Nicolas Darrot, geboren 1972 in Le Havre, macht sich gleich nach seinem Abschluss an der Kunstakademie 1998 einen Namen: Seine bildhauerische Arbeit, eine Mischung aus Kindheitsträumen und schwindelerregender Science-Fiction, fand beim Publikum sofort großen Anklang. „Künstler hautnah“ lässt den Zuschauer heute Darrots witzige, teils auch unheimliche Maschinengeschöpfe entdecken.
Nicolas Darrot begeistert sich für das Verhältnis von Lebewesen und Maschine. Der Künstlermagier verwandelt Insekten in Chimären, lehrt Jagdtrophäen wieder das Sprechen, und erfindet Automaten, die lebendig werden, sobald man sich ihnen nähert – und schafft eine Fantasiewelt, die zwischen Märchen und Mythen, Technik und Science-Fiction angesiedelt ist.
„Nicolas Darrot ist ein sehr moderner Künstler“, sagt dessen Sammler Antoine de Galbert, „weil er mit Bildern arbeitet, mit Strom, mit Mechanik.“ Auf der Grundlage einer sehr intensiven Beschäftigung mit der Wissenschaft konstruiert Nicolas Darrot in seiner Kunst ein komplexes Gefüge aus Technik und Philosophie. Darrots Kreaturen tragen deshalb – ähnlich den Geschöpfen Frankensteins – immer auch eine poetische Kritik an der industrialisierten Welt in sich.
Seine Arbeiten sind dabei nicht nur sehr scharfsinnig, sondern auch stets voller Humor. Nicolas Darrots Universum nährt sich aus einer Welt von Fantasmagorien, die einen an die Gemälde Hieronymus Boschs erinnern. Er schafft dabei Objekte, die einen surrealen, ja fast magischen Anschein haben und den Betrachter unweigerlich in ihren Bann ziehen.
Zu Wort kommen in der Sendung der Sammler Antoine de Galbert, die Galeristin Eva Hober und Harry Bellet, Journalist von der französischen Tageszeitung „Le Monde“.
Aktuelles
"Fuzzy logic"vom 16. April bis zum 20. Juni 2009
in der Galerie Cueto Project - New York
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"Métamorphoses"
vom 24. März 2009 bis zum 20. September 2009
im Musée Paul Dini - Villefranche sur Saône.
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Ausstellung
vom 21. Juni 2009 bis zum 30. September 2009
im Chateau d'Oiron.
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