Schriftgröße: + -
Home > Welt > 28 Minuten

Von Montag bis Freitag um 23.30 Uhr

Elisabeth Quin und ihr Team setzen sich mit tagesaktuellen Ereignissen auseinander. .

> Heute Abend > Mehr Druck auf die Arbeitslosen?

Von Montag bis Freitag um 23.30 Uhr

Elisabeth Quin und ihr Team setzen sich mit tagesaktuellen Ereignissen auseinander. .

Von Montag bis Freitag um 23.30 Uhr

22. Februar um 0.30 Uhr - 23/02/12

Mehr Druck auf die Arbeitslosen? - 28 Minuten

Mit Jacques Maillot


Sie können die Sendung nach der Ausstrahlung 7 Tage lang auf ARTE +7 wiedersehen.


Die Arbeitslosigkeit in Europa ist auf einem historischen Höchststand: Laut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) waren im Jahr 2010 rund 45 Millionen Menschen in der EU ohne Job.

Auch in Frankreich, wo rund 10 % aller Menschen arbeitslos sind, steht das Thema wenige Monate vor den Präsidentschaftswahlen im Mittelpunkt der Diskussion.

Nicolas Sarkozy plant im Falle einer Wiederwahl drastische Reformen: Arbeitslosen, die nach einer Umschulung das erste Jobangebot ablehnen, soll jegliche Unterstützung gestrichen werden.

 

Anlässlich dieser Diskussion widmet sich 28’ heute Abend der Frage „Mehr Druck auf die Arbeitslosen?“ und hat den französischen Regisseur Jacques Maillot eingeladen. Sein neuer Film „La Mer à boire“ schildert das Schicksal eines Arbeitgebers, der sich weigert, mehrere seiner Angestellten zu entlassen.

 

Der Schriftsteller und Ko-Autor des Drehbuchs von „Die Axt“, Jean-Claude Grumberg setzt sich mit den Auswirkungen  des Kapitalismus auf die Menschen auseinander und kritisiert, dass der Rentabilität mehr Bedeutung beigemessen wird als dem Individuum.

 

Ist die Diskussion um Arbeitslosigkeit Ausdruck heutiger westlicher  Modernität? „Zeit im Wandel“ reist zurück in ein Europa, das Misstrauen gegenüber Armen und Bauern regelrecht institutionalisiert.

 

Nach diesem Ausflug ins 12. Jahrhundert lässt uns der Historiker Yves Zoberman in die Antike reisen, wo er den Ursprung der Arbeitslosigkeit ergründet.

Auch Sophie de Menthon, Vorsitzende der Bewegung « ETHIC » und der Kunstkritiker Jean-Max Colard liefern für 28’ ihre Sichtweise auf das bestehende Problem.

Erstellt: 05-01-10
Letzte Änderung: 23-02-12