Wenn der Mut einen verlässt, ist das in der Regel die erste Erfahrung, die man mit Mut überhaupt macht, eben die Entmutigung. Der Mut schwindet und man muss daran arbeiten, dass er wieder zurückkommt. Vom Ende des Muts handelt auch das Buch von Cynthia Fleury, das unter dem Titel "La fin du courage" erschienen ist. Wenn man das Buch liest, schöpft man paradoxerweise wieder Mut. Die Autorin Cynthia Fleury ist der Gast von Raphaël Enthoven.

Dokumentationsreihe, Frankreich 2010,
ARTE F,
Regie: Philippe Truffault

Das Gespräch über Mut greift Beispiele aus der Geschichte und der Politik auf und zitiert aus Film und Literatur. Raphael Enthoven und Cynthia Fleury zeigen damit, dass Mut immer auch als eine Ethik des Durchhaltens verstanden werden kann. Mut ist letztlich also ein Sieg über sich selbst, ein Neuanfang, der ständig wiederholt werden muss.
Cynthia Fleury ist Kommunikationswissenschaftlerin am Centre National de la Recherche Scientifique , Dozentin am Institut d'Études Politiques in Paris sowie Research Fellow und Associate Professor an der American University of Paris .
Ihre Forschungen konzentrieren sich auf das Themenfeld Demokratie, Institutionen und Staatsführung. Zum Thema Mut hat sie 2010 bei Fayard die Abhandlung "La fin du courage: La reconquête d'une vertu démocratique" veröffentlicht.
Web Bonus:
Direkt nach der Sendung unterhalten sich Raphaël Enthoven & Cynthia Fleury über die Sendung: was sie erwartet hatten, was sie besonders gelungen fanden und was vielleicht zu kurz kam...





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