Gestern vor 20 Jahren unterzeichneten die Staats- und Regierungschefs der damals noch zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft den Maastricht-Vertrag. Ziel war ein stärkeres Europa mit einer gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik, größerer Integration und dem Euro als gemeinsamer Währung. Zwei Jahrzehnte und 15 Mitgliedsstaaten später zieht 28’ Bilanz. Die Griechenlandkrise und ihre Konsequenzen für die Europäische Union zeigt, welche Risiken die Länder eingehen, um einen europäischen Konsens zu erzielen.
Durch zwei Kulturen wurde unser heutiger Studiogast, der Schauspieler André Wilms, geprägt. Als Sohn eines französischen Vaters und einer deutschen Mutter wuchs er im Elsass auf. Vor diesem Hintergrund diskutiert er mit Elisabeth Quin das Thema der Sendung „Maastricht: Alles Gute zum Geburtstag?“.
Mit deutsch-französischen Beziehungen beschäftigt sich auch der Korrespondent der FAZ in Paris, Olivier Guez: Er analysiert die deutsche Sicht auf die politische Beziehung zwischen Merkel und Sarkozy.
Die Konvergenzkriterien als elementares Konzept des Maastricht-Vertrags werden von zwei Gästen kritisch unter die Lupe genommen: von dem Wirtschaftswissenschaftler El Mouhoub Mouhoud und dem Philosophen Bernard Vasseur.
Ein anderes Symbol Europas ist der Schengen-Raum, dem wir die Reisefreiheit und die Abschaffung von Grenzen in Europa verdanken. « Zeit im Wandel » reist für uns ins Jahr 122 n.Chr. zurück und stellt uns das Grenzprojekt des Eroberers Hadrian vor, den Hadrianswall. Die Grenzthematik wird anschließend von dem Astrophysiker Christophe Galfard aufgegriffen.






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