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ARTE Journal

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin.

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ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

Zum Dossier ARTE Journal

Donnerstag, 12. Juli 2012 um 19.10 Uhr

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ARTE Journal
(Frankreich, Deutschland, 2012, 20mn)
ARTE

16:9 (Breitbildformat)

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.10 Uhr.

Neue Sendezeit, neues Studio, ein neues Gesicht: "ARTE Journal" berichtet ab 19.10 Uhr über das tagesaktuelle politische Geschehen aus europäischer Sicht. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren auf deutscher Seite Nazan Gökdemir und Jürgen Biehle das "ARTE Journal".

19:30
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Mit dem Zug durch ...

Die Toskana

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Fünf Küchenchefs aus der ganzen Welt, fünf gastronomische Denker gründen ihre Kunst auf die Ökosysteme ihrer jeweiligen Region und denken über die Zukunft unseres Essens nach.

Zum Dossier Das Glück liegt auf dem Teller

Donnerstag, 12. Juli 2012 um 19.30 Uhr

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Mit dem Zug durch ...
(Deutschland, 2009, 43mn)
SWR
Regie: Susanne Mayer-Hagmann

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Auch in Italien kommen Freunde historischer Eisenbahnen auf ihre Kosten. Sei es dampfgetrieben oder elektrifiziert, diverse Fahrzeuge ziehen, nachdem sie mit Hilfe der italienischen Staatsbahn von Museumsbahnvereinen restauriert wurden, begeisterte Fahrgäste durchs Land. Die Reportage folgt einer Reise von der österreichisch-italienischen Grenze durch die Toskana bis an die Adriaküste bei Rimini.

Verschiedene Museumsbahnvereine wie "Musi Neri" und "Italvapore" kümmern sich mit Unterstützung durch die italienische Staatsbahn um Restaurierung, Wartung und Reparatur historischer Lokomotiven und setzen sie auf verschiedenen Strecken im Land wieder in Betrieb. So geht es auch in einem Sonderzug mit wechselnden Zugpferden in die Toskana.
Zum Auftakt zieht ein deutsch-österreichisches Dampfgespann die Wagen den Brennerpass hinauf. Elektrisch geht's weiter durch Südtirol bis Trient. Auf dem Reiseplan stehen so verheißungsvolle Namen wie Val Sugana, Vicenza und Faentina, Strecken und Städte auf dem Schienenweg in eine der reizvollsten Landschaften Europas.
Höhepunkt für die Eisenbahnfreunde ist die Begegnung mit der legendären Franco-Crosti-Lokomotive und für die Kulturinteressierten unter den Passagieren wird der Aufenthalt in Siena, der schönsten Stadt in der Toskana, der Höhepunkt sein. Von dort geht es dampfgetrieben weiter in die Crete Sienese, in den Weinkeller Italiens. Von hier kommen Chianti und Montepulciano sowie der Brunello di Montalcino. Zum Abschluss der Reise bringt der Dampfsonderzug seine Fahrgäste nach Rimini an die Strände der Adria. Einsam und verlassen liegen sie im zauberhaften Licht eines sonnigen Oktobertags.

20:15
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Mozart Superstar

Elvis, John Lennon, Michael Jackson oder Lady Gaga können mit seinen Erfolgen nicht mithalten: Wolfgang Amadeus Mozart!

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Donnerstag, 12. Juli 2012 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
22.07.2012 um 15:20
01.08.2012 um 02:10
Mozart Superstar
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE F
Regie: Mathias Godeau
Darsteller: Patricia Petibon (Sopranistin), Benjamin Schmid (Violinist)

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die wichtigsten Stars des 20. und 21. Jahrhunderts von Elvis Presley über John Lennon, Michael Jackson und Madonna bis zu Lady Gaga können mit seinen Erfolgen nicht mithalten: Von ihm wurden die meisten Platten der letzten 100 Jahre verkauft: 626 Werke und über 200 Musikstunden, 100 Millionen Exemplare des Gesamtwerkes weltweit und über 12.000 Biografien. Die Popstars der Gegenwart hätten sicherlich auch nichts dagegen, ein so breites Publikum zu erreichen wie er, in Videospielen zu erscheinen und von so vielen Fachleuten - ob Anthropologen, Soziologen oder Historikern - behandelt zu werden. Auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod führt dieser Künstler alle möglichen Hitlisten an. Kein Zweifel: Der erste Popstar der Geschichte heißt: Wolfgang Amadeus Mozart!

Das Thema "Mozart" scheint vollkommen ausgeschöpft zu sein, seine Musik wurde ebenso sorgfältig untersucht wie sein Gehirn, ganz zu schweigen von seinen Eroberungen, seiner gesellschaftlichen Wirkung und seinem tragischen Schicksal. Er musste und muss vieles über sich ergehen lassen: mehr oder weniger respektvolle Interpretationen, drastische Werkkürzungen, Verwendung als Werbemelodie oder als Produktname (man denke an die "Mozartkugeln"). Wie bei vielen anderen Künstlern, die ihre Zeit prägten, wurde auch sein Image für unterschiedliche Zwecke genutzt.
Die neuartige Musikdokumentation auf ARTE wirft einen neuen Blick auf den "Popstar" von damals, indem sie dessen Hauptcharakterzüge wie Genialität, Volkstümlichkeit, Exzentrik, revolutionären Geist und Modernität mit dem heutigen Starsystem vergleicht.
Ausschnitte aus Mozartwerken und Filme über ihn, aber auch Werbung, oder Clips wechseln mit Statements von Fachleuten, wie in dokumentarischen Porträts über heutige Popstars üblich.
Erinnert nicht vieles an Mozart an den Rapper Eminem, Michael Jackson oder Mylène Farmer? Und muss man nicht an Shirley Temple denken, wenn man erfährt, dass Mozart schon als kleines Kind zu erstaunlichen Gedächtnisleistungen imstande war? In puncto Arbeitskraft drängt sich die Parallele zu Britney Spears auf: Das Salzburger Wunderkind komponierte sein erstes Konzert bereits mit fünf Jahren, seine erste Sinfonie mit sieben und seine erste Oper mit zwölf.
Das junge "Wolferl" - seinerzeit ein "Babystar", ähnlich dem Erstgeborenen der "Jackson five" zwei Jahrhunderte später - wurde in Europa von seinem Vater wie ein dressierter Affe auf dem Jahrmarkt herumgezeigt. Mozarts Vater war ebenso allgegenwärtig wie der von Michael Jackson, wenn auch weniger gewalttätig. Doch beide Väter ermöglichten die frühe Entfaltung des Genies ihrer Söhne. Leopold Mozart, selber Musiker, verwirklichte sich gewissermaßen stellvertretend durch die intensive Förderung seiner Kinder, neben Wolfgang auch dessen ältere Schwester "Nannerl". Beide versuchten später, sich von der väterlichen Herrschaft zu befreien.
Mozart, der sich auf die Kunst der Melodieführung verstand, hatte, wie später die Beatles, begriffen, dass die Zuhörer auf eine einfache und wirkungsvolle Musik ansprechen.
Doch Mozarts Werk ist so vielschichtig, dass es auch den Applaus der gebildeteren Zuhörer fand. Populär sein und gleichzeitig die Anerkennung des anspruchsvollen Publikums finden - das ist das unauflösbare Dilemma, dem alle Stars ausgesetzt sind. Mozart hatte dieses Problem zu lösen gewusst! Später gelang es Elvis Presley und Eminem in ähnlicher Weise, die aktuellen Strömungen ihrer Zeit zusammenzufassen und zu popularisieren.
Hinter dem großen Werk des Genies versteckt sich auch ein überspannter Star mit ein paar egozentrischen Launen. Dieser Wesenszug beflügelte seine Schaffenskraft. Stets suchte er eine Möglichkeit, das in ihm brennende Fieber auszudrücken.
Lange nachdem der Komponist der "Kleinen Nachtmusik" sich von seinen Auftraggebern befreite und sie vor den Kopf stieß, um sein Genie nicht zu verschleudern, provozierte John Lennon Kirche und Königin. Mozart war der erste Künstler, der seinem Schaffen seine Unabhängigkeit verdankte, auch wenn er sich dafür tief verschuldete.
Wie alle Provokationen Madonnas die gesellschaftlichen Normen aufbrachen und Nachahmer fanden, übte auch Amadeus zu seiner Zeit einen so starken Einfluss aus, dass er viele Neider auf den Plan rief, die ihm das Leben schwermachten. Er löste bei anderen Leidenschaften aus und wurde zu ihrem Vorbild. Berühmtestes Beispiel: Beethoven.
Mozarts schon zu Lebzeiten bewundertes Werk ist bis heute - über die ursprünglichen Entstehungszusammenhänge hinaus - lebendig und populär geblieben, ebenso wie die Songs der Rolling Stones oder die Chansons von Claude François. In der Werbung ist er als unterschwelliger Kaufanreiz, in der Wissenschaft aufgrund der heilenden Wirkung seiner Musik präsent, bis hin zu den Videospielen, in denen den Komponist selbst in Szene gesetzt wird.
Mozarts früher und tragischer Tod stellt ihn in eine Reihe mit anderen großen Stars, zu deren ewigem Mythos ein solches Ende beigetragen hat. Ein Mythos, der ihn auch gleichzeitig zum Denkmal erhebt. Beispiele gibt es viele: Das Grab von Jim Morrison oder die Mühle von Dannemois in der Nähe von Paris, in der Claude François wohnte, sind vergleichbar mit dem Mozarteum in Salzburg.
Mozart begründete das Starsystem und war der erste Superstar der Geschichte.

21:10
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Patricia Petibon singt italienische Barockarien

Mit den großartigen Musikern des Venice Baroque Orchestra.

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Donnerstag, 12. Juli 2012 um 21.10 Uhr

Wiederholungen:
13.07.2012 um 06:00
Patricia Petibon singt italienische Barockarien
(Deutschland, 2011, 43mn)
ZDF
Regie: Victor Grandits, Hanna Henigin
Darsteller: Patricia Petibon (Sopranistin)
Dirigent: Andrea Marcon
Komponist: Georg Friedlich Händel
Orchester: Venice Baroque Orchestra

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Bevor Patricia Petibon als Susanna in Mozarts Hochzeit des Figaro live vom Opernfestival in Aix-en-Provence zu erleben ist, gibt es eine kleine Kostprobe ihres Könnens aus Lissabon. Die französische Sopranistin, die sich mit ihren Interpretationen von Barockopern weltweit einen Namen gemacht hat, ist mit Händel zu erleben, in einem Konzert aus der Lissaboner Gulbenkian Stiftung. Begleitet von dem Venice Baroque Orchestra stellt sie die ganze, gefühlsintensive Bandbreite ihres Könnens unter Beweis.

Konzerte mit der französischen Sopranistin Patricia Petibon, die zu den führenden Sängerinnen der Barockmusik zählt, sind besonders und außergewöhnlich. Nur wenigen Künstlern gelingt es wie ihr, vor ihrem Publikum eine musikalische Gefühlswelt auszubreiten, die von tiefer Trauer bis hin zu ausgelassener Freude reicht.
So auch bei dem Konzert in der Lissaboner Gulbenkian Stiftung, bei der italienische Barockarien auf dem Programm standen. Bei der Auswahl der Opernarien war für Patricia Petibon ausschlaggebend, starke Frauencharaktere zu wählen, die ihrer Stimme große Gestaltungsmöglichkeiten bieten.
Diese Charaktere mit extremen Gefühlen und Gegensätzen findet sie in den Werken barocker Meister und schwerpunktmäßig in den italienischen Opern Georg Friedrich Händels. Ein Beispiel dafür: die bekannte Arie "Piangerò la sorte mia" aus "Giulio Cesare in Egitto", in der auf Cleopatras Schmerz und Trauer unvermittelt ein musikalischer Wutausbruch folgt.
Mit den großartigen Musikern des Venice Baroque Orchestra geht Patricia Petibon in diesem Konzert auf eine musikalische Entdeckungsreise, die voller Spannung und Intensität ist.

Die Sopranistin Patricia Petibon wurde in Montargis (Frankreich) geboren. Schon als Kind am Klavierspiel und den Schönen Künsten interessiert, studierte sie erst Musikwissenschaft am Pariser Conservatoire, bevor sie dort ein Gesangsstudium bei Rachel Yakar aufnahm, das sie 1995 mit einem Ersten Preis abschloss. Sie wurde von dem berühmten amerikanischen Dirigenten und Cembalisten William Christie entdeckt und arbeitete in der Folgezeit häufig mit seinem auf Barockmusik spezialisierten Orchester Les Arts Florissants zusammen. Patricia Petibon wurde mit drei "Victoires de la musique classique" ausgezeichnet - 1998 als beste Nachwuchssängerin sowie 2001 und 2003 als beste Opernsängerin.
Neben ihren gefeierten Auftritten an allen renommierten Opernhäusern weltweit ist Patricia Petibon auch eine gefragte Konzertsängerin. Im Jahr 2010 gehörten Orffs "Carmina Burana" unter der Leitung von Daniel Harding in München, Mozarts "Il sogno di Scipione" unter Harnoncourt in Wien und ein Programm mit italienischen Barockarien mit dem Venice Baroque Orchestra und Andrea Marcon in Schwetzingen und Paris zu ihrem Programm. Dazu erschien auch eine CD unter dem Titel "Rosso", ein Album mit italienischen Barockarien begleitet vom Venice Baroque Orchestra unter der Leitung von Andrea Marcon. Im Jahr 2011 erschien "Melancolía" mit spanischen Arien und Liedern.

21:30
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Mozart: Le Nozze di Figaro

Live vom Opernfestival von Aix-en-Provence

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Donnerstag, 12. Juli 2012 um 21.30 Uhr

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Mozart: Le Nozze di Figaro
(Frankreich, 2012, 210mn)
ARTE F
Regie: Andy Sommer
Darsteller: Paolo Szot (Graf Almaviva), Malin Byström (Gräfin Almaviva), Patricia Petibon (Susanna), Kyle Ketelsen (Figaro), Kate Lindsey (Cherubino), Anna Maria Panzarella (Marcellina)
Kostüme: Axel Aust
Dirigent: Jérémie Rhorer
Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
Ausstattung: Chantal Thomas
Licht: Dominique Borrini
Inszenierung: Richard Brunel
Orchester: Le Cercle de l'Harmonie
Moderation: Edouard Fouré Caul-Futy

16:9 (Breitbildformat)

An der Seite des großen amerikanischen Baritons Kyle Ketelsen gibt Patricia Petibon die Susanna, in "Le nozze di Figaro" von Mozart, live vom Opernfestival von Aix-en-Provence.
Es spielen das Barockensemble "Les Arts Florissants"und das Orchester "Le Cercle de l'Harmonie" unter der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer. Die Inszenierung ist von Richard Brunel. Jérémie Rohrer war Assistent von Marc Minkowski und später von William Christie. Die Produktion der Mozart-Operin Aix-en-Provence ist seine dritte Zusammenarbeit mit Richard Brunel.

Entdeckt wurde die Sopranistin Patricia Petibon von dem amerikanischen Cembalisten und Dirigenten William Christie, dem Gründer der "Arts Florissants". Ihr Debüt lieferte sie an der Pariser Nationaloper mit Rameaus "Hippolyte et Aricie". In ihrer weiteren Opernkarriere interpretierte sie sehr abwechslungsreiche Rollen, wie das Blondchen in Mozarts "Entführung aus dem Serail", die Zerbinetta in Richard Strauss' "Ariadne auf Naxos", die Sophie im "Rosenkavalier", die Norina in Donizettis "Don Pasquale", die Ophelia in "Hamlet" und die Olympia in "Hoffmanns Erzählungen". In Aix-en-Provence steht sie in diesem Jahr als Susanna in "Le nozze di Figaro" auf der Bühne - eine Rolle, die sie zum ersten Mal 2006 in Nancy sang.
Vom ersten zarten Licht des Morgengrauens bis hin zur Abenddämmerung geht es hoch her im Schloss des Grafen Almaviva: Figaro trifft die Vorbereitungen zu seiner Hochzeit mit dem Kammermädchen Susanna, der Graf würde gerne das "Herrenrecht der ersten Nacht" wieder einführen, der Page Cherubino erliegt seiner romantischen Ader, die Gräfin trauert ihren Jugendträumen nach, drei Intriganten schmieden vergeblich ein Komplott. Eine verrückte Runde, die getrieben von Begehren wild im Kreis wirbelt. Im Anschluss an die vier Akte mit ständiger Berg- und Talfahrt zwischen Komödie und Melodram heiratet Figaro schließlich seine Susanna. Es triumphiert das Dramma giocoso, das heißt die komische Oper, wie sie sich im 18. Jahrhundert entwickelte. Mit "Le nozze di Figaro schuf Mozart seine spritzigste Oper, die zu Recht dem Titel des Theaterstücks von Beaumarchais, das ihr als Vorlage diente, Hommage erweist, denn tatsächlich hat sie alles von einem "tollen Tag".