Er lebt abwechselnd in Johannesburg und Malmö und macht mit seinen Elektro-HipHop-Projekten Sweat.X und Playdoe immer öfter auch die europäischen Hipster-Clubs unsicher. Eins war für ihn schon früh klar: in Südafrika wollte er erstmal nicht bleiben.
„Früher hatte ich das Gefühl, dass es im südafrikanischen Musikmarkt keinen Platz für mich gibt. Ich habe so viele ältere Typen gesehen, die verzweifelt waren, die immer nur gejammert haben, dass sie es nie schaffen werden, dass sie keiner versteht und so weiter. So wollte ich nicht enden. Ich hab mir gedacht: Wenn’s hier nicht geht, dann halt woanders. Geh raus in die Welt und mach die Musik, die du willst!“
Das hat er inzwischen zu Genüge getan. Und zwar so gut, dass sein Sound bei Clubbesuchern schon mal Achselschweißflecken macht, die so groß wie Straußeneier sind. Ihren Sound - eine wilde Mixtur aus Kwaito, Elektro und Funk nennen Spoek Mathambo und sein Kollege Markus Wormstorm „African Coochie Pop“. Klar, dass er sein Heimatland längst wieder schätzt:
„Als ich angefangen hab, außerhalb von Südafrika zu arbeiten, hab ich kapiert, dass wir zuhause eine völlig einzigartige Kultur haben. Da gibt es ein völlig anderes Spektrum an Sounds, mit ganz unterschiedlicher Energie. Ich lerne das alles gerade. Beim Auflegen spiele ich mittlerweile viel südafrikanische Musik – und zwar als Fan.“
Gut, dass er dieses Fantum mit uns teilt. Ohne Spoek Mathambo auf der Bühne wäre der nächste Clubbesuch bestimmt ein bisschen schweißärmer.
- Raus aus Südafrika – hin zu Südafrika: Spoek Mathambo
- BONUS: Spoek Mathambo im Interview
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