Ein weiteres Problem stellen giftige Ausgangsstoffe und Zwischenprodukte dar, denen die Arbeiter bei der Produktion ausgesetzt sind. Auch diese Stoffe müssen entsorgt werden und können zu Umweltschädigungen führen. In der Zwischenzeit sind einige dieser Probleme erkannt worden, z.B. beim EU-weiten Verbot von Weich-PVC für Kinderspielzeug im Jahre 1999.
Wo stecken Kunststoffe drin? Und wie kann man sie für eine neue Nutzung wieder aufbereiten? Felix Dallmann, Chemie-Diplomand an der TU Chemnitz, erklärt beim ScienceSlam 2012 - Ostdeutscher Vorentscheid am 4. Juli 2012 in Chemnitz, eine "heiße Angelegenheit" - das Recycling von Kunststoffen und qualifiziert sich für das Deusche Finale 2012 in Karlsruhe
- Biokunststoffe - planet - wissen.de
Lebensmittel und andere Produkte in Verpackungen aus biologisch abbaubaren Rohstoffen - da greifen umweltbewusste Verbraucher gerne zu. Angeboten wird im Handel mittlerweile eine Vielzahl dieser Verpackungen, beispielsweise Verpackungen für Käse, Fleisch oder Brot, Schalen für Gemüse, Obst oder Eier. Auch kompostierbare Tragetaschen und Tüten sieht man immer häufiger.
Konkret wird für die PLA-Produktion zurzeit nur Mais genutzt, mittelfristig sollen jedoch Pflanzenreste verarbeitet werden. Und: Wenn genug PLA auf dem Markt sei, könne es aussortiert und chemisch recycelt werden. Dafür müsste etwa sechsmal so viel PLA im Umlauf sein wie jetzt, rechnet der WWF vor. Sobald ein solches Recyclingsystem steht, würde der Rohstoffbedarf sinken - man benötigt ja weniger neue Polymilchsäure. Bis solche Systeme etabliert sind, ist Bioplastik allerdings längst nicht so grün, wie es auf den ersten Blick erscheint.





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