ARTE widmet dieser großen kulturellen Drehscheibe eine eigene Themenwoche, um sie in ihrer ganzen Pracht, aber auch in ihrer Widersprüchlichkeit zu präsentieren.
ALLE TV-PROGRAMME IN DER ÜBERSICHT:
Samstag, 9. Oktober 2010
| 17:45 |
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Meine Wiederholung
Zu Tisch in ... IstanbulIstanbul - die attraktive und lebhafte Millionenmetropole am Bosporus wächst rasant... |
| DETAILS | |
Samstag, 9. Oktober 2010 um 17.45 UhrWiederholungen:
Istanbul - die attraktive und lebhafte Millionenmetropole am Bosporus wächst rasant. Noch immer zieht es zahlreiche Menschen aus Asien und Europa in die Stadt am Wasser. Das macht bis heute die Vielfalt der türkischen Küche aus, Einflüsse der ehemaligen französischen Palastköche sind hier ebenso zu finden wie Gerichte ostanatolischer Ziegenhirten. Wo man hinschaut, wird gebaut - jeder freie Platz wird genutzt. Die grünen Flecken im Stadtbild Istanbuls werden langsam aber sicher rar. |
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Montag, 4. Oktober 2010
| 10:00 |
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Meine Wiederholung
Nächster Halt: Istanbul(1): Die kleinen Vergnügen der Männer |
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DETAILS
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Montag, 4. Oktober 2010 um 10.00 UhrWiederholungen:
"Nächster Halt: Istanbul" verlässt eingetretene touristische Pfade und präsentiert eine besondere Art, sich einer Weltmetropole zu nähern. Die Journalistin Emmanuelle Gaume verbringt vier Tage in Istanbul, das im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas ist. Dabei folgt sie bei ihrer Stadterkundung jeden Tag einer neuen, ungewöhnlichen Route. Und jeder Tag steht im Zeichen eines anderen Themas. So entsteht ein originelles Porträt der lebendigen Metropole zwischen Orient und Okzident in vier Etappen. Die erste Etappe widmet sich Vergnügungen, die Istanbul vor allem für Männer bereithält. Emmanuelle Gaumes erste Route durch Istanbul ist Vergnügungen wie dem Ringkampf, dem Hamam, Wasserpfeifen, Raki und Fußball gewidmet. Der Rundgang beginnt im Stadtteil Eyüp, einem traditionellen Viertel am Ende des Goldenen Horns. Emmanuelle Gaume sieht sich dort einen Ölringkampf an, ein Spektakel, auf das die Türken sehr stolz sind. Die Sportart hat eine lange Tradition und gilt in Istanbul als Initiationsritus für junge Männer. Auf den Kampf folgt die Entspannung: ARTE begleitet die Männer in den 400 Jahre alten Çemberlitas-Hamam, um einen Eindruck von der althergebrachten Tradition der türkischen Bäder zu gewinnen. |
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Montag, 27. September 2010
| 17:10 |
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Meine Wiederholung
Nächster Halt: Istanbul(2): Wo der Handel zu Hause ist |
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Montag, 27. September 2010 um 17.10 UhrWiederholungen:
"Nächster Halt: Istanbul" verlässt eingetretene touristische Pfade und präsentiert eine besondere Art, sich einer Weltmetropole zu nähern. Die Journalistin Emmanuelle Gaume verbringt vier Tage in Istanbul, das im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas ist. Dabei folgt sie bei ihrer Stadterkundung jeden Tag einer neuen, ungewöhnlichen Route. Und jeder Tag steht im Zeichen eines anderen Themas. So entsteht ein originelles Porträt der lebendigen Metropole zwischen Orient und Okzident in vier Etappen. Die zweite Etappe widmet sich der Stadt am Bosporus als der Schnittstelle zwischen Orient und Okzident. Istanbul ist eine Stadt an der Schnittstelle zweier Welten - Orient und Okzident. Gerade die Lage am Bosporus macht die Stadt so einzigartig. Über diese natürliche Wasserstraße, die die Mittelmeerländer mit Russland verbindet, findet schon seit der Antike ein reger Handelsaustausch statt. Emmanuelle Gaumes Tour beginnt im Morgengrauen an Bord eines kleinen Fischerbootes. Danach wechselt sie auf ein Lotsenboot, um ganz aus der Nähe mitzuerleben, wie die Schiffe dirigiert werden, die den Bosporus passieren, jährlich sind es circa 5.000. |
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Montag, 4. Oktober 2010
| 14:00 |
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Meine Wiederholung
Bosporus - Rush HourIm Mittelpunkt der ersten Folge steht der immer dichter werdende Verkehr der Megacity. |
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DETAILS
Dossier
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Montag, 4. Oktober 2010 um 14.00 UhrWiederholungen:
Istanbul verwirrt und verzaubert zugleich. Die fünfteilige Reihe "Bosporus" zeigt nicht nur die Schönheit und das Flair dieser einzigartigen Metropole, sondern auch die Widersprüche und die Energie, die von dieser rasant gewachsenen Region am Wasser ausgehen. Im Mittelpunkt der ersten Folge steht der immer dichter werdende Verkehr der Megacity. Glaubt man den Einwohnern von Istanbul, dann gibt es ein Phänomen über das alle stöhnen: den Verkehr. "Trafik - Problem - Istanbul": Auf diese Gleichung bringen es die Taxifahrer. Kai Strittmatter arbeitet seit fünf Jahren als Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" in Istanbul. Er zeigt am konkreten Beispiel die Absurdität des "blechernen" Alltags der Metropole am Bosporus und nimmt die Zuschauer mit auf eine Odyssee zum Flughafen - mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Kann es eine kontrastreichere Stadt geben als Istanbul, die türkische Großstadt, die sowohl auf europäischem als auch auf asiatischem Boden liegt? Auf rund 13 Millionen Einwohner schätzen die meisten Experten diese Metropole, die damit größer ist als Paris. 2010 ist die größte Stadt auch Europas Kulturhauptstadt. Aber wie europäisch ist diese Megacity? |
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Donnerstag, 14. Oktober 2010
| 05:00 |
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Meine Wiederholung
Istanbul war ein MärchenFilmemacher Kamil Taylan macht sich auf die Suche nach seinem persönlichen Istanbulmärchen... |
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Donnerstag, 14. Oktober 2010 um 05.00 UhrWiederholungen:
Filmemacher Kamil Taylan macht sich auf die Suche nach seinem persönlichen Istanbulmärchen, die Erinnerung an eine Zeit, als die Stadt wie ein Füllhorn der Kulturen war, als Türken und Armenier, Griechen und Juden friedlich und sich gegenseitig bereichernd zusammenlebten. Die Dokumentation setzt sich kritisch mit der politischen Vergangenheit und Gegenwart Istanbuls und der Türkei auseinander - endet aber erneut mit einer Liebeserklärung: "Ich komme immer wieder in diese Stadt zurück", sagt Kamil Taylan, "weil ich immer noch an Istanbul glaube." In diesem Jahr wird die türkische Metropole Istanbul als Europäische Kulturhauptstadt gefeiert. Doch schon die Kandidatur der Stadt hatte in Europa eine Debatte ausgelöst, denn wie bei der seit Jahren anhaltenden Diskussion über einen Beitritt der Türkei zur Europäischen Union wurde auch hier die Frage gestellt, ob diese Stadt denn tatsächlich zu Europa gehöre? "Ja", sagen die bekannten Künstler und Literaten in der Stadt, und "Ja" sagt der Autor Kamil Taylan, ein gebürtiger Istanbuler, der seit 40 Jahren in Deutschland lebt und den es doch immer wieder in diese Stadt zurückzieht - mit sehr unterschiedlichen Gefühlen. |
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Donnerstag, 30. September 2010
| 05:00 |
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Meine Wiederholung
Planet GalataEine Brücke in Istanbul |
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DETAILS
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Donnerstag, 30. September 2010 um 05.00 UhrWiederholungen:
Die Galatabrücke in Istanbul wird als eine der Hauptverkehrsadern der Millionenmetropole am Bosporus an jedem Tag von vielen Tausenden Menschen überquert. Der Berliner Medienkünstler Florian Thalhofer und die türkische Filmemacherin Berke Bas haben für das crossmediale Projekt "Planet Galata" zwei Monate auf der Brücke verbracht. Die Galatabrücke ist mehr als ein Ort des Transits, sondern ein eigener Mikrokosmos: Hier pulsiert das Leben, Menschen treffen aufeinander, viele gehen hier ihrer Arbeit nach und einige leben gar auf der Brücke. Die Brücke ist ein Ort, die das Leben und die Träume der Einwohner Istanbuls kondensiert widerspiegelt. In Blogform berichteten Berke Bas und Florian Thalhofer bereits während der Dreharbeiten im April über ihre Eindrücke und traten über www.arte.tv/istanbul/blog und angebundene soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter in Kontakt mit den Zuschauern und Usern. Die Webdokumentation - ab Anfang August auf arte.tv zu sehen - ermöglicht es dem Nutzer in einzigartiger Form auf Entdeckungsreise des "Planeten Galata" zu gehen: Er selbst bestimmt in dieser interaktiven Dokumentation den Verlauf des Films. |
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Dienstag, 28. September 2010
| 16:40 |
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Meine Wiederholung
Nächster Halt: Istanbul(3): Stadt der Osmanen |
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Dienstag, 28. September 2010 um 16.40 UhrWiederholungen:
"Nächster Halt: Istanbul" verlässt eingetretene touristische Pfade und präsentiert eine besondere Art, sich einer Weltmetropole zu nähern. Die Journalistin Emmanuelle Gaume verbringt vier Tage in Istanbul. Dabei folgt sie bei ihrer Stadterkundung jeden Tag einer neuen, ungewöhnlichen Route. Und jeder Tag steht im Zeichen eines anderen Themas. So entsteht ein originelles Porträt der lebendigen Metropole zwischen Orient und Okzident in vier Etappen. Auf ihrer dritten Route taucht Emmanuelle Gaume tief in die Geschichte ein und folgt den Spuren der Osmanen. Am dritten Tag ihrer Erkundung Istanbuls unternimmt Emmanuelle Gaume einen historischen Rundgang auf den Spuren des Sultans Süleyman des Prächtigen, dessen Lieblingsgemahlin Roxelane und dem Architekten Sinan. Sie beginnt im Topkapi-Palast. In dem berühmten Sultanspalast besichtigt Emmanuelle den Harem und taucht in die legendäre Geschichte von Roxelane ein, der einzigen Sklavin, der es gelang, einen Sultan zu heiraten. |
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Dienstag, 28. September 2010
| 17:10 |
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Meine Wiederholung
Nächster Halt: Istanbul(4): Wenn sich gestern und morgen kreuzen |
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Dienstag, 28. September 2010 um 17.10 UhrWiederholungen:
"Nächster Halt: Istanbul" verlässt eingetretene touristische Pfade und präsentiert eine besondere Art, sich einer Weltmetropole zu nähern. Die Journalistin Emmanuelle Gaume verbringt vier Tage in Istanbul, das im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas ist. Dabei folgt sie bei ihrer Stadterkundung jeden Tag einer neuen, ungewöhnlichen Route. Und jeder Tag steht im Zeichen eines anderen Themas. So entsteht ein originelles Porträt der lebendigen Metropole zwischen Orient und Okzident in vier Etappen. Die vierte und letzte Etappe richtet ihren Blick auf die Zukunft Istanbuls, das bei aller Geschichte eine moderne und zukunftsorientierte Metropole ist. Die letzte Etappe ist den verschiedenen Facetten des modernen Istanbul gewidmet. Istanbul bildet eine gigantische Baustelle: Der Fortschritt trifft immer wieder auf die 2.500 Jahre alte Geschichte. Am Ufer des Bosporus steht das Museum für Moderne Kunst. Werke türkischer Künstler und temporäre Ausstellungen füllen einen Raum, in dem geradlinige Architektur auf avantgardistische Installationen trifft. |
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Dienstag, 5. Oktober 2010
| 14:00 |
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Meine Wiederholung
Bosporus - TürkenstolzDer zweite Teil der Reihe berichtet vom türkischen Stolz. |
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DETAILS
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Dienstag, 5. Oktober 2010 um 14.00 UhrWiederholungen:
Istanbul verwirrt und verzaubert zugleich. Die fünfteilige Reihe "Bosporus" zeigt nicht nur die Schönheit und das Flair dieser einzigartigen Metropole, sondern auch die Widersprüche und die Energie, die von dieser rasant gewachsenen Region am Wasser ausgehen. Der zweite Teil der Reihe berichtet vom türkischen Stolz. Der bezieht sich auf die Religion, den Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk und den Fußball. Fußball, Nationalismus und Religion sind drei prägende Facetten des Alltags am Bosporus. Am Todestag des Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk steht die Stadt für einen Moment kollektiv still. Wenn die Kicker von Fenerbahce verlieren, brennt schon mal das Stadion. |
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Dienstag, 28. September 2010
| 22:00 |
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Meine Wiederholung
Istanbul - Sehnsuchsort und AlptraumstadtAn der Schnittstelle zwischen Europa und Asien liegt die türkische Metropole Istanbul... |
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DETAILS
Dossier
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Dienstag, 28. September 2010 um 22.00 UhrWiederholungen:
An der Schnittstelle zwischen Europa und Asien liegt die türkische Metropole Istanbul. Rechnet man den asiatischen Teil hinzu, ist die Stadt mit 13 Millionen Einwohnern die größte Europas. Jahrzehntelang ist Istanbul unkontrolliert gewachsen. Die Stadt am Bosporus soll nach dem Willen der Stadtväter und der türkischen Zentralregierung vom Industriestandort zur modernen Dienstleistungsmetropole umgebaut werden. Um ihr ehrgeiziges Ziel zu erreichen, scheuen sich die Verantwortlichen nicht, großflächig historische Bausubstanz abzureißen. Doch in der Bevölkerung regt sich Widerstand gegen die Zerstörung des kulturellen Erbes. Istanbul, die Megacity am Bosporus, ist - den asiatischen Teil eingeschlossen - mit knapp 13 Millionen Einwohnern die größte Stadt Europas. Rechnet man die gesamte Region ein, leben hier rund 20 Millionen Menschen. "Wirklich steuerbar ist die Stadt nicht", sagt die Stadtentwicklungsbehörde, "aber noch können wir verhindern, dass Istanbul völlig unkontrollierbar wird, wie Kairo oder Mexico City". |
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Dienstag, 28. September 2010
| 23:50 |
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Meine Wiederholung
Durch die Nacht mit ...Fatih Akin und Thea Dorn |
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DETAILS
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Dienstag, 28. September 2010 um 23.50 UhrWiederholungen:
Fatih Akin, Filmregisseur und preisgekrönter Drehbuchautor, ist als Sohn türkischer Einwanderer in Hamburg aufgewachsen. Er trifft in Istanbul auf die Krimiautorin, Dramatikerin und Philosophin Thea Dorn aus Berlin. Gemeinsam verbringen Fatih Akin und Thea Dorn einen Abend in Istanbul, der zweiten Heimat Fatih Akins. Diese erste Begegnung ist eine Entdeckungsreise durch die Bosporusstadt zwischen Orient und Okzident. Sie treffen sich in der Hotelbar des "Büyük Londra", einer Kulisse, die schon Agatha Christie zu einem ihrer Romane inspiriert haben soll. Fatih Akin verkörpert wie wenige andere den kreativen Geist der zweiten Generation von Einwanderern in Deutschland. Sein erster Spielfilm "Kurz und schmerzlos" (1998, Bayerischer Filmpreis, Adolf-Grimme-Preis) war ein überraschendes und fulminantes Debüt. Bereits in seinen Kurzfilmen "Sensin - Du bist es" (1995) und "Getürkt" (1996), ebenfalls preisgekrönt, zeigte er mit Sensibilität und Humor das Lebensgefühl junger Türken in Deutschland. Die ehemalige Philosophiedozentin Thea Dorn wird als "Deutschlands brutalste Autorin" bezeichnet. Für ihr Krimi-Debüt "Berliner Aufklärung" 1994 wurde sie mit dem Raymond-Chandler-Preis ausgezeichnet. Ihr dritter Roman "Die Hirnkönigin" (1999) erhielt den Deutschen Krimi-Preis. Frauen sind das Lieblingssujet von Thea Dorn - in ihren Büchern sind die Opfer männlich, die Täter weiblich. In ihren Theaterstücken schockieren vorwiegend Serienmörderinnen und Selbstmordattentäterinnen. |
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Mittwoch, 6. Oktober 2010
| 09:15 |
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Meine Wiederholung
Zisternen - Istanbuls versunkene PalästeJede Kultur hat ihren eigenen, überlieferten Umgang mit Wasser. Im Islam gilt Wasser als reinigendes Element für Leib und Seele... |
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DETAILS
Dossier
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Mittwoch, 6. Oktober 2010 um 09.15 UhrWiederholungen:
Begleitet von Wasserwissenschaftlern zeigt die Dokumentation, wie durch die Wiederbelebung einer uralten Idee Probleme von heute überwunden werden können. Jede Kultur hat ihren eigenen, überlieferten Umgang mit Wasser. Wasser ist mehr als ein Lebensspender, es ist Mythos, Religion und Ritual: Im Islam gilt Wasser als reinigendes Element für Leib und Seele. Die Seele wird durch rituelle Waschungen vor dem Gebet gereinigt, für den Leib gibt es neben dem Ritual des Teetrinkens eine Jahrtausende alte Badekultur. In das türkische Bad, den Hamam, geht man, um sich von der Hektik und den Anstrengungen des Alltags zu erholen. Aus dieser Tradition entstand eine einzigartige Wasserkultur. Wie in einem großen Freilichtmuseum sind das Wasser und seine Brunnen und seine Bauten nach wie vor an vielen Ecken und Plätzen präsent. |
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Mittwoch, 6. Oktober 2010
| 14:00 |
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Meine Wiederholung
Bosporus - BoomtownDer dritte Teil der Reihe beschreibt das rasante Wachstum der Region Istanbul. |
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DETAILS
Dossier
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Mittwoch, 6. Oktober 2010 um 14.00 UhrWiederholungen:
Istanbul verwirrt und verzaubert zugleich. Die fünfteilige Reihe "Bosporus" zeigt nicht nur die Schönheit und das Flair dieser einzigartigen Metropole, sondern auch die Widersprüche und die Energie, die von dieser rasant gewachsenen Region am Wasser ausgehen. Der dritte Teil der Reihe beschreibt das rasante Wachstum der Region Istanbul, die mittlerweile auf eine Einwohnerzahl von über zehn Millionen gestiegen ist. Der Moloch Istanbul hat ein chaotisches Wachstum erlebt. Die Einwohnerzahlen sind von etwa 2,7 Millionen im Jahr 1980 auf über zehn Millionen im Jahr 2007 gestiegen. Aktuelle Schätzungen gehen von 13 Millionen aus. Eine unübersehbare Folge dieser Entwicklung ist ein Bauboom, der ohne jegliche Stadtentwicklungsplanungen auskommen musste. Nur 40 Prozent der Gebäude in der Türkei entstehen mit einer amtlichen Baugenehmigung, davon werden wiederum nur zehn Prozent von Architekten geplant. "Gecekondu" heißen die meist über Nacht hochgeschossenen ärmlichen Vorstadtviertel. |
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Donnerstag, 7. Oktober 2010
| 14:00 |
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Meine Wiederholung
Bosporus - FrauenpowerDer vierte Teil der Reihe schildert die gesellschaftliche Situation der türkischen Frauen in der Metropole Istanbul. |
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DETAILS
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Donnerstag, 7. Oktober 2010 um 14.00 UhrWiederholungen:
Istanbul verwirrt und verzaubert zugleich. Die fünfteilige Reihe "Bosporus" zeigt nicht nur die Schönheit und das Flair dieser einzigartigen Metropole, sondern auch die Widersprüche und die Energie, die von dieser rasant gewachsenen Region am Wasser ausgehen. Der vierte Teil der Reihe schildert die gesellschaftliche Situation der türkischen Frauen in der Metropole Istanbul. Beim Treffen des Weltwirtschaftsforums im November 2006 in Istanbul wurde ein Bericht zum sogenannten Gender Gap, zur Kluft in Bezug auf die Gleichberechtigung der Geschlechter, vorgestellt. Danach belegt die Türkei Platz 105 von 115 untersuchten Ländern, das heißt, dass hier die Frauen schlechter gestellt sind als beispielsweise in Äthiopien, Mali und Burkina Faso. Die Türkei bleibt in fast jedem Kriterium zur Messung der Gleichberechtigung hinter allen anderen europäischen Staaten zurück. So hat das Land den niedrigsten Frauenanteil unter Parlamentariern sowie unter der erwerbstätigen Bevölkerung und die höchste Analphabetenrate bei Frauen in Europa. Und doch sieht die international anerkannte Schriftstellerin Elif Shafak die Türkei auf einem guten Weg. |
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Montag, 11. Oktober 2010
| 01:00 |
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Meine Wiederholung
Takva - GottesfurchtMuharrem, ein einfacher und streng gläubiger Mann, wird zum Verwalter der Besitztümer seiner Glaubensbruderschaft bestimmt. Dadurch wird er aus seiner überschaubaren Welt in ein Leben katapultiert, in der die gängigen Währungen Sex, Geld und Hightechwaren sind. |
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DETAILS
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Montag, 11. Oktober 2010 um 01.00 UhrWiederholungen:
Muharrem, ein einfacher und streng gläubiger Mann, wird zum Verwalter der Besitztümer seiner Glaubensbruderschaft bestimmt. Dadurch wird er aus seiner überschaubaren Welt in ein Leben katapultiert, in der die gängigen Währungen Sex, Geld und Hightechwaren sind. Den Verlockungen meint er nur mit immer noch intensiverem Beten widerstehen zu können. Doch zwischen Selbstaufgabe und der modernen Istanbuler Geschäftswelt gibt es für ihn keinen Mittelweg.
Muharrem lebt in einem der ältesten Stadtteile Istanbuls. Sein Leben ist einsam und aufgeteilt zwischen seiner bescheidenen Arbeit, dem Gang zur Moschee und zurück nach Hause, wo er nach dem Tod seiner Eltern schon lange alleine wohnt. Einzig die Gemeinschaft der Glaubensbrüder gibt ihm Kraft. Sein streng ritualisiertes Leben schützt ihn vor den Gefahren der modernen Welt. Dem wird jäh ein Ende gesetzt, als der Scheich seiner islamischen Gemeinschaft beschließt, Muharrem aufgrund seines verlässlichen Wesens mit der Verwaltung der weltlichen Güter der Glaubensbrüder zu betrauen. Angetan mit neuem Anzug, Laptop, Handy und Chauffeur kümmert sich Muharrem von nun an um die klösterlichen Immobilien, durch die sich die Glaubensbruderschaft finanziert. Muharrem wird zu einem gefragten, einflussreichen Mann, der ständig in Istanbul unterwegs ist. Die Verlockungen, mit denen Muharrem durch Geld, Macht und Sex konfrontiert wird, überfordern ihn jedoch und zermürben sein strenggläubiges Herz. Besonders seine erotischen Träume, in denen er immer wieder von ein und derselben Frau verführt wird, kann Muharrem sich nicht verzeihen. Der Scheich, der seinen inneren Konflikt erkennt, bietet Muharrem seine Tochter als Frau an, doch dieser lehnt ab. Um seine Verwirrung zu kompensieren, wirft er sich immer mehr in das Ritual des gemeinsamen, ekstatischen Gebets. Als er die Frau, die ihn nachts heimsucht in der Realität trifft und erfährt, dass sie die Tochter des Scheichs ist, verliert er endgültig die Fassung. Seine völlige Selbstaufgabe stürzt ihn letztendlich in die Katastrophe ... Die Faszination von "Takva - Gottesfurcht" leitet sich aus dem Zusammenspiel zwischen einer zutiefst universellen Geschichte und dem exotischen, Istanbuler Milieu ab. So fremd und faszinierend die ekstatischen, derwischartigen Gebetsriten der Glaubensbrüder aus Muharrems Orden sind, so vertraut ist die Geschichte vom gottesfürchtigen Mann, der durch den Kontakt mit Sex und Geld die innere Richtschnur verliert. "Takva - Gottesfurcht" zeigt eindrucksvoll die verschiedenen Gesichter der europäischen Kulturhauptstadt Istanbul und setzt diese durch die filmische Handlung zueinander in Beziehung. Die Koproduktion zwischen der Türkei und Deutschland (mit Fatih Akins Produktionsfirma Corazón International) schlägt also Brücken: Zwischen den traditionellen, tief religiösen Milieus, in denen sich die Hauptfigur bewegt und dem aufgeklärten, westlich orientierten Istanbul, dem der Film durch seine Ästhetik und Problemstellung selbst angehört. Der Film schlägt sich dabei weder auf die eine noch auf die andere Seite. Er benennt einige der Probleme, die beim Aufeinanderprallen der verschiedenen Kulturen entstehen und leistet dadurch einen Beitrag zum Verständnis der jeweils anderen Welt - wie Istanbul selbst, die Brückenstadt zwischen dem Okzident und dem Orient. |
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Sonntag, 3. Oktober 2010
| 05:00 |
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Meine Wiederholung
Sehnsucht nach IstanbulDie Metropole Istanbul ist in diesem Jahr eine der Kulturhauptstädte Europas. |
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DETAILS
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Sonntag, 3. Oktober 2010 um 05.00 UhrWiederholungen:
Die Metropole Istanbul ist in diesem Jahr eine der Kulturhauptstädte Europas. Der Film versucht, den Spuren alteingesesser und neu hinzugekommener (und hinzukommenden?) Minderheiten in der Stadt anhand ihrer Musik nachzugehen. Die Metropole Istanbul ist in diesem Jahr neben den Städten Essen (Deutschland) und Pecs (Ungarn) Europas Kulturhauptstadt. |
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Montag, 4. Oktober 2010
| 11:20 |
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Meine Wiederholung
ArabeskGossensound und Massenpop |
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DETAILS
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Montag, 4. Oktober 2010 um 11.20 UhrWiederholungen:
Arabesk, die Subkultur der Landflüchtlinge der 60er Jahre, ist wohl die bedeutendste popkulturelle Revolution der Türkei, seit man überhaupt von Popkultur sprechen kann. Ihr Einfluss beschränkt sich nicht nur auf Musik, sondern dehnt sich ähnlich wie bei Hip-Hop auf einen gesamten Lebensentwurf aus. Über die Jahre haben sich Subgenres entwickelt, die man in Istanbul in den unterschiedlichsten Milieus hören kann. Denn Arabesk ist aufgegangen im türkischen Pop, der gängigsten Musikrichtung der Türkei. Ursprünglich ist Arabesk die musikalische Subkultur der Landflüchtlinge, die in den 60er Jahren in den Slums der Istanbuler Vorstädte ein eigenes Musikgenre geschaffen haben. Arabesk ist der ultimative Ausdruck für Leiden und Schmerz, eine geballte Ladung Sehnsucht, Herzblut, Fernweh und Heimweh. "Arabesk - Gossensound und Massenpop" ist eine Dokumentation über die lebendige popkulturelle Vielfalt Istanbuls, die von keiner anderen musikalischen Gattung mehr geprägt wurde als von der Arabeskmusik. Gemeinsam mit alten und jungen, erfolgreichen wie gescheiterten Arabeskmusikern, mit DJs, Promotern, Produzenten und Avantgardekünstlern erkundet die Dokumentation die Entwicklung dieses popkulturellen Phänomens von einer subkulturellen Protestmusik zum institutionalisierten Mainstreampop der Massen. |
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Freitag, 8. Oktober 2010
| 11:30 |
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Meine Wiederholung
Bosporus - DeutschländerDie dritte Generation der Migranten, die Enkel der Gastarbeiter, verlassen zunehmend Deutschland... |
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DETAILS
Dossier
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Freitag, 8. Oktober 2010 um 11.30 UhrWiederholungen:
Istanbul verwirrt und verzaubert zugleich. Die fünfteilige Reihe "Bosporus" zeigt nicht nur die Schönheit und das Flair dieser einzigartigen Metropole, sondern auch die Widersprüche und die Energie, die von dieser rasant gewachsenen Region am Wasser ausgehen. Der fünfte und letzte Teil der Reihe zeigt Beispiele junger Menschen, die als Enkel der einst von der Türkei nach Deutschland ausgewanderten Migranten zunehmend die Wahlheimat ihrer Großeltern und Eltern verlassen. Sie kommen nach Istanbul, um sich hier ihre Zukunft aufzubauen. Eine Trendwende hat eingesetzt. Die dritte Generation der Migranten, die Enkel der Gastarbeiter, verlassen zunehmend Deutschland, gehen zurück in ihre vermeintliche Heimat, die Türkei. Istanbul ist ein begehrtes Ziel für die "Deutschländer", wie sie sich nennen. Asuman kommt aus Berlin, hat sechs Jahre in Hawaii studiert und in Deutschland keinen passenden Arbeitsplatz gefunden. Vor zweieinhalb Jahren ist sie zurückgekommen, arbeitet bei der ältesten Tageszeitung Cumhurriyet als Online-Redakteurin - wegen besserer Berufsaussichten. Dank ihrer guten Ausbildung bekommen die jungen Türken in der neuen alten Heimat eher einen Job, die Aufstiegschancen sind besser. Jeder dritte deutsch-türkische Student plane seine Karriere mittlerweile in der Türkei und nicht in Deutschland, so geht es aus einer Studie des Dortmunder "Futureorg Institut" hervor. Auf der Dachterrasse des Restaurants Teras6 treffen sich die Auswanderer zum Stammtisch. In unregelmäßigen Abständen versammelt Cigdem Akkaya interessierte Schicksalsgenossen. Mittlerweile umfasse ihr Verteiler mehr als 1000 Personen. Und dabei ist die Idee noch keine fünf Jahre alt... Stammgast beim Stammtisch ist normalerweise auch Sükriye Dönmez, Schauspielerin aus Kreuzberg, die in Istanbul nach einer Hauptrolle sucht. Erdogan Altindis ist seit 14 Jahren zurück aus München. 35 Jahre hat er in Deutschland gelebt, seine Kinderlähmung behandeln lassen und Architektur studiert. Die einzigartige Aussicht setze bei ihm die Energie frei, die er braucht, um seine sehr erfolgreiche Agentur weiterzubringen. Istanbul gehöre die Zukunft, meint der kreative Kopf. |
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Freitag, 1. Oktober 2010
| 20:15 |
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Meine Wiederholung
Süße Versuchungen aus dem OrientIstanbul ist Kulturhauptstadt Europas 2010. Das ist ein willkommener Anlass, sich der orientalischen Küche und deren Süßspeisen zuzuwenden. |
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Freitag, 1. Oktober 2010 um 20.15 UhrWiederholungen:
Istanbul ist Kulturhauptstadt Europas 2010. Das ist ein willkommener Anlass, sich der orientalischen Küche und deren Süßspeisen zuzuwenden. Die feinen istanbuler Gerichte und Leckereien sind Teil eines jahrhundertealten römischen, byzantinischen und osmanischen Erbes. Diese Traditionen sind auch heute noch lebendig und werden von Generation zu Generation weitergegeben. Der Themenabend macht Appetit mit dem Spielfilm "Zimt und Koriander" und dem Dokumentarfilm "Mustafas süße Träume". Istanbuls Status als europäische Kulturhauptstadt 2010 bietet einen willkommenen Anlass, sich der Küche des Orients zu widmen. Dabei dürfen selbstverständlich die süßen Leckereien nicht fehlen, für die die Küche der Region berühmt ist. |
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Montag, 25. Oktober 2010
| 14:45 |
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Meine Wiederholung
Zimt und KorianderAls der Grieche Fanis erfährt, dass sein Großvater krank ist, besucht er ihn in Istanbul, wo seine Familie früher lebte... |
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Montag, 25. Oktober 2010 um 14.45 UhrWiederholungen:
Als der Grieche Fanis erfährt, dass sein Großvater krank ist, besucht er ihn in Istanbul, wo seine Familie früher lebte. Erinnerungen werden wach, an seine Kindheit, das Lebensmittelgeschäft des Großvaters und seine erste Liebe, die Türkin Saime. Doch dieses Idyll fand ein jähes Ende, als die Griechen 1964 Istanbul verlassen mussten. Nun besucht Fanis die Orte seiner Kindheit, schwelgt in Erinnerungen und hinterfragt auch seinen eigenen Lebensweg. In dem Wort "Gastronomie" stecke auch das Wort "Astronomie", lernt Fanis als Kind von seinem Großvater, und dass Pfeffer heiß sei und wie die Sonne brenne, während Zimt sanft und würzig sei wie Venus und die Frauen. "Damit das Leben interessant ist", so der Großvater, "braucht es ein wenig Würze". Mit viel Einfühlungsvermögen und Humor lässt der aus Istanbul stammende griechische Regisseur Tassos Boulmetis die Zeit auferstehen, in der das kosmopolitische Istanbul vielen Griechen eine Heimat war. |
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Donnerstag, 12. Mai 2011
| 10:55 |
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Meine Wiederholung
Mustafas süße TräumeMustafa ist Konditorlehrling im anatolischen Gaziantep, der "Hauptstadt" des Baklava... |
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DETAILS
Dossier
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Donnerstag, 12. Mai 2011 um 10.55 UhrWiederholungen:
Baklava besteht aus rund 40 dünnen Teigschichten, die in Sirup eingelegt werden und mit einer Nuss- oder Pistazienmischung gefüllt sind. Überall im südöstlichen Europa und Nahen Osten findet man Varianten dieses Gebäcks. Jede Kultur hat das Rezept verfeinert oder verändert - sogar der österreichische Apfelstrudel soll auf das türkische Baklava zurückgehen. Die Rezepte werden von einer Konditorgeneration an die nächste weitergegeben. Mustafa ist Konditorlehrling im anatolischen Gaziantep, der "Hauptstadt" des Baklava. Er träumt davon, in Istanbul sein eigenes Geschäft zu eröffnen und ein reicher und berühmter Konditor zu werden. |
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