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13/08/04

Mordsfrauen auf ARTE

Agatha Christie, Patricia Cornwell, Liza Marklund und Anne Holt

An drei Themenabenden im August erweist ARTE den mörderischen Ladies seine Referenz. Jeweils am Freitag steht eine Krimiautorin im Zentrum der Betrachtung. Den Anfang macht am 13. August die große alte Dame der Krimiliteratur, Agatha Christie. Eine Woche später stellt der zweite Themenabend der Reihe "Mordsfrauen" am 20. August die Romanfigur Dr. Kay Scarpetta und deren Erfinderin Patricia Cornwell in den Mittelpunkt. Der dritte Abend am 27. August steht im Zeichen der Mitternachtssonne. Die norwegische Autorin Anne Holt, Ex-Justizministerin ihres Landes, und der schwedische Krimistar Liza Marklund gewähren Einblick in ihre Suspense-Schmieden und die Ermittlungsmethoden ihrer Protagonisten.


The Queen of Crime: Agatha Christie
ARTE/ZDF

Freitag, 13. August 2004 um 22.10 Uhr
Verwehte Spuren – Auf der Suche nach Agatha Christie
Dokumentafilm von Petra Haffter
Deutschland, 2004, 98 Min., Erstausstrahlung

So wie ihre Kriminalromane voller Rätsel waren, schien Agatha Christie es auch selbst zu sein. Die Filmemacherin Petra Haffter folgt den Spuren der Kriminalschriftstellerin Agatha Christie, deren Bücher "Tod auf dem Nil", "Der Mord im Orientexpress" und "Eine karibische Affäre" weltweit zu Bestsellern wurden. Anhand der Werke und der Biografie Agatha Christies hat sich Petra Haffter auf eine Spurensuche begeben, die sie von England bis in den Vorderen Orient führte.


Freitag, 13. August 2004 um 23.55 Uhr
Zeugin der Anklage (Witness For The Prosecution)
Spielfilm von Billy Wilder
USA 1957, 111 Min., Synchronfassung, SW
Nach dem gleichnamigen Bühnenstück von Agatha Christie
Wiederholung am 15.08.2004 um 00.15 Uhr und am 23.08.2004 um 15.15 Uhr

Eigentlich ist Sir Wilfrid Robarts gesundheitlich noch gar nicht imstande, Leonard Vole vor einem Londoner Schwurgericht zu verteidigen. Aber der berühmte Anwalt kann dem Reiz des Falls nicht widerstehen: Leonard Vole wird beschuldigt, sich aus Habgier an die reiche Witwe Emily French herangemacht und sie ermordet zu haben. Und ausgerechnet Voles Frau Christine tritt als Zeugin der Anklage auf.

Bildunterschrift: Christine Vole (Marlene Dietrich) stellt mit Bestürzung fest, dass der Verteidiger ihre Aussagen, die ihren wegen Mordes angeklagten Mann schwer belasteten, durch geschickte Gegenargumente der Unglaubwürdigkeit preisgibt.
Bildrechte: ZDF / © ZDF/United Artists


Patricia Cornwell jagt Jack the Ripper
ARTE/ZDF


Freitag, 20. August 2004 um 22.15 Uhr
Patricia Cornwell – Die Frau, die mit den Toten spricht
Dokumentafilm von Sébastien Renouilt, Arnaud Poivre d'Arvor,
Sébastien Brunaud
Deutschland, 2004, 52 Min., Erstausstrahlung

Der Film zeichnet das Porträt der obsessiven Wahrheitssucherin Patricia Cornwell. Die gefeierte Autorin weiß in ihren Krimis die eigenen Erfahrungen in der Gerichtsmedizin eindrücklich und nachvollziehbar zu beschreiben, so dass das Erscheinen ihrer Bücher von einer weltweit wachsenden Lesergemeinde sehnsüchtig erwartet wird. Den französischen Autoren des Films ist es in bemerkenswerter Weise gelungen, Miss Cornwell und ihren Gedanken, die wie die ihrer Zentralfigur Kay Scarpetta rund um die Uhr um Fragen der Forensik zu kreisen scheinen, nahe zu kommen.

Bildunterschrift: Krimiautorin Patricia Cornwell
Bildrechte: ZDF / © Europe Images/Irene M. Shulgin

Freitag, 20. August 2004 um 23.10 Uhr
Flucht in die Zukunft (Time after Time)
Spielfilm von Nicholas Meyer
USA 1979, 108 Min.

London 1893: Der berühmte Autor und Erfinder H. G. Wells muss erkennen, dass sein Freund Dr. John Stevenson der gesuchte Serienmörder Jack the Ripper ist. Nachdem es dem gelungen ist, mit einer von Wells erfundenen Zeitmaschine ins San Francisco des Jahres 1979 zu fliehen, folgt ihm Wells und kann ihn nach zahlreichen Abenteuern unschädlich machen.


Mordsfrauen unter dem Polarlicht
ARTE/ZDF

Freitag, 27. August 2004 um 22.10 Uhr
Noras mörderische Töchter
Dokumentarfilm von Wilfried Hauke
Deutschland, 2004, 60 Min., Erstausstrahlung

Krimis aus dem Norden sind derzeit der Megaseller in den Buchläden. Nach Henning Mankell und Håkan Nesser sind es vor allem Frauen, die mächtig im Kommen sind. Und es scheint so, als wenn nicht nur deren Bücher für Aufsehen sorgen, sondern vor allem ihre persönliche Erscheinung und ihre erfrischende Streitlust.

Wilfried Hauke konnte die norwegische Autorin Anne Holt, Ex-Justizministerin ihres Landes, und den schwedische Krimistar Liza Marklund für seinen Dokumentarfilm gewinnen. Die politisch engagierten Frauen sind zu Vorreiterinnen einer Literatur geworden, die verpackt in eine spannende Krimihandlung, soziale und chauvinistische Missstände in ihren Heimatländern seziert.

Der Film handelt daher neben der Faszination für die Persönlichkeiten und die engagierten Krimis von Holt und Marklund auch vom gesellschaftlichen Zustand des heutigen Skandinaviens.


Freitag, 27. August 2004 um 23.15 Uhr
Deadline - Terror in Stockholm
Spielfilm von Colin Nutley, Schweden 2001, 123 Min.
Nach dem Roman „Olympisches Feuer“ von Liza Marklund

Gerade ist die Journalistin Annika Bengtzon zur Leiterin des Kriminalressorts bei Schwedens größter Abendzeitung ernannt worden, als eine gewaltige Bombenexplosion im neu errichteten Olympiastadion von Stockholm schwere Schäden anrichtet und die Chefin des nationalen Organisationskomitees in den Tod reißt. Während Polizei und Presse einen terroristischen Hintergrund vermuten, findet Annika Bengtzon bei ihren Recherchen schon bald Hinweise darauf, dass es sich um einen privaten Racheakt handelt. Mit großen persönlichen Opfern – insbesondere, was ihre familiäre Situation anbetrifft – verfolgt Annika ihre Spur und bringt sich am Ende selbst in große Gefahr.

Bildunterschrift: Annika (Helena Bergström) hat es auf die Titelseite gebracht: "Auf der Spur des Sprengers"
Bildrechte: ZDF / © AB Svensk Filmindustri Stockholm

Erstellt: 11-08-04
Letzte Änderung: 13-08-04