Umweltschutz als ethisches Prinzip: Anstatt die Natur zu beherrschen, soll der Mensch sie achten. Doch kann der Mensch überhaupt existieren, ohne seiner Umwelt zu schaden? Und lässt sich die Erde wie eine juristische Person betrachten, die es per Gesetz zu schützen gilt? Die französische Philosophin Catherine Larrère entwirft eine Umweltphilosophie, die die Gegensätze von Humanismus und Naturalismus überwindet und auf einen "sinnvollen Gebrauch der Natur" abzielt.
Gast der Sendung:
Die Philosophin Catherine Larrère lehrt an der Universität Paris I Panthéon-Sorbonne. Neben der Geschichte der Politik- und Wirtschaftstheorien in der Moderne beschäftigt sie sich mit ethischen und politischen Aspekten der Umweltkrise (Naturschutz, Biotechnologien, Risikoprävention).
Sie hat zahlreiche Veröffentlichungen vorzuweisen, darunter "Du bon usage de la nature, pour une philosophie de l'environnement" (Champs Essais Flammarion, 1997).





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