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Black Coffee
I've got you under my skinIhre Kindheit verbrachte sie als Norma Dolores Egström in einer amerikanischen Kleinstadt, bevor sie sich auf den Weg nach Hollywood begab. Dort machte sie Karriere als Sängerin, Drehbuchautorin und bekam eine Rolle in dem Jazzfilm „Pete Kelly`s Blues“, wofür sie sogar mit einer Oscarnominierung geehrt wurde. Der musikalische Durchbruch gelang ihr mit einem Engagement bei Benny Goodman, von 1941 bis 1943, wo sie sich mit „Why Don`t You Do You Right“ und „Blues In The Night“ einen Ruf als herausragende Blues-Interpretin ersang. In den folgenden Jahren nahm sie einige Jazz-Platten mit den Capitol Jazzmen auf und landete zeitgleich zahlreiche Hits mit populärer Musik. Unter anderem mit der Neubearbeitung des „Fever“ Songs, den sie, mit ihrem Mann Dave Barbour, um die legendäre „Captain Smith and Pokahontus ...“ Passage ergänzte. Aber was ist das Besondere an Peggy Lees frühem „Black Coffee“ Album? Denn obwohl sie keine konventionelle Jazzsängerin war, ging sie mit diesem Album in die Geschichte des Jazz ein. Zum einen ist es ihr erotisch gehauchter Gesang, dessen verführerische Wirkung sie mit dramatischen Pausen zu forcieren wusste. Zum anderen versprühen ihre Songs eine enigmatisch zeitlose Aura, die in dem elegant zurückhaltenden Arrangement und der dezenten Bar-Jazz-Instrumentierung begründet ist. „Black Coffee“ war aber vor allem, fast zeitgleich mit den Veröffentlichungen von Frank Sinatra und Nat „King“ Cole, eines der ersten Konzeptalben des Jazz. Die erste Wiederveröffentlichung erlebte das Album innerhalb von drei Jahren, als die Sängerin 1956 gebeten wurde, vier weitere Songs aufzunehmen, damit die LP nach der 10inch Version nun dem geläufigeren 12inch Format angepasst werden konnte. Die aktuelle Cd-Edition ist zwar rein äußerlich vom Durchmesser wieder kleiner, aber dafür von exzellenter Qualität, da für die Produktion die Originalbänder verwendet wurden.
Matthias Schneider
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Peggy Lee
« Black Coffee »
Verve / Universal
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www.ververecords.com






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