Der heute erst 33 Jahre alte Autor hat bisher nahezu hundert Comic-Alben geschaffen und ist einer der wenigen Comic-Zeichner, der Leser jeden Alters begeistert. "Der kleine Vampir" beispielsweise wird vornehmlich von Kindern gelesen, wohingegen die "Donjon"-Reihe hauptsächlich von Jugendlichen verschlungen wird. Comics wie "Die Katze des Rabbiners", in denen der Leser unterhaltsam mit den Grundzügen des Judentums und dem jüdischen Denken vertraut gemacht wird, haben ihre Fans unter den Erwachsenen. Zwei Bände dieser Serie, die ihresgleichen sucht, sind bisher in Deutschland erhältlich. Eine Fortsetzung soll im Dezember erscheinen.Für seine Arbeiten wurde Joann Sfar 2003 beim Internationalen Comic-Festival von Angoulême mit dem “Prix des Fondateurs” geehrt. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung rühmte ihn im August 2004 als “zweifelsohne den besten Autor, den der Comic derzeit aufzuweisen hat”. Als Vertreter der jungen Comic-Zeichner-Generation stellt die Dokumentation jedoch nicht nur Joann Sfar und seine Werke vor, sondern auch verschiedene andere junge Comic-Künstler, wie zum Beispiel Christophe Blain, Emmanuel Guilbert oder David B. Dank des von der französischen Künstlervereinigung publizierten Magazins “Lapin” wurden ihre Namen in den letzten Jahren einer breiteren Comic-Fangemeinde bekannt.






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Joann Sfar
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