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Claude Lévi-Strauss

Claude Lévi-Strauss ist zweifelsohne einer der größten Denker des 20. Jahrhunderts.

DETAILS
ARTE F

Sonntag, 30. November 2008 um 05.00 Uhr

Wiederholungen:
29.08.2012 um 23:20
20.09.2012 um 05:00
Claude Lévi-Strauss
(Frankreich, 2004, 59mn)
ARTE F
Regie: Pierre Beuchot


Claude Lévi-Strauss ist zweifelsohne einer der größten Denker des 20. Jahrhunderts. Er gilt als führender Vertreter der modernen Anthropologie. Vor dem Zweiten Weltkrieg erforschte er die Indianerstämme Amazoniens. Über seine Begegnung mit den sogenannten "primitiven" Gesellschaften berichtet er in seinem Buch "Traurige Tropen", das ihn berühmt machte. ARTE zeigt ein Porträt des französische Kulturtheoretikers, dessen Werk praktisch alle Forschungen von der Philosophie bis zur Literaturwissenschaft nachhaltig geprägt hat.

Claude Lévi-Strauss, 1908 in Brüssel geboren, ist zweifellos einer der größten Denker des 20. Jahrhunderts. Nach dem Philosophiestudium wandte er sich der Ethnologie zu. 1935 ging er nach Brasilien, um an der Universität von São Paulo Soziologie zu lehren. In den folgenden Jahren erforschte er die Indianerstämme Amazoniens. Über seine Reisen ins Innere der sogenannten "primitiven" Gesellschaften berichtet er in seinem 1955 erschienenen Buch "Traurige Tropen", das ihn berühmt machte.
Im Zweiten Weltkrieg, von 1941 bis 1945, lebte er im Exil in New York, wo er bis 1945 Sozialwissenschaften an der School for Social Research lehrte. Dort stellte er theoretische Überlegungen zu mutterrechtlichen Systemen an und entwickelte daraus das Thema seiner Habilitationsschrift. Sie erschien 1949 unter dem Titel "Die elementaren Strukturen der Verwandtschaft". Mit diesem Buch und der vierbändigen Reihe "Mythologica" erlangte er großen Einfluss und wurde zum Theoretiker des Strukturalismus.
Lévi-Strauss' Werk symbolisiert nicht nur den Einzug der Anthropologie in die französischen Sozialwissenschaften der 60er Jahre, sondern hat mit seinem strukturalistischen Ansatz praktisch alle Forschungen von der Philosophie bis zur Literaturwissenschaft geprägt. Ausgehend von der Ergründung der Funktionsweise des menschlichen Geistes sucht Lévi-Strauss in seinen Werken nach den Zusammenhängen zwischen Natur und Kultur, vor allem in den Verwandtschaftssystemen und der Mythenproduktion.
Lévi-Strauss ist Kulturanthropologe und Philosoph zugleich, und seine pessimistische Sicht der gegenwärtigen Menschheitsentwicklung rückt ihn in die Nähe Rousseaus. Sein besonderes Augenmerk gilt der Kunst und den ästhetischen Auffassungen der von ihm untersuchten Gesellschaften - wie auch der eigenen.

Zu den wichtigsten Veröffentlichungen von Claude Lévi-Strauss zählen "Das wilde Denken" (1968), "Strukturale Anthropologie" in zwei Bänden (1967 und 1975) und "Traurige Tropen" (1978).

06:00
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Jung und romantisch

Der Pianist Yundi Li

DETAILS

Sonntag, 30. November 2008 um 06.00 Uhr

Wiederholungen:
24.10.2010 um 06:00
Jung und romantisch
(Deutschland, 2008, 52mn)
ZDF
Regie: Barbara Willis Sweete
Musik: Liszt, Prokofjew, Ravel, Schumann
Dirigent: Seiji Ozawa
Orchester: Berliner Philharmoniker

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

In China gibt es rund 20 Millionen angehende Konzertpianisten. Und Yundi Li ist für viele ein Held, denn bereits mit 18 Jahren gewann er den legendären Warschauer Chopin-Wettbewerb. Das Porträt erzählt von den wichtigsten Etappen in der Karriere des heute 28-jährigen Pianisten, dem heute praktisch alle Türen offen stehen. Dabei gestattet die Dokumentation einen Blick hinter die Kulissen des Konzertbetriebs und zeigt Yundi Li unter anderem bei den Proben für einen Auftritt mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Seiji Ozawa, einem der besten Dirigenten der Welt.

Geschätzte 20 Millionen aufstrebender junger Pianisten gibt es in China - und Yundi Li ist ihr Held. Wie sein prominenter Kollege Lang Lang ist Yundi Li kulturelles Aushängeschild der Volksrepublik, nicht wenige halten ihn für den interessanteren Pianisten. Der Film wirft Schlaglichter auf ein Jahr im Leben des jungen Virtuosen: Die international renommierte Filmemacherin Barbara Willis Sweete begleitete ihn unter anderem bei der Eröffnung des Großen Nationaltheaters in Peking, wo er Maurice Ravels Klavierkonzert in G-Dur spielte, sowie bei einem Auftritt mit dem taiwanesischen Popstar Jay Chou vor 80.000 entfesselten Fans. Herzstück der Dokumentation sind die Proben für Yundi Lis ersten Auftritt mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Seiji Ozawa, einem der Topdirigenten der Welt und Mentor von Yundi Li. Auf dem Programm stand eines der anspruchsvollsten Konzerte der Klavierliteratur: Prokofjews zweites Klavierkonzert, dessen technische Herausforderungen es zu einem selten aufgeführten Stück machen.
"Yundi ist großartig, er spielt das Stück auch noch irrsinnig schnell. Aber er ist ja auch jung", sagt Ozawa, zwinkert den Orchestermusikern zu und spornt an: "Da halten wir mit!" Herausgekommen ist eine ebenso persönliche wie spielerisch-assoziative Dokumentation, die gleichermaßen durch ihre Lebendigkeit wie durch große musikalische Momente beeindruckt.
Im Jahr 2000 gewann Yundi Li als 18-Jähriger den Warschauer Chopin-Wettbewerb und spielte sich damit in eine Reihe mit Maurizio Pollini und Martha Argerich. Warschau war zugleich der Beginn einer großen internationalen Karriere.
Bei aller Hingabe an das europäisch-klassische Repertoire der Musik stellt Li stets seine Verbundenheit mit der chinesischen Kultur heraus: "Wenn ich unterwegs bin, sehne ich mich immer nach chinesischem Essen." Und so gibt Yundi Li eines seiner schönsten Geheimnisse preis: Der Geschmacksreichtum des heimatlichen Essens inspiriere sein facettenreiches Spiel.

Yundi Li, geboren 1982 in Chongqing, ist ein musikalischer Jungstar. Der heute 28-jährige Pianist aus China fing bereits mit vier Jahren an, Akkordeon zu spielen. Mit sieben Jahren setzte er sich dann ans Klavier. In Hannover studierte er bei Arie Vardi an der Hochschule für Musik und Theater. Seine musikalische Laufbahn ziert sich mit namenhaften Stipendien und internationalen Auszeichnungen. Im Oktober 2000 schaffte er mit dem ersten Platz beim Warschauer Chopin-Wettbewerb den internationalen Durchbruch. Auch auf seiner ersten CD spielt er Stücke von Chopin. Es folgten viele weitere Veröffentlichungen unter anderem mit Stücken von Liszt und Prokofjew.

07:00
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Zapping International

Heute: Das Fernsehen der Äthiopier

DETAILS

Sonntag, 30. November 2008 um 07.00 Uhr

Wiederholungen:
07.12.2008 um 01:40
10.12.2008 um 04:30
Zapping International
(Frankreich, 2007, 26mn)
ARTE F
Regie: Anaïs Prosaïc


Sage mir, was du schaust, und ich sage dir, wer du bist: ARTE zappt sich durch die Fernsehlandschaften anderer Länder. Jeden Samstag gegen 13.00 Uhr. Heute: Das Fernsehen der Äthiopier.

Über diese Fernsehshow spricht ganz Addis Abbeba: "Ethiopian Idols" ähnelt den Casting-Shows hier in Europa, ganz nach dem Muster von "Deutschland sucht den Superstar". Doch die Kandidaten dürfen nicht nur singen, sondern auch tanzen oder Sketche präsentieren. In welchem der rund 80 in Äthiopien gesprochenen Dialekte sie das tun, ist ihnen völlig freigestellt. Was dabei auf der Bühne entsteht, ist eine kunterbunte Mischung, ein Abbild des ethnischen und kulturellen Spektrums des Landes.
Doch diese Vielfalt ist nicht nur ein Reichtum, sie bereitet den Machern des staatlichen öffentlichen Fernsehens ETV auch Kopfzerbrechen, insbesondere wenn es darum geht, ein Fernsehprogramm für das gesamte Land zu gestalten, das in der offiziellen Amtsprache Amharisch ausgestrahlt wird. Ein Beispiel dafür ist die wöchentliche Talkshow "Amsa Lomi", die mit Diskussionen über kontroverse Themen wie die Rechte der Frauen oder Religion die äthiopischen Fernsehzuschauer aus der Reserve lockt.
Ein eher atypischer Vertreter unter den Stars des äthiopischen Fernsehens ist die Giraffe Tsehai. Die lustige Marionettenfigur ist die Hauptperson eines von der UNESCO geförderten Bildungsprogramms. Es vermittelt das Alphabet, aber auch Informationen über Natur und Umwelt in einem Land, in dem nur 40 Prozent der Menschen lesen und schreiben können.

07:30
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Best of Chic

Das europäische Lifestylemagazin

DETAILS

Sonntag, 30. November 2008 um 07.30 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2008 um 07:30
Best of Chic
(Frankreich, Deutschland, 2008, 26mn)
Moderation: Valeria Risi
ARTE F

16:9 (Breitbildformat)

Angesagte Orte, hippes Design und ungewöhnliche Geschmacksrichtungen - das europäische Lifestylemagazin "Chic" informiert über die aktuellen Trends mit Reportagen über all das, was das Leben schöner macht. Moderatorin Valeria Risi präsentiert neue, schräge Ideen aus Europas Metropolen rund um die Themen Seele, Körper, Wohnen und Umwelt. Bekannte Persönlichkeiten erlauben "Chic" einen Blick hinter die Kulissen von Mode, Film, Architektur, Küche und Kunst. Täglich von Montag bis Freitag um 13.30 Uhr und samstags ein Best of ab 13.30 Uhr auf ARTE.

(1): Porträt der Woche: Jean-Philippe Delhomme
Jean-Philippe Delhomme ist für seinen trockenen Humor bekannt, denn der Maler, Illustrator und Romanautor übt ebenso liebevoll wie kompetent Kritik an den Modeikonen von heute. Ganz gleich, ob es sich um Déco-Fanatiker, ultrakonzeptuelle Künstler oder von ihren Sprösslingen verwirrte Väter der "Top Tendance" handelt: Er beobachtet sie und gibt sie in Gouache oder in bissigen, aber auch schelmischen Bildlegenden wieder. Delhomme arbeitet für die größten Magazine und teuersten Marken und zeigt sich mit seinen Karikaturen über die Schwächen und Exzesse der "Fashionvictims" stets zugleich als Komplize und Kritiker.

(2): Japanische Restaurants in Paris
Man tut der japanischen Küche Unrecht, wenn man sie auf Sushis reduziert. Zur Freude aller avantgardistisch orientierten Köche eröffnet das Land der aufgehenden Sonne nämlich auch ganz neue kulinarische Horizonte. Verspielte Häppchen und ein intimes, minimalistisches oder schlicht verrücktes Dekor - die neuen Talente Japans bieten Überraschungen für den Gaumen in exotischem Ambiente.

(3): Die kleine Geschichte des "Mensch ärgere Dich nicht"-Spiels
Es ist für viele Kinder das erste Brettspiel, das sie kennenlernen und das einzige, das dem Verlierer schon mit seinem Titel einen guten Rat gibt: "Mensch ärgere dich nicht"!
An einem Winterabend zu Beginn des vorigen Jahrhunderts suchte Josef Friedrich Schmidt in München nach einer Beschäftigung für seine Kinder. Er malte ein Kreuz auf ein Stück Pappe, bastelte Spielfiguren und erfand ein neues Gesellschaftsspiel. Die Regeln waren einfach: Das Spielfeld musste einmal umrundet werden und wer es als erster schaffte, hatte gewonnen. Die Kinder waren begeistert.
Schmidt nannte das Spiel "Mensch ärgere dich nicht", gründete die Firma Schmidt Spiele und begann mit der Serienproduktion. Während des Ersten Weltkriegs schickte er 3.000 Exemplare seiner Erfindung an Lazarette, damit die Soldaten sich die Zeit vertreiben konnten. Nach Kriegsende nahmen sie die Spiele mit nach Hause, und so wurde "Mensch ärgere dich nicht" in ganz Deutschland ein Hit. Mit einem Preis von 35 Pfennig kostete das Spiel so viel wie ein Pfund Zucker und war für jeden erschwinglich. 1920 waren bereits eine Million Exemplare verkauft worden - heute sind es weltweit 60 Millionen.
Wurzeln des Spiels kann man übrigens auch außerhalb Europas finden: Es heißt, der indische Großmogul Akbar habe sich bereits im 16. Jahrhundert auf ähnliche Weise vergnügt, und zwar mit einem Riesenspielfeld aus rotem und weißem Marmor und seinen Haremsdamen als Spielfiguren.

(4): Hinter den Kulissen: Stockmann
Das berühmteste Mannequin aller Zeiten ist etwa 150 Jahre alt und nicht gerade eine Schönheit. Und doch durfte die arm- und beinlose Schneiderpuppe - im Fachjargon auch "Stockmann" genannt - seit Mitte des 19. Jahrhunderts die elegantesten Kleider der Welt tragen. Das unentbehrliche Gestell aus Pappmaché, Baumwolle und Klammern ist für Designer ein Kultobjekt. "Chic" gibt Einblick ins geheime Leben des diskreten Topmodels.

08:00
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Little Amadeus - Die Abenteuer des jungen Mozart

Gift im Trunk

DETAILS
ARTE © Gateway4M

Sonntag, 30. November 2008 um 08.00 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2008 um 08:00
31.01.2010 um 08:00
06.02.2010 um 08:00
Little Amadeus - Die Abenteuer des jungen Mozart
(Deutschland, 2006, 25mn)
ARTE
Regie: Udo Beissel, Winfried Debertin
Musik: Adrian Askew, Little Amadeus Orchestra, Orchestro Nacional do Porto, Prof. Wolf Kerschek
Autor: Armin Toerkel, Christoph Busse, Winfried Debertin
Produktion: HR, KI.KA, LAR GmbH und Ko Kg, NDR, SWR

Stereo

Kleine Zeitreise zu den Abenteuern des jungen Wolfgang Amadeus Mozart, der bereits als Kind ein Genie war: Mit Witz und Charme inszeniert, führt die Zeichentrickserie "Little Amadeus" in die musikalische Welt des Wunderkindes, das mit fünf Jahren sein erstes Musikstück komponierte und europaweit Konzerte gab.
Heute: Der Bischof hat zu einem Musikwettbewerb geladen und Amadeus ist natürlich mit dabei, doch nur einer kann gewinnen. Deshalb heckt Devilius einen perfiden Plan aus: Er will Amadeus mit einem Schlafmittel schachmatt setzen...

Der Bischof hat zu einem musikalischen Wettstreit zwischen den Städten Linz und Salzburg geladen. Um einen weiteren glanzvollen Erfolg von Amadeus zu verhindern, besorgt sich Devilius bei der Kräuterhexe ein starkes Schlafmittel, welches Amadeus rechtzeitig außer Gefecht setzen soll. Devilius will dann selbst auftreten und den Sieg einheimsen. Zu allem Unglück hat Vater Leopold aus großer Geldnot Amadeus' Geige zum Pfandleiher gebracht. Wird das Schlafmittel wirken, kann Amadeus auch ohne seine Geige brillieren und wird Devilius wieder einmal als Verlierer den Saal verlassen?

Die Episode beginnt mit dem Dritten Satz des "Divertimento in B-Dur" (KV 137). Der Geigenwettstreit zwischen Amadeus und dem schwarzen Geiger aus Linz wird musikalisch mit der "Violinsonate in A" (KV 305, Erster Satz) und den "Zwölf Variationen" für Geige und Klavier in G" (KV 359) ausgefochten.

08:25
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Die unglaublichen Abenteuer des Kapitän Cousteau

Das Geheimnis der Mönchsrobben

DETAILS
ARTE © Dargaud Marina/Vivatoon/France3/Animation Enterprises Hong Kong

Sonntag, 30. November 2008 um 08.25 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2008 um 08:25
Die unglaublichen Abenteuer des Kapitän Cousteau
(Frankreich, Kanada, 2003, 23mn)
ARTE
Regie: Jean-Marc Kisler
Musik: Claude Castonguay
Autor: Jean Pêcheux, Yves Paccalet
Produktion: Dargaud Marina, Vivatoon

Stereo

Der legendäre Meeresforscher Jaques-Yves Cousteau nimmt fünf Jugendliche mit auf eine Reise in die Unterwasserwelt. Eine packende Zeichentrickserie, inspiriert von den Entdeckungen Cousteaus, seinen ungewöhnlichen Abenteuern und der Faszination für die gewaltige Schönheit der noch immer unerforschten Meeresgründe. In dieser Folge eilen Cousteau und seine Mannschaft einem jungen Schiffsarchitekten zu Hilfe, der sich auf der Suche nach Hammerhaien vor der pazifischen Kokos-Insel auf einen gefährlichen Tauchgang gewagt hat.

Das Geheimnis der Mönchsrobben

Die "Draken North" soll mit gefährlichem Giftmüll an Bord an der Küste Kroatiens versenkt worden sein, so der Matrose Dimitri. Cousteau und Iannis gehen auf Tauchgang und entdecken schon bald die drohende Gefahr: Das Wrack hängt in der Tiefe an einem Felsvorsprung und birgt unzählige Giftfässer. Sollte es in die Tiefe stürzen, droht dem gesamten Mittelmeerraum eine Umweltkatastrophe. Wird es gelingen, die gefährliche Ladung rechtzeitig zu bergen?
Cousteau und sein Team machen den Schiffseigner, Triandàfilos, ausfindig, der sich jedoch weigert, auch nur einen Cent für eine Bergungsaktion auszugeben. Als Cousteau das Beweismaterial dem Redakteur eines Zeitungsverlages vorlegt, kommt ihm Eleni, die Tochter des Reeders, zu Hilfe. Sie setzt ihren Vater unter Druck und erreicht, dass durch eine großangelegte Bergungsaktion die Giftfässer aus dem Schiff geholt und in eine Sondermüll-Verwertungsanlage gebracht werden.

08:45
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Forscherexpress

Einsteigen oder aufspringen! Der "Forscherexpress" bietet eine bunte Mischung aus animierenden Experimenten, Naturfilmen und Erlebnisberichten aus Forschung und Wissenschaft. Unter dem Motto "Entdecken, erleben, erforschen, selber machen" ist der "Forscherexpress" unterwegs durch Zeit, Raum, Luft und Wasser. Gelenkt wird dieser ungewöhnliche Zug von den beiden Moderatoren Thomas Brezina und Kati Bellowitsch, die Wissenswertes über Natur, Technik und Geschichte zeigen - eine Reise in die Welt der Wissenschaft mit Experimenten, die man leicht zu Hause nachmachen kann.

DETAILS

Sonntag, 30. November 2008 um 08.45 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2008 um 08:45
06.08.2013 um 06:30
Forscherexpress
(Österreich, 2005, 25mn)
ARTE
Regie: Peter Rabinger
Autor: Thomas Brezina
Produktion: Interspot Filmges.M.B.H., ORF
Moderation: Thomas Brezina, Kati Bellowitsch

Stereo

Einsteigen oder aufspringen! Der "Forscherexpress" bietet eine bunte Mischung aus animierenden Experimenten, Naturfilmen und Erlebnisberichten aus Forschung und Wissenschaft. Unter dem Motto "Entdecken, erleben, erforschen, selber machen" ist der "Forscherexpress" unterwegs durch Zeit, Raum, Luft und Wasser. Gelenkt wird dieser ungewöhnliche Zug von den beiden Moderatoren Thomas Brezina und Kati Bellowitsch, die Wissenswertes über Natur, Technik und Geschichte zeigen - eine Reise in die Welt der Wissenschaft mit Experimenten, die man leicht zu Hause nachmachen kann.

Im Forscherexpress erfahren die Zuschauer heute nicht nur, woher das Salz kommt, sondern auch, wie man aus einem Blatt Papier eine Säge macht. Thomas Brezina versucht sich als Hochradfahrer, und Kati Bellowitsch erklärt, was ein "Frettchen" ist. Außerdem verrät die Sendung, wie man Geheimtinte herstellt.

Der Forscherexpress ist ein Zug, der kreuz und quer durch die Welt braust. Es handelt sich dabei um keinen gewöhnlichen Zug, denn der Forscherexpress kann fahren, fliegen und tauchen. Blickt man durch die Fenster, so sieht man, wo er sich gerade befindet: unter Wasser, in der Wüste, in der Luft oder gar im All? Jede Fahrt ist eine Reise in die Welt von Natur und Wissenschaft, jede Fahrt bringt eine Mischung aus Berichten, Erklärungen und Anregungen sowie die Lust darauf, den einen oder anderen Versuch selbst auszuprobieren.
Die Beiträge umfassen Fragen aus Natur und Technik, Geschichte und Kunst sowie Experimente, die die Grundsätze von Physik und Chemie verdeutlichen. Warum fressen manche Pflanzen Fleisch? Wie stark ist eine Erbse? Gibt es Einhörner wirklich? Was geschieht in einem Vakuum? Wie kann man Schallschwingungen sichtbar machen? Wie haben Leute früher Licht gemacht? Was ist ein Windkanal? Kann der Luftdruck Wasser in einem Glas halten?
Im Forscherexpress werden verblüffende Experimente gezeigt, mit denen man auch andere verblüffen kann: Wie kann man einen Gummibären auf die dreifache Größe wachsen lassen? Welche Dose kann bergauf rollen? In der Rubrik "Bau dir ..." wird gezeigt, wie man beispielsweise eine Kläranlage oder einen Windmesser baut, und in der Reihe der so genannten "Blitz-Experimente" werden Fragen beantwortet wie zum Beispiel: Kann man eine Kerze ausblasen, die hinter einer Flasche steht?

09:10
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Wo Du herkommst...

Philippinen

DETAILS

Sonntag, 30. November 2008 um 09.10 Uhr

Wiederholungen:
06.12.2008 um 09:10
Wo Du herkommst...
(Grossbritannien, 2002, 25mn)
ARTE F
Regie: Mark Galloway
Produktion: Rooftop Production

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Wo komme ich eigentlich her? Diese Frage stellen sich viele Jugendliche, die in einem Land aufgewachsen sind, das nicht ihren eigentlichen Ursprüngen entspricht. Im Juniorprogramm begleitet ARTE junge britische Jugendliche auf ihrer ersten Reise in ihr Herkunftsland: unter anderem nach Bolivien, China, Dominikanische Republik, Ägypten, Jamaika, Indien, Philippinen, Senegal, Kenia und Ukraine.

Die zwölfjährige Jhuvilyn Romero ist auf den Philippinen geboren. Sie war noch ein Kind, als sie mit ihren Eltern nach Großbritannien kam. Heute lebt sie in London. Auf der Reise in ihr Herkunftsland macht Jhuvilyn zuerst einmal Halt in der Hauptstadt Manila, um mit Familie und Verwandten ihren Geburtstag zu feiern. Dann reist sie weiter durch das Land. In einem kleinen Dorf lernt sie Reis anzupflanzen - eine recht feuchte Angelegenheit -, und schaut fasziniert den philippinischen Tänzern zu. Zurück in Manila besucht Jhuvilyn das Armenviertel der Stadt, das den Namen "Happyland" trägt. Dort lernt sie ein junges Mädchen ihres Alters kennen. Bichelles Eltern sind zu arm, um sie auf die Schule schicken zu können. Für Jhuvilyn ist diese Begegnung eine wichtige, wenn auch bedrückende Erfahrung: die Konfrontation mit dem Leben auf den Philippinen, einem für sie so unbekannten Land, aus dem sie doch stammt.

Jugendliche zwischen acht und 13 Jahren auf ihrer ersten Reise in das Herkunftsland ihrer Eltern oder Großeltern: Bolivien, China, Dominikanische Republik, Ägypten, Jamaika, Indien, Philippinen, Senegal, Kenia und Ukraine.
Die preisgekrönte Dokumentarreihe begleitet Jugendliche auf der Suche nach ihren kulturellen und religiösen Wurzeln. Jede Reise ist ein persönlicher, unbefangener Blick auf ein Land mit seinen Lebensgewohnheiten, vertraut und fremd zugleich, ein Blick, der den Kontrast zu dem Land zeigt, in dem die Jugendlichen aufgewachsen sind.
Maria, Yi Ling, Jennifer, Heba, Fikir, Joab, Vijay, Jhuvilyn, Mamadou . Gemeinsam ist ihnen, dass sie nicht britischer Herkunft sind, aber in Großbritannien geboren und aufgewachsen sind und das Land ihrer Eltern nicht kennen. Sie reisen zum ersten Mal in ihr Herkunftsland, um zu erfahren, wie man dort lebt. Jeder Film der Reihe begleitet einen Jugendlichen in sein jeweiliges Land. Es ist eine einfühlsame und humorvolle Reise in ein anderes Land mit seinen Sehenswürdigkeiten und seiner Kultur, seiner Religion und seinen Lebensgewohnheiten.

09:45
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A Tribute to Charlie Parker

Charlie Parker, die Lichtgestalt des Modern Jazz, starb am 12. März 1955 in New York.

DETAILS
ARTE F © Oléo Films

Sonntag, 30. November 2008 um 09.45 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
A Tribute to Charlie Parker
(Frankreich, 2005, 52mn)
ARTE F
Regie: Frank Cassenti

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Charlie Parker, die Lichtgestalt des Modern Jazz, starb am 12. März 1955 in New York. In Gedenken an seinen 50. Todestag gaben Stefano Di Battista, Phil Woods und The Charlie Parker Legacy Band 2005 ein außergewöhnliches Konzert auf dem Jazz Festival im südwestfranzösischen Marciac. Sie entdeckten Charlie Parkers Kompositionen noch einmal neu, indem sie sich seinem Werk mit unterschiedlichen Stilen annäherten.

Der amerikanische Saxophonist Charlie Parker starb bereits im Alter von 35 Jahren. Dennoch hinterließ er ein äußerst umfangreiches Werk. Neben anderen gilt Charlie "Bird" Parker vor allem als einer der Schöpfer des Bebop, der den Swing als Stilrichtung ablöste, und wird somit zum Gründungsvater des Modern Jazz. Energetische Rhythmen und eine oft improvisierte Harmonik standen von nun an den etablierten, unterhaltsamen Klängen des Swings gegenüber.
Zu seinem 50. Todestag veranstalteten Stefano Di Battista, Phil Woods und The Charlie Parker Legacy Band auf dem Jazz Festival von Marciac 2005 eine mitreißende Hommage an den Künstler - und stellten ihren fantasievollen Umgang mit Parkers Kompositionen unter Beweis.

10:35
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Theatr & Co

Theater und Macht

DETAILS
ARTE F

Sonntag, 30. November 2008 um 10.35 Uhr

Wiederholungen:
26.09.2011 um 10:40
Theatr & Co
(Frankreich, 2008, 50mn)
ARTE F
Regie: Laurent Cibien, Olivier & Anaïs Spiro, Valérie Urréa

16:9 (Breitbildformat)

Das Theater ist ein öffentlicher und freier Raum, in dem gesellschaftliche Machtverhältnisse infrage gestellt werden. Mit den ihm eigenen Waffen wie wortgewaltigen Skandalen, Ironie oder unverhofften Wendungen provoziert es und regt zum Diskutieren an.

(1): Zum Stück "König Ubu" in einer Inszenierung von Dimiter Gotscheff
Der Theaterregisseur Dimiter Gotscheff wurde in Bulgarien geboren, arbeitet aber seit den 60er Jahren in Deutschland. Nach seiner erfolgreichen Inszenierung des Tschechow-Stücks "Iwanow" nahm er an der Berliner Volksbühne Alfred Jarrys "König Ubu" in Angriff. Die Inszenierung der schwarzen Komödie überschrieb er mit dem Titel "Ubukönig", denn der Originaltext wurde mit dialektischen Wortspielereien von Heiner Müller und Shakespeare-Passagen angereichert.

(2): Zu Falk Richters Stück "Das System" in einer Inszenierung von Stanislas Nordey
Unter dem Titel "Das System" bietet Stanislas Nordey ein minimalistisches Stück nach Fragmenten des Autors und Schaubühnen-Hausregisseurs Falk Richter. Unaufhörlich prangert Richter jene pervertierten westlichen Werte an, die seiner Meinung nach der Welt aufgedrängt werden. Auch Stanislas Nordey hat sich diesem Kampf verschrieben. Seine Inszenierung soll ein Alarmschrei sein und gleicht einem Aufruf zum Handeln.

(3): Zu Michel Vinavers Stück "Über Bord" in einer Inszenierung von Christian Schiaretti
Michel Vinaver gehörte lange Zeit zur französischen Führungsriege des Gillette-Konzerns. Daneben war er vor allem Theaterautor. "Über Bord" ist eine modellhafte und urkomische Geschichte aus dem Wirtschaftsleben. Seit Marx ist die beste Metapher des Kapitalismus bekanntlich die der Darmentleerung: Eine alteingesessene Toilettenpapierfabrik gerät in eine Absatzflaute und erlebt von internen Intrigen bis zur Entwicklung neuer Marketingmethoden alles, was zum kapitalistischen Alltag dazugehört - und zwar im Großmaßstab: 70 Darsteller, 25 Schauplätze und sage und schreibe sechs Stunden Aufführung.

11:30
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Kunst und Mythos

Kwakwaka'wakw-Maske

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Dossier
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"Verschollene Filmschätze" ist eine Sammlung bedeutender historischer Aufnahmen.

Zum Dossier Verschollene Filmschätze

Sonntag, 30. November 2008 um 11.30 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Kunst und Mythos
(Frankreich, 2001, 27mn)
ARTE F
Regie: Ludovic Segarra

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Claude Lévi-Strauss trennte sich auf einer Versteigerung in Paris 1951 von seiner ethnographischen Sammlung - unter anderem auch von der in dieser Sendung vorgestellten Kwakwaka'wakw-Maske. Sie wurde von den Kwakiutl-Indianern in Britisch-Kolumbien bei religiösen Zeremonien getragen. Die Maske wurde von einer unbekannten Person gekauft und dem Pariser Musée de l'Homme als Schenkung übergeben. Neben der Bedeutung dieses Accessoires für theatralische Tänze geht die Sendung auch auf die Bedeutung dieses Kultgegenstandes für die westliche Welt ein.

Kwakwaka'wakw-Maske

Bei den Kwakiutl-Indianern in Britisch-Kolumbien, Kanada, verfügen Vertreter wichtiger Familien und Häuptlinge über Masken. Diese Masken sowie andere Tanzaccessoires werden von professionellen Künstlern hergestellt, die mit den der Familienwappen zugrundeliegenden Mythen und den Geheimnissen der Initiationsgesellschaften vertraut sind. Die Masken werden im Winter bei großen religiösen und dabei überaus theatralischen Zeremonien getragen, und sie stehen für die Gegenwart von Geistern unter den Menschen.
Die hier vorgestellte Adler-Maske ist eine Verwandlungsmaske - eine Maske, die sich im wahrsten Sinne des Wortes "öffnet". Die Indianer der Nordost-Küste liebten es, das im Zeremonienhaus versammelte Publikum mit ihren Masken bestehend aus beweglichen Teilen zu überraschen und in Erstaunen zu versetzen. 1914 machte Edward Curtis einmalige Bilder von ihren Verwandlungskünsten.
D. F. Tozier, Kommandant auf einem Boot der amerikanischen Küstenwache, nahm das Werk Anfang dieses Jahrhunderts in seine Sammlung auf. Nachdem es im Besitz verschiedener amerikanischer Museen war, kaufte es Claude Lévi-Strauss 1942, als er sich in den USA aufhielt.