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One-Man-Supergroup - 18/07/12

Jack White

Jack White mag sich nicht länger verstecken, der geniale Erfinder des Garagenrock-Duos The White Stripes ist jetzt solo unterwegs. Was nicht unbedingt heißt, dass er leiser geworden ist.

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Auch wenn er noch unter 40 ist, ist der Most-Stylish-Man im Rock’n‘Roll bereits als Ikone verschrien. Dabei hat es 20 Jahre gedauert, bis er sich ganz allein ins Rampenlicht traut. An der Angst lags aber nicht.
 
Jack White:
Ich war noch nie aufgeregt. Leute fragen mich immer: ‚Bist du nervös wegen der Show heute Abend?‘ Ich will ja nicht arrogant klingen, aber ich war noch nie nervös vor einem Auftritt. Danach sagen Leute manchmal zu mir: ‚Du hast richtig nervös ausgesehen.‘ Ich dann: ‚Echt? Ich hab‘ mich aber nicht so gefühlt.‘ Manchmal wünsch ich mir, es wär so. Das wär eine echte Herausforderung. Aber auf die Bühne zu gehen ist für mich immer das gleiche wie in einen Raum zu gehen und die Leute zu begrüßen.
 
Bisher gab er sich als prominentes Anhängsel für andere Musiker zufrieden, immer nach dem Prinzip: Jack gesellt sich dazu und schon wirds eine Supergroup! Ob die Prügel-Popper The Raconteurs mit Brendan Benson, die Explosions-Blueser The Dead Weather mit Kills-Sirene Alison Mosshart oder die 007-Trällerei mit Alicia Keys.
Seine Inspiration: Mit der Gitarre hat er sich am rohen Blues von Legenden wie Son House oder Blind Willie Johnson abgearbeitet – ohne Rücksicht auf Verluste.

>> Web-Bonus: Jack White über die Geschichte hinter dem White-Stripes-Schlagzeug



Jack White:
Es ist kein Instrument, mit dem man höflich umgehen sollte. Es ist ein Instrument, das man angreifen, überwältigen, mit dem man kämpfen muss. Ich bin kein Virtuose, der eine Million Noten spielt. Auf keinem Instrument. Nicht so ein sensibler, spanischer Gitarrist. Und weil ich das nicht bin, mach ich das Gegenteil und attackiere die Gitarre. Die Sounds, die ich raushole, bekommt man nur, wenn man mit dem Instrument kämpft.
 
Sein neuestes Projekt heißt: Jack White. Halbglamouröser Anbagger-Pop zu Wanderklampfe und Klarinette. Mädchenmusik statt Protz-Rock. Aber mit Ladys konnte er schon immer gut. Denn Jack White ist emanzipiert.
 
Jack White:
Ich habe noch nie zwischen Männern und Frauen unterschieden. Ich habe mit allen gespielt. Ich habe viele Frauen produziert. Loretta Lynn, Wanda Jackson, Alicia Keys, Meg, Alison Mosshart und so weiter. Aber ich habe auch viel mit Männern gearbeitet. Bei dieser Platte hab‘ ich’s gemischt. Manchmal waren nur Frauen im Studio, manchmal nur Männer. Um zu sehen, was passiert. Auf Tour nehme ich zwei Bands mit, eine weiblich, eine männlich. Und jeden Morgen entscheide ich neu, mit wem ich am Abend spiele.

>> Web-Bonus: Jack White über "Son House"



Im „Interview der Woche“ erzählt Jack White vom Geistesblitz zu seinem größten White-Stripes-Hit „Seven Nation Army“ und was bitteschön auf seinem Grabstein stehen soll:
 
Jack White:
Was auf meinem Grabstein stehen wird? Vielleicht: ‚Keiner hörte auf meine Meinung, bis ich’s gesungen hab.‘ Oder: ‚Schönen Tag noch!‘ Oder: ‚Bin gleich wieder da. Hole nur Kippen.‘ – Ja, das nehm ich: ‚Hole nur Kippen‘.

>> Web-Bonus: Jack White über seine Motivation Musik zu machen



Trackslist

‘Seven nation army’ White Stripes (XL Recordings)  
‘Icky thump’ White Stripes (XL Recordings)  
‘Steady, as she goes’ The Raconteurs ( Third Man/ V2)
‘60 feet tall’ The Dead Weather (Third Man)

Album

Jack White: Blunderbuss, 20. April 2012, Xl / Beggars Group

Links

Tournée

21.07.2012 Dover, USA
25.7.2012 Melbourne, Australien
26.7.2012 Sydney, Australien
27.7.2012 Niigata, Japan
03.08.2012 Chicago, USA
06.08.2012h Omaha, USA
08.08.2012 San Francisco, USA
11.08.2012 Los Angeles, USA
14.08.2012 Seattle, USA
15.08.2012 Portland, USA
08.09.2012 London, GB

Erstellt: 15-05-12
Letzte Änderung: 18-07-12