
Westjordanland: das von Israel auch Judäa und Samaria genanntes es Gebiet wurde nach dem israelischen Sieg über Jordanien im Sechstagekrieg 1967 von Israel besetzt. Seit 1993 wird das Gebiet von der Palästinensischen Autonomiebehörde verwaltet, mit der Ausnahme von Ost-Jerusalem (1980 von Israel annektiert).
Nach dem Friedensplan von 2003, der sogenannten Roadmap, hätten alle israelischen Siedlungsaktivitäten im Westjordanland eingefroren werden müssen, doch Israel betreibt weiter Siedlungsbau. Dies wird von der internationalen Gemeinschaft, darunter auch der enge israelischen Verbündete USA, verurteilt.
Gazastreifen: ursprünglich auf ägyptischem Staatsgebiet, wurde das Gebiet nach dem israelischen Sieg im Sechstagekrieg 1967 besetzt. Während die Sinai-Halbinsel von der israelischen Armee nach dem Friedensvertrag mit Ägypten 1982 geräumt wurde, blieb der Gazastreifen weiter besetzt. Seit 1994 gehört das Gebiet zu den Palästinensischen Autonomiegebieten. Unter dem israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon wurden 2005 alle israelischen Siedlungen zwangsgeräumt. Seit 2007 wird der Gazastreifen von der radikal-islamischen Hamas kontrolliert.
Golanhöhen- gehören zu Syrien, wurden im Sechstagekrieg 1967 von Israel besetzt und 1981 annektiert. Seitdem verwaltet Israel das Gebiet. Deren Status ist ein ewiger Streitpunkt zwischen Israel und Syrien und blockiert die Friedensverhandlungen zwischen den beiden Ländern.






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