Schriftgröße: + -
Home > Europa > Back home > Nach Jerez

Back home

Eine Dokumentarserie, exklusiv für arte.tv.

Back home

Back home - 07/09/09

Nach Jerez

ARTE strahlte diesenm eine Dokumentarreihe speziell für das Web aus: Back home.
Auf den Spuren von Bastian, Flamencolehrer in Paris. Jeden Sommer verspürt er das Bedürfnis bei seiner Familie in Andalusien zu sein. Nach seiner Ankunft gibt es ein großes Fest.

Folge 1: Die Rückkehr Bastians in die Heimat
Seit dem 24. September 2008 kann die 1. Staffel von Back Home auch in der Sparte Cultura von elpais.com abgerufen werden, der Website der größten globalen Tageszeitung in spanischer Sprache El País. Wir begrüßen diese erste Zusammenarbeit mit großem Vergnügen und freuen uns in Zukunft bereits auf weitere gemeinsame Projekte.
Sebastian, Bastian genannt, wurde im Viertel Santiago in der andalusischen Stadt Jerez de la Frontera geboren. Seit zwei Jahren lebt er in Paris, wo er Flamenco-Unterricht gibt und in verschiedenen „Tablados“ auftritt. Sebastian spielt Musik, aber vor allem komponiert er – für Camarón de la Isla, Los Ketamas, Juanito Villar und andere.
Jerez ist eine der Hauptstädte des Flamencos. Hier wurde die fröhliche und schwungvolle Bulería geboren, einer der populärsten Flamenco-Stile. In Jerez wird die Bulería am meisterhaftesten gespielt.
Aus dem Stadtteil Santiago stammen zahlreiche weltberühmte Künstler wie Terremoto de Jerez und Manuel Morao.




Folge 2: Willkommensfest!
Sebastians Familie lebt seit acht Generationen in Jerez. Wie viele andere Zigeuner wohnen sie im Stadtteil Santiago. Väterlicherseits gehören die Sängerin Tía Anica la Piriñaca und Manuel Sordera zur Familie, mütterlicherseits Manuel Morao. In der Familie sind nur der Gitarrist Pepe Morao (Enkel von Manuel Morao), Sebastian und seine Tochter Maria professionelle Musiker. Dieses Haus gehört seit hundert Jahren Sebastians Familie.




Folge 3: Erinnerung an Zigeunerflamenco
Die Generation von Sebastians Großeltern arbeitete für die „Senoritos“ in den Feldern rund um Jerez. Mit dem Ende des Bürgerkriegs zog sie endgültig in die Stadt. Die traditionellen Lieder der Zigeunerfamilien sind auf den Feldern entstanden. Erst später wurden daraus bühnenreife Gesänge.
Die Flamenco-Lieder spiegeln das harte Schicksal wider, das den Zigeunern in Spanien widerfuhr. 1462 kamen sie erstmals nach Andalusien und wurden dann Jahrhunderte lang verfolgt – zuerst von den katholischen Königen, später vom Franco-Regime. Die Lieder wurden ausschließlich mündlich überliefert.




Folge 4: Eine Martinete
Das letzte Lied ist ein „Martinete“, der Gesang des Schmieds. Die Musik ahmt die Schläge des Hammers auf dem Amboss nach. Es ist einer der ältesten „Palos“.




Entwurfsverfasser und Regisseure: José Serrano und Sindbad Iksel.
© Iksel Films, 2008.

Erstellt: Fri Jul 18 18:45:17 CEST 2008
Letzte Änderung: Mon Sep 07 16:54:59 CEST 2009


+ aus Europa