zurzeit zumindest offiziell unmöglich, weil das Königreich am Persischen Golf im Gegensatz zu Ägypten und Tunesien keine Presse-Visa ausstellt. Ein illegaler Grenzübertritt wie nach Syrien ist kaum machbar, da Bahrain ein Inselstaat ist. Auch Mitgliedern von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wird die Einreise sehr schwer gemacht. Mehrere Amerikaner wurden bereits mit Militärgewalt aus der Hauptstadt Manama ausgewiesen, als die Polizei entdeckte, dass sie an Demonstrationen für die Demokratie teilgenommen hatten. So drehte Filmemacherin Stéphanie Lamorré ihre eindrucksvollen Bilder mit einer illegal ins Land geschmuggelten Kamera.

Was in Bahrain geschieht, erfährt man lediglich aus Amateurvideos auf YouTube und Aktivistenberichten via Twitter. Die Filmemacherin Stéphanie Lamorré teilte allerdings kürzlich während eines einmonatigen illegalen Aufenthaltes im Land das Leben der Aufständischen. Um unabhängig zu berichten, schmuggelte sie eine Filmkamera ins Land, mit der sie dann verdeckt drehte.
Ermutigt durch die Umwälzungen des Arabischen Frühlings demonstrieren die Menschen in Bahrain seit Februar 2011 unter Lebensgefahr. Es gibt immer wieder Tote. Die Forderungen waren dieselben wie in Syrien, Ägypten und Tunesien: Demokratie und Freiheit. Doch durch das Einreiseverbot für Journalisten und das Anheuern von amerikanischen Spin Doctors war es dem kleinen Königreich mit rund 600.000 Einwohnern gelungen, die tatsächlich existierende Protestbewegung im Land vor der Weltöffentlichkeit zu verbergen. Zu ihrem Unglück standen die Aufständischen von Bahrain strategisch auf der Verliererseite. Das Land ist ein Satellit Saudi-Arabiens und ein Verbündeter des Westens. Die friedlichen Demonstrationen bahrainischer Zivilisten wurden sogar von Panzern der eigens eingerückten saudischen Armee niedergeschlagen; eigentlich ein militärischer Überfall auf eine unabhängige Nation, auch wenn von offizieller Stelle "zur Wiederherstellung der Ordnung" erwünscht.
Stéphanie Lamorrés Aufnahmen - auch aus belagerten Dörfern im Landesinneren - dokumentieren die politische und soziale Lage sowie die täglichen gewaltsam unterdrückten Demonstrationen des Inselstaates. Ihre wichtigsten Begleiterinnen vor Ort - Nafissa, Maryam und Zainab - verkörpern drei verschiedene Schicksale und vermitteln drei Sichtweisen auf ein Land, dem die Arabische Revolution untersagt ist. Die furchtlosen Aktivistinnen erläutern, wie lebenswichtig ihnen die Sichtbarmachung ihrer Forderungen ist. Eine mutige und bewegende Dokumentation über die Geschichte eines Aufstandes gegen die Staatsgewalt.

11:40
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Abgefackelt

Wie Ölkonzerne unser Klima killen

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Dienstag, 19. Juni 2012 um 11.40 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Abgefackelt
(Deutschland, 2011, 52mn)
NDR
Regie: Inge Altemeier

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die Gier nach dem schwarzen Gold hat fatale Folgen: Ölkonzerne fackeln in Förderländern wie Nigeria und Russland systematisch Erdgas ab, das bei der Ölgewinnung austritt. Damit sparen sie zwar Geld, vernichten aber gleichzeitig enorme Energiemengen und richten gewaltige Umweltschäden an. Ein Skandal, der von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet bleibt. So machen sich große Ölförderunternehmen seit Jahrzehnten mitschuldig an der Klimakatastrophe.

Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte "Gas Flaring" verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos. Aber darum scheren sich die Ölkonzerne offenbar nicht. Ihnen geht es allein darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen.
In Nigeria leiden die Menschen besonders stark unter den Folgen des Gasabfackelns. Viele Dörfer liegen direkt neben einer der gigantischen Abfackelstationen im Nigerdelta. Die Menschen atmen die giftigen Gase ein, leiden an Asthmaerkrankungen und Krebs. Die Ernten sind durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht. Aber nicht nur in Afrika wird Gas Flaring praktiziert. Russland, Europas wichtigster Öllieferant, ist Weltmeister im Verschwenden von Erdgas.
Und die europäischen Importstaaten tragen indirekt zur Klimakatastrophe bei. Dabei gibt es eine einfache Lösung: In Ecuador macht ein staatlicher Ölkonzern vor, wie man aus Erdgas Energie gewinnen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Die packende Dokumentation geht der Frage nach, warum die Ölkonzerne rund um die Welt wertvolles Gas abfackeln und warum niemand sie daran hindert. In Allianz mit der Erdöllobby und Politikern ist es den Ölkonzernen bisher gelungen, dieses Thema von der Öffentlichkeit fernzuhalten.