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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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30/06/11

Alle Rezensionen von P-R


Emmanuelle Pagano: Der Tag war blau
Ein Roman über die Geburt des Ich und die Entdeckung des Schreibens. Rezension von Christine Lecerf am 1.5.2008

Orhan Pamuk - Die Entdeckung der Einsamkeit
Porträt des Literaturnobelpreisträgers 2006

Orhan Pamuk: Das Museum der Unschuld
Stärker als seine Verlobte liebt Kemal eine andere Frau - und verliert beide. Dann sammelt er die Dinge, die ihn an seine große Liebe erinnern, und er wirbt acht Jahre um die junge Frau. Am Ende wird er erhört und ein „Museum der Unschuld“ einrichten. Ein neuer Roman des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk.
Rezension von Jörg Plath am 13.10.2008

Astrid Paprotta: Feuertod
Wer mit Feuer tötet, zeigt sich dem Opfer nicht von Angesicht zu Angesicht. In Astrid Paprottas „Feuertod“ verteidigt ein zu allem Entschlossener mit dieser heimtückischen Mordmethode sein Lebensglück.
Eine Rezension von Tobias Gohlis vom 09.08.2007

Henry Parland: Zerbrochen
Eine hitzige Liebesgeschichte, eine Trouvaille aus der wenig bekannten finnischen Avantgarde.
Rezension von Jörg Plath am 21.2.2008

Jean Paulhan und die literarische Résistance
Der Leiter der renommierten Literaturzeitschrift „Nouvelle Revue Française“ und während der Okkupation Frankreichs Mitbegründer der illegal erscheinenden "Lettres françaises" spielte eine bedeutende Rolle in der literarischen Résistance, hatte aber auch enge Kontakte zur Kollaboration. Ein Porträt von Ariane Thomalla, März 2005

David Peace: Tokio im Jahr Null
Tokio nach dem Krieg.
Brutal. Faszinierend. Schaurig.
Ein atemberaubendes Buch. Ein doppelbödiger Krimi. Ein unvergleichlicher Roman.
Eine Rezension von Tomas Friedmann am 11.2.2010

Patrick Pécherot: Belleville-Barcelona
Zu Beginn schwebt eine Tote im Raum. Kein schlechter Anfangsgag für einen Polar, erst recht nicht für einen Polar, der eine Hommage an Léo Malet ist.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 19.5.2011

Ulrich Peltzer: Teil der Lösung
Von Überwachungskameras am Potsdamer Platz, von Sabotageakten in Einkaufszentren, von Christian und Nele – kurz: von Liebe und Gefahr erzählt Ulrich Peltzer in „Teil der Lösung“.
Rezension von Jörg Plath am 15.11.2007

Georges Perec: Über die Kunst seinen Chef anzusprechen und ihn um eine Gehaltserhöhung zu bitten
Der Büroalltag in einem einzigen Satz ohne Punkt und Komma. Ein virtuoses, hoch komisches Kabinettstückchen.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 8.10.2009

Georges Perec: Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen
Auf der Suche nach einer neuen Form: Wie kann man die Wirklichkeit transkribieren, das Banale, das "Infra-Gewöhnliche", das "Hintergrundgeräusch" festhalten? Fast alle seiner Werke sind geprägt von formalen, literarischen oder auch mathematischen Zwängen, immer aber verbunden mit einem aufmerksamen, strengen Blick auf die Gesellschaft.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 25.1.2011

Volker Perthes: Orientalischen Promenaden
Facettenreiches Bild vom neuen Orient.
Rezension von Regina Keil-Sagawe, 29.6.2006

Marc Petit: Die verlorene Gleichung. Auf den Spuren von Wolfgang und Alfred Döblin
Das fesselnde Doppelporträt von Vater und Sohn.
Rezension von Peter Wien, 22.6.2006

DBC Pierre: Jesus von Texas
Die kleinen und großen Lügen der amerikanischen Gesellschaft.
Rezension von Anette Müller am 20.5.2004

Die Donnerstagswitwen von Claudia Piñeiro
Zwei Krisenjahre des vergangenen Jahrhunderts sind den Argentiniern in unauslöschlicher Erinnerung.
Kein Wunder, dass diese beiden Daten in der Kriminalliteratur immer wieder eine Rolle spielen. Jetzt sind zwei Kriminalromane neu auf dem Markt, die dies aus unterschiedlichen Perspektiven spiegeln: "Die Donnerstagswitwen" von Claudia Pineiro und "Im Morgengrauen" von Guillermo Orsi
Rezension von Tobias Gohlis am 9.9.2010

Jörg Plath (Herausgeber): Sommerfrische
Zu Anfang hieß Urlaub Sommerfrische. Als Städter fuhr man nicht weit, dafür jedoch lange weg aufs Land. Viele Schriftsteller erinnerten sich später mit Wehmut, zuweilen auch mit Ingrimm an die Wochen und Monate der Sommerfrischen. Ein Rück- und Ausblick auf die Kinderstube bürgerlichen Lebens.
Ein Essay am 21.7.2010

Edgar Allan Poe 200
Meister des Grauens und des Phantastischen, Erfinder des Detektivs, Erfinder der Kurzgeschichte - Edgar A. Poe würde sich noch im Grab einen guten Schluck auf all die Ehrungen und Preisungen genehmigen, die über ihm zu seinem 200. Geburtstag ausgeschüttet werden. Anstelle einer weiteren Lobhudelei ein knapper Überblick über die aktuelle Poe-Literatur von Tobias Gohlis am 22.1.2009.

Sigmar Polke: Daphne
"Unter Polkes Händen verwandelt sich der Fotokopierer von einem Büromöbel in ein virtuos bespieltes Instrument" Profunde Einblicke in die Werkstatt des Sigmar Polke.
Rezension von Matthias Winzen am 23.12.2004


Matthias Politycki: Jenseitsnovelle
Matthias Polityckis Novelle ist ein wunderbar elegant geschriebenes Spiel mit Realität und Fiktion, Leben und Tod. Kunstvoll vermischen sich in diesem dichten, starken Text Traum und Alltag, altchinesischer Mythos und pubertäre Gier. Die "Jenseitsnovelle" ist ein Buch über Liebe und Treue.Eine Rezension von Reinhard G. Wittmann am 31.12.2009

Martin Pollack: Der Tote im Bunker
Der Autor schildert am Beispiel seines Vaters, eines SS-Sturmbannführers, die Geschichte einer stramm deutschnationalen Familie und der Umstände, durch die sie im untersteiermärkischen Grenzgebiet in den national-sozialistischen Strudel geriet.
Rezension von Peter Wien am 25.11.2004

Martin Pollack: Kaiser von Amerika
Um 1900 wandern Zehntausende aus dem österreichisch-ungarischen Armenhaus Galizien in die Vereinigten Staaten aus. Oft sind es die Ärmsten der Armen. Doch zahllose Schlepper, Agenten und Mädchenhändler bereichern sich an ihnen. Martin Pollack erzählt in seiner großen Reportage „Kaiser von Amerika“ von einträglichen Geschäften mit der Hoffnung, die heute nicht anders betrieben werden.
Eine Rezension von Jörg Plath am 20.1.2011

Edo Popović: Kalda
Edo Popovićs temporeicher Roman erzählt von der Entwicklung eines kroatischen Fotografen, der – von Kindheit an auf sich allein gestellt – nichts vom Leben erwartet und schließlich doch seine Zukunft findet.
Eine Rezension von Maike van Schwamen am 13.3.2008

Stephan Porombka: Kritiken schreiben. Ein Trainingsbuch.
Stephan Porombkas wunderbares Trainingsbuch für Kritiker zerstört alle typischen Anfängerillusionen im Keim. Doch gerade diese ehrliche Strenge und seine vielen praktischen Übungsvorschläge machen das Buch zu einer der brauchbarsten Schreibschulen, die in der letzten Zeit erschienen sind.
Rezension von Jan Süselbeck am 17.8.2006

Jordi Puntí: Erhöhte Temperatur
Die Liebe ist kein Zuckerschlecken, und auf die Lust folgt allzu oft Frust. Der katalanische Autor Jordi Puntí erzählt seine gescheiterten Liebesgeschichten mit Ironie und einem aufmunternden Augenzwinkern.
Rezension von Maike van Schwamen am 4.10.2007



Iris Radisch: Die Schule der Frauen. Wie wir die Familie neu erfinden
„Wer hat mitten in Paris zuletzt auf der Strasse ein Kind gesehen?“ lautet ein Satz in diesem trotz aller rhetorischen Brillanz traurigen Buch. Wie zum Trost schießt die Literaturredakteurin der „ZEIT“ und Oberkritikerin Iris Radisch gekonnt ein Feuerwerk ab an witzig-satirischen Szenarien der Liebes-, Ehe- und Familiendramatik unserer Zeit. Ein aufgeregtes Flügelschlagen nicht zuletzt in eigener Sache.
Rezension von Ariane Thomalla am 22.2.2007

Ilma Rakusa & Mohammed Bennis (Hrsg.): Die Minze erblüht in der Minze
Hinter die Grenzen der Sprache führt dieser Band, der Einblick in die moderne arabische Lyrik gewährt, in den aktuellen, sehr lebendigen arabisch-deutschen Kulturdialog, der sich in den letzten Jahren zwischen deutschen und arabischen Schriftstellern und Lyrikern entsponnen hat, zwischen Sanaa, Darmstadt und Rabat. „Jeder Morgen dürfte zum Schreiben, nämlich zum Schreiben von Gedichten geeignet sein“, beginnt Mohammed Bennis, Marokkos bedeutendster Lyriker, seinen einleitenden Essay.
Rezension von Regina Keil-Sagawe am 31.05.2007

Atiq Rahimi: Stein der Geduld
In den letzten 20 Jahren freundet sich die französische Literatur zögerlich mit jenen Autoren an, die ihre Stimme von außerhalb erheben. Nach Tahar Ben Jelloun (1987), Amin Maalouf (1993), Andreï Makine (1995) und Jonathan Littell (2007) wurde nun erneut ein Schriftsteller mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, der auf Französisch schreibt, obwohl das nicht seine Muttersprache ist.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 3.9.2009

Ian Rankin: Die Seelen der Toten
Detective Inspector Rebus deckt einen Fall von Kindesmissbrauch in Edinburgh auf. Dabei plagt ihn eine Gewissensfrage: Was ist vorherbestimmt, was Schicksal?
Rezension von Tobias Gohlis am 8.6.2006

Ian Rankin: Das Souvenir des Mörders
Der beste Krimi des Jahres 2005! Ein Buch, das man immer wieder lesen kann, ein Kosmos an Stoffen, Fällen, Schauplätzen, das schottischste, komplexeste und beste Buch dieses Autors.
Rezension von Tobias Gohlis am 28.12.2005

Ian Rankin: Im Namen der Toten
In seinem 17. Roman um Detective Inspector John Rebus beschreibt Ian Rankin Edinburgh im Belagerungszustand: Der G8-Gipfel behindert jede anständige Polizeiarbeit.
Rezension von Tobias Gohlis am 11.10.2007

Christoph Ransmayr: Der fliegende Berg
Die Geschichte zweier Brüder, die sich von Irland aus gemeinsam auf die gefahrenreiche Suche nach einem noch unbekannten Berg begeben: dem mythischen und geheimnisvollen Phur-Ri, dem „fliegenden Berg“ in Tibet.
Rezension von Achim Küpper am 22.9.2006

Joachim Raschke und Matthias Machnig (Hg.): Wohin steuert Deutschland?
Das Buch zur Bundestagswahl 2009 der Herausgeber Matthias Machnig und Joachim Raschke liefert 32 interessante und zum Teil brillante Analysen der deutschen Parteienlandschaft aus der Feder von 32 Experten aus Politik,Wissenschaft und Medien.
Rezension von Ariane Thomalla am 25.6.2009

Jan Philipp Reemtsma: Folter im Rechtsstaat?
Der Sozialforscher Reemtsma hat zum richtigen Zeitpunkt ein kluges Buch gegen die Erosion grundlegender, rechtlicher Normen geschrieben.
Rezension von Peter Wien am 28.7.2005

Sven Regener: Neue Vahr Süd
Neue Vahr Süd schildert Frank Lehmanns jugendliche Befreiungs- und Abnabelungsversuche in den 80er Jahren.
Rezension von André Schwarz am 11.11.2004

Marcel Reich-Ranicki: Interview
Marcel Reich-Ranickis Leben ist ein Stück deutscher Zeitgeschichte. Anlässlich der Verfilmung seiner Autobiografie traf das ARTE Magazin den „Literaturpapst“ zum Interview.
Gespräch mit Corinna Daus und Michael Hopp erschienen am 7.4.2010

Ruth Rendell: „Aus der Welt“ und „Ein Ende mit Tränen“
Wohl kaum eine Autorin hat den oft inflationär gebrauchten Ehrentitel „Queen of Crime“ so sehr verdient wie die britische Schriftstellerin Ruth Rendell alias Barbara Vine. Eine Hommage aus gegebenem Anlass von Tobias Gohlis im August 2008

Phil Rickman: Frucht der Sünde
„Kirchenkrimis (…) Das war mir alles zu kuschelig, zu vorhersehbar und zu… na ja, zu religiös eben.“ Gerissener kann ein Rattenfänger nicht zu Werke gehen. Der Brite Phil Rickman, der diesen „Gruß an seine deutschen Leser“ dem ersten Band einer Reihe von bisher zehn Krimis voranstellt, weiß demnach, mit welchem Speck man Mäuse fängt. Er schreibt Kirchenkrimis und prätendiert: von anderer Art. Eine Rezension von Tobias Gohlis am 11.6.2009

Mercè Rodoreda: Weil Krieg ist
Der Krieg? Eine Befreiung von den Eltern! Die Katalanin Mercè Rodoreda lässt den 17jährigen Adrià Guinart in ihrer faszinierenden Erzählung „Weil Krieg ist“ durch einen Zaubergarten ziehen.
Rezension von Jörg Plath am 20.9.2007

Thomas Ross: Umweg zur Hölle
Ross Thomas ist leider schon tot. Dabei gehört der amerikanische Autor zu den Unsterblichen. Auf den literarischen Olymp. Zumindest auf den der Thrillerautoren. Jetzt ist eines seiner tollsten Bücher wieder verlegt worden. Sein deutscher Titel ist Programm: „Umweg zur Hölle“.
Rezension von Tobias Gohlis am 14.6.2007

Dieter Roth: Da drinnen vor dem Auge. Lyrik und Prosa
Der Künstler hat ein überwältigendes Werk hinterlassen, das die Geduld und das ästhetische Vermögen seiner Betrachter immer wieder arg strapaziert. Dabei sind fantastische Arbeiten entstanden, die im Umkreis von Neo-Dada, von neuem Realismus und Konzeptkunst eine ganz eigenständige, unverwechselbare Position beschreiben. Hier nun wird der Sprachkünstler erstmalig dem Lesepublikum vor Augen führt.
Rezension von Ulrich Krempel am 21.4.2005

Joseph Roth: Der Leviathan
Die zeitlose Parabel vom Korallenhändler Nissen Piczenik aus Galizien.
Rezension von Indra Noël am 10.6.2004

Jürgen Roth: Mafialand Deutschland
Längst ist die Mafia international präsent. Mit aller Macht auch in Deutschland. Eine Gefahr, vor der Politik, Justiz und Polizei, meint Jürgen Roth in seinem Buch "Mafialand Deutschland", den Kopf in den Sand steckten.
Rezension von Ariane Thomalla am 22.4.2009

Peter Rudolf: Das "neue" Amerika. Außenpolitik unter Barack Obama
Barack Obama traf bei seinem Amtsantritt auf einen außenpolitischen Trümmerhaufen. Peter Rudolf nimmt die außenpolitsche Agenda des Präsidenten unter die Lupe. Das vorrangige Ziel von Obama war deshalb, im ersten Halbjahr seiner Präsidentschaft den dramatischen Ansehensverlust Amerikas rückgängig zu machen und die internationale Führungsrolle der USA zu erneuern.
Eine Rezension von Ariane Thomalla am 14.1.2010

Thomas Ruff: Nudes
Ein listiges Unterfangen: die erotische Photographie des Thomas Ruff.
Rezension von Ulrich Krempel am 8.4.2004

Martina Rumjanzewa: Auf der Datscha
Die Sommerfrische ist historisch, doch die Datscha lebt. Russland ist ohne Datscha nicht denkbar. Auch die neuen Reichen bauen sich ihre Sommerhäuser in stark gesicherten Siedlungen, die „Rubljowka“ genannt werden. Marina Rumjanzewa erzählt die Kulturgeschichte einer russischen Institution.
Rezension von Jörg Plath am 16.7.2009

Michail Ryklin: Mit dem Recht des Stärkeren
Russische Kultur in Zeiten der "gelenkten" Demokratie
Der Philosoph Michail Ryklin beobachtet das Schwinden von Zivilcourage und zynischer Passivität im System Putin.
Rezension von Ariane Thomalla am 26.10.2006

Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 30-06-11


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