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Alte Schachteln

Wer sagt, dass alte Damen keinen Sinn für Humor hätten? Vier Protagonistinnen beweisen das Gegenteil: In trauter Kaffeekränzchenatmosphäre erzählen sie sich immer zu dritt die deftigsten Schoten. Dabei sitzt jede der Damen auf ihrem ureigenen Sofa in ihrer Wohnung, doch der Witz wird trotzdem zusammen erzählt ...

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Am Samstag, den 8. Juni ab 10.30 Uhr macht ARTE die Entdeckung alter Zivilisationen einen Tag lang zum Thema.

Zum Dossier Thementag Archäologie

Donnerstag, 19. Juli 2012 um 19.05 Uhr

Wiederholungen:
18.08.2013 um 19:25
Alte Schachteln
(Frankreich, 2012, 2mn)
ARTE F
Regie: Fabrice Maruca

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Wer sagt, dass alte Damen keinen Sinn für Humor hätten? Vier Protagonistinnen beweisen das Gegenteil: In trauter Kaffeekränzchenatmosphäre erzählen sie sich immer zu dritt die deftigsten Schoten. Dabei sitzt jede der Damen auf ihrem ureigenen Sofa in ihrer Wohnung, doch der Witz wird trotzdem zusammen erzählt ...

Wer sagt denn, dass alte Damen keinen Sinn für Humor hätten? Unsere vier Protagonistinnen beweisen das Gegenteil: In Kaffeekränzchenatmosphäre erzählen sie sich jeweils zu dritt die deftigsten Schoten.
Dabei sitzt jede der Damen auf ihrem ureigenen Sofa in ihrer Wohnung, doch der Witz wird trotzdem zusammen erzählt, als säßen die Damen zusammen beim Törtchenessen.
Es ergibt sich ein Schlagabtausch zwischen der prolligen Tante im Hochhausambiente, der feinen Dame aus dem bourgeoisen Pariser Vorort, einer spitzzüngigen alten Jungfer und einer schrumpeligen, extravaganten Exotin.
Die Sprache ist trotz distinguiertem Rahmen zotig und geht nicht selten unter die Gürtellinie, was die besondere Komik ausmacht. Schnell kann sich der Zuschauer seine eigene Oma vorstellen, wie sie wohl mit jugendlichen Kraftausdrücken um sich werfen würde ...
Das Repertoire der Witze reicht von stotternden Ehemännern über scharfe Gorillas bis hin zu Liliputanern in ihrer Hochzeitsnacht - ein Potpourri, das garantiert kein Auge trocken lässt.

19:10
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ARTE Journal

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin.

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ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Zum Dossier ARTE Journal

Donnerstag, 19. Juli 2012 um 19.10 Uhr

Wiederholungen:
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ARTE Journal
(Frankreich, Deutschland, 2012, 20mn)
ARTE

16:9 (Breitbildformat)

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.10 Uhr.

Neue Sendezeit, neues Studio, ein neues Gesicht: "ARTE Journal" berichtet ab 19.10 Uhr über das tagesaktuelle politische Geschehen aus europäischer Sicht. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren auf deutscher Seite Nazan Gökdemir und Jürgen Biehle das "ARTE Journal".

19:30
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Die großen Seebäder

Ischia - Italien

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Fünf Küchenchefs aus der ganzen Welt, fünf gastronomische Denker gründen ihre Kunst auf die Ökosysteme ihrer jeweiligen Region und denken über die Zukunft unseres Essens nach.

Zum Dossier Das Glück liegt auf dem Teller

Donnerstag, 19. Juli 2012 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
26.07.2012 um 18:20
02.08.2012 um 13:25
Die großen Seebäder
(Deutschland, 2012, 43mn)
HR
Regie: Stefanie Appel

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Diese zehnteilige Reihe lädt ein auf eine Reise rund um den Globus zu den berühmtesten Seebädern der Welt : Deauville (Frankreich), Opatija (Kroatien), Hua-Hin (Thailand), Ischia (Italien), Long Island (USA), Brighton (England), Westkap-Südafrika, Forte dei Mami (Italien), Usedom (Deutschland) und Biarritz (Frankreich). Direkt am Meer in heilenden Wassern baden, diese Kombination ist auf Ischia einzigartig im ganzen Mittelmeerraum. Die traumhaft schöne Insel im Golf von Neapel ist gut versorgt mit gesundheitsfördernden Thermalquellen und erstklassig ausgestatteten Wellnessanlagen. So zieht es jedes Jahr fünf Millionen Touristen hierher. Schon in der Antike war Ischia beliebt. Nach den Griechen kamen die Römer, im Mittelalter die Spanier und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der internationale Jetset.

Nirgendwo im Mittelmeerraum gibt es mehr heiße Quellen als auf Ischia. Seit über 2.000 Jahren wird hier gebadet - nicht nur im Meer. Die italienische Insel ist das Zentrum des europäischen Thermaltourismus. In der Antike kamen die Griechen und die Römer, im Mittelalter die Spanier, später dann Touristen aus aller Welt. In den 50er und 60er Jahren war Ischia der Lieblingskurort der Deutschen und Inbegriff für Sonne, Fango und Meer.
In der Bucht von Sant'Anna blickt der Badende auf das mächtige Aragoneser Schloss und schwimmt über den Resten der ersten römischen Insel-Siedlungen. Eine heiße Quelle sorgt für traumhafte Temperaturen. Zehn große Thermalparks gibt es auf Ischia, Hunderte kleiner Pools. 200 Liter Thermalwasser schießen an manchen Stellen pro Minute aus dem Fels. Einige der 30 Thermalquellen auf Ischia speisen Badestellen auch in entlegenen Schluchten.
Weltbekannt wurde die Insel in den 60er Jahren, als sie zum Filmset wurde, zum Beispiel für "Cleopatra". Bereits 1960 hatte René Clément hier "Nur die Sonne war Zeuge" mit Alain Delon gedreht. Mit den Filmleuten kam der internationale Jetset auf die Insel: Liz Taylor, Charlie Chaplin, Gina Lollobrigida und Maria Callas - auch zum Baden. Heute vergnügen sich jedes Jahr fünf Millionen Badetouristen auf der Insel.
Doch dieses Paradies im Mittelmeer ist auch unzähligen Gefahren ausgesetzt. Seine Schönheit ist Segen und Fluch zugleich. Denn Ischia liegt, ähnlich wie die Insel Giglio, die durch die Havarie des Kreuzfahrtschiffes "Costa Concordia" traurige Bekanntheit erreichte, in einer vom Schiffsverkehr zunehmend frequentierten und bedrohten Zone.

20:15
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Lost in Austen (1/4)

Die passionierte Jane Austen Liebhaberin Amanda Price gelangt in die Welt des Austen-Romans "Stolz und Vorurteil"...

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Donnerstag, 19. Juli 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
25.07.2012 um 14:40
08.08.2012 um 01:20
Lost in Austen (1/4)
(Großbritannien, 2008, 60mn)
ARTE F
Regie: Dan Zeff
Drehbuch: Guy Andrews
Kamera: David Higgs
Musik: Christian Henson
Schnitt: Paul Garrick
Darsteller: Jemima Rooper, Alex Kingston, Hugh Bonneville, Elliot Cowan, Morven Christie, Tom Mison, Gemma Arterton
Produktion: Mammoth Screen
Produzent: Kate McKerrell

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die passionierte Jane Austen Liebhaberin Amanda Price gelangt durch eine verborgene Tür in ihrer Wohnung in die Welt des Austen-Romans "Stolz und Vorurteil". Im Hause der Bennetts wird sie gastfreundlich aufgenommen, doch führt ihre Anwesenheit dazu, dass die vertrauten Ereignisse "umgeschrieben" werden.

Amanda Price ist nicht unglücklich mit ihrem Leben im London des 21. Jahrhunderts. Dennoch sucht sie immer wieder Zuflucht in den Geschichten ihrer Lieblingsautorin Jane Austen - in einer bezaubernde Welt voll von tiefen Gefühlen und charmanter Tugendhaftigkeit. Eines Abends steht die Romanfigur Elizabeth Bennett aus dem Roman "Stolz und Vorurteil" in ihrem Badezimmer. Eine verborgene Tür ermöglicht den Übergang von Amandas Wohnung in das Haus der Bennets, wo sich die überrumpelte Amanda, von Elizabeth ausgetrickst, schließlich wiederfindet. Als vorgebliche Freundin von Elizabeth wird Amanda von den Bennets aufgenommen und begleitet den Alltag der Familie. Als der charmante Mr. Bingley den Bennet-Töchtern einen Besuch abstattet, zeigt sich jedoch, dass Amandas Anwesenheit die Romangeschehnisse, welche die junge Britin des 21. Jahrhunderts auswendig kennt, in eine andere Richtung drängt. Mr. Bingley, der in "Stolz und Vorurteil" eigentlich Jane heiraten soll, zeigt plötzlich starkes Interesse an Amanda selbst. Alle Versuche Elizabeth, welche sich in Amandas Welt geflüchtet hat, zurückzuholen, um die Ereignisse wieder zu normalisieren, scheitern; und so bleibt Amanda nur eine Möglichkeit: Mit ihrem Wissen um die "wahre Geschichte" versucht sie das Schicksal zu lenken.

"Lost in Austen" ist eine fantasievolle Adaption des Jane Austen-Romans "Stolz und Vorurteil", geschrieben von Fernsehautor Guy Andrews und verfilmt in Zusammenarbeit mit Regisseur Dan Zeff. 2008 wurde die Geschichte als vierteilige TV-Mini-Serie für das ITV Network (GB) produziert.
"Lost in Austen" orientiert sich inhaltlich grob am Ablauf des Originals von Jane Austen und wagt ein Zeitreise der etwas anderen Art: Amanda Price, eine junge Frau aus dem London des 21. Jahrhunderts, findet sich plötzlich in der Welt des britischen Landadels des 19. Jahrhundert wieder. Sie tauscht ihr hektisches Leben im postmodernen, schnelllebigen London gegen ein Leben in der Fiktion, und taucht ein in eine Welt voll von Sinnlichkeit, Poesie und Tugendhaftigkeit. Somit kontrastiert "Lost in Austen" nicht nur das "reale" Leben der Amanda Price mit dem romanesk-idyllischen Leben der Familie Bennet, sondern vor allem zwei Lebenswelten, zwei Zeitepochen, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Diesen "Zusammenprall der Kulturen" bringt Drehbuchautor Guy Andrews in seiner Mini-Serie besonders eindrücklich über die Dialoge zum Ausdruck. Einige der Kostüme, die bei "Lost in Austen" Einsatz finden, sind Originalkostüme aus vorangegangenen Film- und Fernsehadaptionen von Jane Austen-Romanen.
Die britische Fernsehkritik hat die eher ungewöhnliche Geschichte sehr positiv aufgenommen. ARTE zeigt die TV Mini-Serie nun zum ersten Mal im deutschen Fernsehen.
Guy Andrews hat auch für andere britische TV-Produktionen gearbeitet, so zum Beispiel für die britische Comedy-Serie "Absolute Power" (2003) oder die Detektivserie "Agatha Christie's Poirot" (2005 - 2008). Regisseur Dan Zeff ist besonders für sein Mitwirken bei der Realisierung unterschiedlicher BBC-Projekte bekannt. Seine jüngsten Arbeiten sind der Fernsehfilm "Hattie" (2011) und die TV-Serie "Pramface" (2012).

21:00
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Lost in Austen (2/4)

Amanda versucht mit allem Mitteln, Jane und Mr. Bingley zusammenzubringen...

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Donnerstag, 19. Juli 2012 um 21.00 Uhr

Wiederholungen:
25.07.2012 um 15:25
08.08.2012 um 02:05
Lost in Austen (2/4)
(Großbritannien, 2008, 60mn)
ARTE F
Regie: Dan Zeff
Drehbuch: Guy Andrews
Kamera: David Higgs
Musik: Christian Henson
Schnitt: Paul Garrick
Darsteller: Jemima Rooper, Alex Kingston, Hugh Bonneville, Elliot Cowan, Morven Christie, Tom Mison, Gemma Arterton, Tom Riley, Guy Henry
Produktion: Mammoth Screen
Produzent: Kate McKerrell

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Amanda versucht mit allem Mitteln, Jane und Mr. Bingley zusammenzubringen. Während Amandas Bemühungen zunächst aufzugehen scheinen, wird der Druck auf den verliebten Mr. Bingley immer größer, bis er sich schließlich gegen seine Gefühle entscheidet. Kann Amanda sein Misstrauen besiegen?

Als Mr. Collins, ein wohlhabender Verwandter, mit Hochzeitsabsichten bei den Bennets auftaucht und um Janes Hand bitten möchte, zieht Amanda radikale Konsequenzen. Um Zeit zu gewinnen, geht sie selbst eine Verbindung mit dem deutlich älteren Herren ein und versucht währenddessen Mr. Bingley von seiner Liebe zu Jane zu überzeugen. Auf einem Ball kommen sich die beiden näher, doch ist das Glück von kurzer Dauer. Der misstrauische Mr. Darcy überzeugt seinen guten Freund Mr. Bingley davon, von seinen Gefühle für Jane abzurücken. Als der hinterlistige George Wickham auf dem Ball falsche Gerüchte über Amandas Vater streut, löst Mr. Collins seine Verlobung mit ihr. Zurück im Hause der Bennets lässt sich die verzweifelte und enttäuschte Jane von ihrer Mutter überreden, erneut um Mr. Collins zu werben. Wird sich auch Jane letzten Endes gegen ihre Gefühle entscheiden?

21:45
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Zwillinge

(1): Gleich und gleich

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Neurowissenschaftliches zum Leseerwerb, vor dem Hintergrund der Diskussion verschiedener Methoden.

Zum Dossier Wie unser Hirn lesen lernt

Donnerstag, 19. Juli 2012 um 21.45 Uhr

Wiederholungen:
22.07.2012 um 10:10
28.07.2012 um 10:40
Zwillinge
(Deutschland, 2009, 52mn)
BR
Regie: Diene Petterle

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Die zweiteilige Dokumentation über das Phänomen Zwillinge zeigt zum einen kuriose menschliche Schicksale. Sie basiert zugleich auch auf den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie unter Beteiligung von 20.000 Zwillingen, die die Frage beantworten will, wie die Menschen zu dem werden, was sie sind. Der erste Teil der Dokumentation betrachtet vor allem das Phänomen der eineiigen Zwillinge. Zahlreiche Beispiele demonstrieren, dass Zwillinge - auch wenn sie für lange Zeit getrennt waren - verblüffend ähnliche Eigenschaften aufweisen.

Der erste Teil der Dokumentation stellt unter dem Titel "Gleich und gleich" eineiige Zwillinge vor, die bei der Geburt getrennt wurden und bei ihrem Wiedertreffen unglaubliche Ähnlichkeiten aufweisen. Diese reichen von der Wahl ihres Lebenspartners bis hin zu der Art ihres Lachens. Ihre verblüffenden Geschichten stellen eine bizarre Gleichartigkeit dar. Großangelegte Versuchsreihen - man stelle sich hundert Zwillingspaare auf einmal vor - demonstrieren Ähnlichkeiten in Wesenszügen und Eigenheiten, von einer Schwäche für Brokkoli bis hin zu sexuellen Vorlieben. Die Dokumentation legt die bemerkenswerte Erkenntnis nahe, dass praktisch jede menschliche Eigenheit - nicht nur körperliche Größe und Intelligenz, sondern auch die Neigung zu Religiosität oder rechtslastiger Gesinnung - von den Genen abhängen kann. Diese Zwillingsstudie könnte den weit verbreiteten Glauben erschüttern, unser Leben werde in erster Linie durch unsere Ernährung, unsere Lebensweise und durch die Erziehung unserer Eltern bestimmt.

Die zweiteilige Dokumentation berichtet über eine Studie, an der über 20.000 Zwillinge teilgenommen haben. Dabei wurde jeder Aspekt des Lebens und des Verhaltens von Zwillingen untersucht, alles in allem etwa 500 Wesenszüge und Eigenheiten. An zum Teil außergewöhnlichen Beispielen versuchen die in der Dokumentation zu Wort kommenden Wissenschaftler zu erklären, wie die Gene das Leben auf höchst unerwartete Weise bestimmen. Sie wollen zeigen, dass jeder Aspekt des Lebens - ob ein Mensch dick oder dünn ist, Süßes oder Salziges mag, ja sogar Sinn für Humor hat - eine genetische Komponente besitzt.

22:40
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Zwillinge

(2): Gleich und doch verschieden

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Neurowissenschaftliches zum Leseerwerb, vor dem Hintergrund der Diskussion verschiedener Methoden.

Zum Dossier Wie unser Hirn lesen lernt

Donnerstag, 19. Juli 2012 um 22.40 Uhr

Wiederholungen:
22.07.2012 um 11:00
28.07.2012 um 11:30
Zwillinge
(Deutschland, 2009, 52mn)
BR
Regie: Helen Williamson

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Die zweiteilige Dokumentation über das Phänomen Zwillinge zeigt zum einen kuriose menschliche Schicksale. Sie basiert zugleich auch auf den Ergebnissen einer wissenschaftlichen Studie unter Beteiligung von 20.000 Zwillingen, die die Frage beantworten will, wie die Menschen zu dem werden, was sie sind. Der zweite Teil der Dokumentation stellt Zwillinge vor, die sich trotz genetischer Übereinstimmung sehr unterschiedlich entwickelt haben.

Auch eineiige Zwillinge entwickeln sich nicht immer gleich. Der zweite Teil der Dokumentation zeigt Zwillinge, die zu sehr unterschiedlichen Menschen geworden sind. Während der eine heterosexuell ist, ist der andere schwul; während der eine dick ist, ist der andere dünn.
Das Filmteam präsentiert unter anderem Bilder einer eineiigen Zwillingsschwangerschaft in 3D und verdeutlicht, wie unterschiedlich die Umstände der Geburt in wichtigen Entwicklungsphasen sogar auf eineiige Zwillinge wirken können. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen ebenfalls, wie zwei Menschen, die quasi als identische Klone ihr Leben begannen, sich so verschieden entwickeln können, dass man sie kaum noch für verwandt hält.

Die zweiteilige Dokumentation berichtet über eine Studie, an der über 20.000 Zwillinge teilgenommen haben. Dabei wurde jeder Aspekt des Lebens und des Verhaltens von Zwillingen untersucht, alles in allem etwa 500 Wesenszüge und Eigenheiten. An zum Teil außergewöhnlichen Beispielen versuchen die in der Dokumentation zu Wort kommenden Wissenschaftler zu erklären, wie die Gene das Leben auf höchst unerwartete Weise bestimmen. Sie wollen zeigen, dass jeder Aspekt des Lebens - ob ein Mensch dick oder dünn ist, Süßes oder Salziges mag, ja sogar Sinn für Humor hat - eine genetische Komponente besitzt.

23:30
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Shosholoza Express

Im neuen Südafrika sind alle gleich: Schwarze, Weiße und Farbige...

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Donnerstag, 19. Juli 2012 um 23.30 Uhr

Wiederholungen:
03.08.2012 um 05:00
Shosholoza Express
(Deutschland, 2010, 58mn)
BR
Regie: Beatrice Möller

Original mit Untertitel Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Im neuen Südafrika sind alle gleich: Schwarze, Weiße und Farbige. Auf einer Zugfahrt im "Shosholoza Express" begegnen sie den Brüchen ihrer Vergangenheit. 20 Jahre nach Ende der Apartheid ist nichts, wie es war, aber auch nichts, wie es sein sollte. Auf der Reise durch moderne Stadtzentren, verwahrloste Townships und endlose Weiten erzählt der Film von inneren Grenzen, nicht überwundenen Vorurteilen, unerfüllten Hoffnungen und schwelenden Konflikten. Alle sitzen im selben Zug, aber nicht im selben Abteil.

Alles ist anders in Südafrika: Wo früher strikte Rassentrennung herrschte, steigen heute Schwarze, Weiße und Farbige in denselben Zug. 27 Stunden dauert die Fahrt auf einer der längsten Strecken des "Shosholoza Meyl Expresss". Tür an Tür reisen Menschen mit denkbar verschiedenem Gepäck. Sie erzählen aus ihrem Leben und öffnen mit ihren persönlichen Geschichten den Blick für die Brüche und Verwerfungen der Vergangenheit, die das Leben in Südafrika bis heute bestimmen.
Der "Shosholoza Meyl Express" ist der Zug der kleinen Leute. Im Vergleich zu anderen Transportmitteln ist er günstig und wird vom normalen Volk genutzt. Und während draußen die Landschaft vorbeizieht, taucht der Film ein in die Erzählungen der Fahrgäste. 20 Jahre nach Ende des Apartheidregimes werden große Anstrengungen unternommen, systematische Ausgrenzungen zu beseitigen und erlittene Benachteiligungen auszugleichen. Und doch bleibt im Zug jeder lieber für sich. Das Regime ist überwunden, aber seine Spuren sind allgegenwärtig.
"Shosholoza" kommt aus der Zulu-Sprache und bedeutet: "Geh weiter, beweg dich, gib nicht auf!" Als Arbeiterlied wurde es in den Minen gesungen, um sich gegenseitig Mut zu machen und nicht aufzugeben. Auch in den Zügen, die die Arbeiter aus dem gesamten südlichen Afrika an ihre Einsatzorte brachten, wurde das Lied gesungen. Heute hat es sich zu einer zweiten Nationalhymne entwickelt und gab dem Zugunternehmen nach dem Ende der Apartheid seinen Namen.
Die Regisseurin Beatrice Möller kehrt mit ihrem Film in das Land ihrer Kindheit zurück. Sie zeigt ein Südafrika jenseits der grellen Farben, der großen Schlagzeilen und der touristischen Highlights. Die Erzählungen der Reisenden, ihre Visionen und ihre Erinnerungen an die Apartheid, an das Ende des Regimes und an den Neuanfang spiegeln den Zustand eines Landes, das schwer trägt an seinem Erbe.

Beatrice Möller über ihren Film:
"Die ersten sieben Jahre meiner Kindheit habe ich in Südafrika verbracht. Ich ging dort in einen afrikaansen Kindergarten und habe die afrikaanse Sprache erlernt. Zu dieser Zeit war ich zu klein, um zu verstehen, was in diesem Land vor sich ging. Ich genoss einfach die wundervolle Freiheit, die ich dort hatte. 1987 haben wir als Familie das Land wieder verlassen.
Meine Kindheitserinnerungen vermischen sich heute mit Zweifeln und Fragen: Was ist eigentlich in der Zeit passiert, in der ich dort aufgewachsen bin? Welche Spuren hat das Apartheidregime in den Menschen hinterlassen? Was für ein Mensch wird man, wenn die eigene Zukunftsperspektive so sehr von der Farbe der Haut abhängt? Wie lebt man als Weißer als Teil einer Minderheit? Wie lebt man als Farbiger, der früher nicht weiß genug war und jetzt nicht schwarz genug ist? Und schließlich: Wie lebt man im neuen Südafrika, wenn die Erinnerungen bisweilen stärker sind als die Vernunft?
Die Reisenden im Shosholoza Express haben mir darauf Antworten gegeben: Der Weg in die Freiheit ist eine lange Reise und ein großes Stück des Weges steht noch bevor. Die Reise mit dem Shosholoza Express erschien mir als geeignete Metapher, diese Stimmung im Land wiederzugeben."