Ein bisschen wirkt er wie aus der Zeit gefallen. Und seine Songs scheinen direkt aus den 70er-Jahren ins Hier und Jetzt geweht zu sein. Es sind Oden an die Lethargie, die Vergänglichkeit und natürlich: die Liebe. Eine Rampensau ist
Kurt Vile nicht, das ist bei dem Themenspektrum klar – aber um sein Selbstbewusstsein muss man sich keinerlei Sorgen machen. Schließlich heißt das neue Album nicht zufällig „Constant Hitmaker“
Kurt Vile
„Mir geht’s darum, Hits zu schreiben, obwohl sie gar nicht in den Charts sind. … Meine erste Platte hab ich zum Beispiel so genannt, obwohl sie auf dem kleinsten Label der Welt erschienen ist. Das beschert einem Aufmerksamkeit. Ob die Leute meine Musik gut finden oder ob sie denken, „was glaubt der Typ, wer er ist“, spielt keine Rolle. Hauptsache, sie reden überhaupt über mich.“
Das mit dem Über-Sich-Reden-Lassen hat schon mal gut geklappt. Mit Anfang 20, als Gabelstaplerfahrer in Boston, war Kurt Vile noch weit von einer Karriere im Musikbusiness. Warum ihn das Staplerfahren geprägt hat, warum er die Stones so schätzt und immerzu an Neil Young denken muss, erzählt er im Tracks-Plattencheck, bevor er live in die Seiten haut:
Tour
Kurt Vile ist von Oktober bis Dezember 2012 auf Tour in den USA / Australien
Mon – 10/24 – Portland ME – State Theater – The Flaming Lips
Tue – 10/25 – Rochester NY – Main Street Armory – The Flaming Lips
Thu – 10/27 – Norfolk VA – The NorVa – The Flaming Lips
Fri – 11/11 – New York NY – Webster Hall
Sat – 11/12 – Philadelphia PA – Union Transfer
Trackslist
Kurt Vile: Runner Ups