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LIVE: „La Traviata” im Hauptbahnhof Zürich

Zum ersten Mal präsentierte Ihnen arte.tv ein Live-Event mit zweifachem Streaming: Das Event und die Kulissen im Internet.

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LIVE: „La Traviata” im Hauptbahnhof Zürich

Zum ersten Mal präsentierte Ihnen arte.tv ein Live-Event mit zweifachem Streaming: Das Event und die Kulissen im Internet.

LIVE: „La Traviata” im Hauptbahnhof Zürich

08.05.2010 um 09.50 Uhr - 07/05/10

„La Traviata” im Hauptbahnhof Zürich

Wie ein Bahnhof zur Opernkulisse und zum Fernsehstudio wurde


Alltagsrealität und große Kunst verschmolzen am 30. September 2008 im Hauptbahnhof Zürich. Die Bahnhofshalle verwandelte sich für einen Abend in einen klingenden Kultur- und Erlebnisort. Die Pendler und Schaulustigen kamen auf ihre Kosten, aber auch das Fernsehpublikum zu Hause. Anlässlich der Europäischen Operntage am 8. und 9. Mai 2010 zeigt ARTE die Aufzeichnung des spektakulären Live-Events.

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Eine Koproduktion des Schweizer Fernsehens (SF 1) und ARTE
Fernsehregie: Felix Breisach
Szenisches Arrangement: Adrian Marthaler
Musikalische Leitung: Paolo Carignani


Eine Opernaufführung, präsentiert von Sandra Studer, mitten in den Pendlerströmen des Zürcher Hauptbahnhofs: "La Traviata im Hauptbahnhof" das innovative Kulturprojekt des Schweizer Fernsehens, in Zusammenarbeit mit ARTE, den SBB und dem Opernhaus Zürich verschmolz Alltagsrealität mit großer Kunst.
Es war eine künstlerische und technische Herausforderung, die Oper wurde live an verschiedenen Standorten des Hauptbahnhofs inszeniert: in der Haupthalle, in Cafés und im Gleisbereich. Erst am Bildschirm fügen sich die einzelnen Szenen zu einem Ganzen zusammen. Das Fernsehpublikum zu Hause sitzt in der vordersten Reihe. Der Bahnhof wurde zur Opernbühne und zum Fernsehstudio, funktionierte aber weiterhin als Bahnhof.

Der Bahnhof als Opernkulisse und Fernsehstudio

Diese Produktion ist eine große künstlerische und technische Herausforderung, denn die Oper wird live an verschiedenen Standorten des Hauptbahnhofs inszeniert: in der Haupthalle, in Cafés und im Gleisbereich. Erst am Bildschirm fügen sich die einzelnen Szenen zu einem Ganzen zusammen. "Das Fernsehpublikum zu Hause sitzt in der vordersten Reihe", sagt Produzent Christian Eggenberger. "Der Bahnhof wird zur Opernbühne und zum Fernsehstudio gleichzeitig – und muss natürlich zu jedem Zeitpunkt ein Bahnhof bleiben."

Den Klangkörper bilden Ensemble, Chor und Orchester des Opernhauses Zürich, unter der musikalischen Leitung von Paolo Carignani. In der Titelpartie der Violetta ist Eva Mei zu erleben, Vittorio Grigòlo singt Alfredo und Angelo Veccia die Partie des Giorgio Germont. Das szenische Arrangement im Hauptbahnhof stammt von Adrian Marthaler, die Fernsehregie übernimmt Felix Breisach.

Bewegende Geschichte

Dank ihres Melodienreichtums, der authentischen Figuren und der ebenso zeitlosen wie bewegenden und realistischen Geschichte gehört Giuseppe Verdis Oper "La Traviata" zu den beliebtesten Opern überhaupt. Die Pariser Kurtisane Violetta Valery entdeckt ihre wahre Liebe. Um den Ruf des geliebten Alfredo Germont nicht zu gefährden, verzichtet sie jedoch auf Drängen seines Vaters Giorgio auf ihr Glück, kehrt zurück in die Halbwelt und erliegt bald darauf einer unheilbaren Krankheit.


Hochkarätige Besetzung

Die drei Hauptpartien aus "La Traviata" zählen bis heute zu den Glanzstücken der Opernbühne. Im Hauptbahnhof Zürich werden sie von herausragenden Künstlern gestaltet.
So gehört die italienische Sopranistin Eva Mei (Violetta) seit vielen Jahren zu den populärsten Ensemblemitgliedern des Zürcher Opernhauses. Sie sang außerdem große Partien an der Mailänder Scala, an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper in München, am Teatro La Fenice in Venedig und am Royal Opera House Covent Garden in London.

Die Website des Schweizer Fernsehens

Am äußerst viel versprechenden Anfang seiner Karriere steht der italienische Tenor Vittorio Grigòlo (Alfredo). Bereits mit 23 Jahren debütierte er an der Scala in Mailand und gehört heute zu den großen Tenorhoffnungen der italienischen Oper. Der Bariton Angelo Veccia (Giorgio Germont) stammt ebenfalls aus Italien und arbeitete nach seinem Studium an der Juilliard School zunächst vorwiegend in den USA. Mittlerweile führte ihn seine Karriere auf Opernbühnen in die ganze Welt. Der italienische Dirigent Paolo Carignani war von 1999 bis 2008 Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt. Er dirigierte unter anderem an der Wiener und an der Münchner Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden in London, beim Glyndebourne Festival, an der Deutschen Oper Berlin und an der Opéra de la Bastille in Paris.


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„La Traviata” im Hauptbahnhof Zürich: Live auf arte
Eine Koproduktion SF/ARTE
Fernsehregie: Felix Breisach
Moderation: Sandra Studer
Nach der Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Libretto von Francesco Maria Piave nach dem Schauspiel «La dame aux camélias» (1852) von Alexandre Dumas fils
Uraufführung: 6. März 1853, Teatro La Fenice, Venedig
Inszenierung: Adrian Marthaler
Musikalische Leitung: Paolo Carignani
Mitwirkende:Eva Mei (Violetta), Vittorio Grigòlo (Alfredo), Angelo Veccia (Giorgio Germont) und Ensemble, Chor und Orchester des Opernhauses Zürich

Erstellt: 28-08-08
Letzte Änderung: 07-05-10