Vom frühen Morgen bis zum späten Abend überstürzen sich im Schloss des Grafen Almaviva die Ereignisse. Der Kammerdiener Figaro bereitet seine Hochzeit mit der Kammerzofe Susanna vor, der blutjunge Page Cherubino umwirbt die Frauen, der Graf führt das „Recht der ersten Nacht“ wieder ein, die Gräfin trauert ihrer alten Liebe nach, und drei Intriganten schmieden vergeblich ein Komplott. Triebkraft der verwickelten Handlung ist das Begehren. Nach vier Akten, in denen die Stimmung zwischen Farce und Melancholie wechselt, darf Figaro endlich seine Susanna heiraten.
Mozarts zweifellos mitreißendste Oper ist im Stil des dramma giocosokomponiert - der Opera buffa, die im 18. Jahrhundert gleichzeitig in Neapel und Venedig entstand. Getreu ihrer literarischen Vorlage, Beaumarchais‘ Komödie La Folle Journée (Untertitel: Le Mariage de Figaro; deutsch: Der tolle Tag oder die Hochzeit des Figaro), vermittelt Le nozze di Fagaro das tragikomische Durcheinander eines wahrlich „verrückten Tages“!
Von W. A. Mozart, nach einem Libretto von Lorenzo Da Ponte, nach Beaumarchais
Musikalische Leitung : Jérémie Rohrer
Inszenierung: Richard Brunel
Mit: Patricia Petibon (Suzanne), Paolo Szot (der Graf), Malin Byström (die Gräfin), Kyle Ketelsen (Figaro), Kate Lindsay (Chérubin), Marceline (Anna Maria Panzarella), Bartolo (Mario Luperi)
Das Orchester Le Cercle de l'Harmonie und der Chor Chœur des Arts Florissants
Regie: Andy Sommer (Frankreich, 2012, 3h20)
Koproduktion: ARTE France, Bel Air Media, Festival d'Aix-en-Provence





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