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ARTE Journal - 16/07/12

Montag, 16. Juli 2012

  • Kämpfe erreichen Damaskus
    Nach monatelangen Kämpfen zwischen der syrischen Armee und bewaffneten Regimegegnern erfasst die Gewalt nun auch die Hauptstadt Damaskus. Aktivisten zufolge fielen am Montag in mehreren Vierteln Schüsse. Vor der Entscheidung des UN-Sicherheitsrates über eine Verlängerung der Beobachtermission richtete Russland schwere Vorwürfe gegen den Westen: Mit dem Beharren auf Sanktionen provoziere der Westen einen Bürgerkrieg, sagte Außenminister Sergej Lawrow in Moskau vor einem Treffen mit dem UN-Sondergesandten Kofi Annan.
  • Nordkorea enthebt Armeechef aller Ämter
    Die überraschende Entmachtung des nordkoreanischen Ameechefs Ri Yong Ho hat im Ausland neue Spekulationen um einen Machtkampf in Pjöngjang ausgelöst. Ri sei krank, hieß es offiziell zur Begründung. Der 69-Jährige galt als Mitglied des inneren Führungszirkels in Pjöngjang, dem eine zentrale Rolle beim Machttransfer auf den jungen
    Kim Jong Un zugekommen war. Rund ein halbes Jahr nach dem Führungswechsel könnte Ri deshalb Opfer von Machtstreitereien geworden sein, vermuteten Beobachter in Südkorea.
  • Frankreich gedenkt Opfern der Kollaboration
    16. Juli 1942: Französische Polizisten nehmen in Paris auf Anweisung der Nazis mehr als 13.000 Personen fest, die meisten von ihnen Juden, darunter viele Frauen und Kinder. Die meisten von ihnen sterben später in Vernichtungslagern. Doch zunächst werden sie in ein Stadion gesperrt; die Winterradsportbahn in der Nähe des Eifeltums, das Velodrome d'hiver. Seitdem ist das "Vel d'hiv" - so die Kurzform - zum Symbol für die Kollaboration Frankreichs mit den Nazis geworden. ARTE Journal traf einen der Überlebenden.

Erstellt: 28-01-12
Letzte Änderung: 16-07-12