Ed hingegen wird in die Mordkommission befördert. Doch sein erster richtiger Fall erweist sich als blutiges Massaker in einem Diner, bei dem ausgerechnet ein wegen ihm vom Dienst suspendierter Polizist zu Tode gekommen ist. Seine Kollegen glauben an einen simplen Überfall und haben schnell Sündenböcke parat: Sie nehmen drei Schwarze fest, verurteilen sie und der Fall wird schnell zu den Akten gelegt.
Doch für drei verschiedene Polizisten ist diese rasante Lösung des Falls zweifelhaft. Exley glaubt nicht recht an die Schuld der Verurteilten. Darüber hinaus findet der ehemalige Partner des Erschossenen Bud White mehrere Indizien auf ein weiter reichendes Verbrechen, genauso wie Polizeiliebling Jack Vincennes. Gegen zunehmende Widerstände aus den eigenen Reihen setzen sie die Ermittlungen auf eigene Faust fort und kommen nach und nach einer großangelegten Intrige auf die Spur, die bis in die höchsten Kreise reicht.
Drehbuch nach dem Roman von James Ellroy
"L.A. Confidential" ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von James Ellroy. Der amerikanische Bestsellerautor thematisiert in seinen Kriminalromanen immer wieder gesellschaftliche Abgründe und lieferte damit schon mehrere Filmvorlagen. In Ellroys Roman "L.A. Confidential" (auf Deutsch: "Stadt der Teufel"), existieren gleich mehrere unterschiedliche Protagonisten, deren Beziehungen ein dichtes Netzwerk von Intrigen und Gegenintrigen bilden. Die Handlung ist im Los Angeles der 50er Jahre angesiedelt, in jener letzten Blütephase der glanzvollen Hollywood-Traumfabrik, in der die Küstenstadt zugleich auch ein Hexenkessel von Verbrechen war.
Regisseur Curtis Hanson schöpft die Film Noir-Aspekte der literarischen Vorlage voll aus und inszeniert seinen Film als entlarvende Studie über Gewalt und menschliche Verworfenheit mit charakteristischen Film Noir-Figuren wie dem Antihelden und der Femme fatale. Die Bildgestaltung, obwohl farbig, ist dabei ebenfalls dem besonderen Filmstil der 40er und 50er Jahre verbunden und zeigt einmal mehr die Faszination dieser Filmästhetik bis in die Gegenwart.
Die Spannung des Films kreiert Hanson aus kleinen atmosphärischen bis hin zu nervenzehrenden Spannungssituationen. 1998 erhielt das starbesetzte Meisterwerk für sein Drehbuch den Oscar für die beste Adaption nach einer literarischen Vorlage. Femme fatale Kim Basinger wurde für ihre Darstellung mit dem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet.





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