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31.03.2005 - 23.00 : tracks - 02/09/08

Interview der Woche - Gregg Araki

Gregg Araki ist der meister des Low-Budget. Mit gerade mal 25.000 Dollar drehte er ganze Spielfilme. Sein subversiver Stil ist gleichzeitig Trash und elegant. „Totally fucked up“, „Doom Generation“ und „Nowhere“ heißen die Streifen seiner apokalyptischen Trilogie über die chaotische Welt der Kids. Seine Filme pfeifen auf jede Art von sexuellen Tabus, das hat ihn zur Ikone der Queer-Movies gemacht. Mit ihm beginnt vielleicht ein neues Kino-Zeitalter.

Ist das die Auferstehung der Nouvelle-Vague?

Gregg Araki: "Was ich mache ist nicht wirklich vergleichbar mit den Filmen die während der Zeit der französischen oder brasilianischen Nouvelle Vague entstanden sind. Damals hatte eine Gruppe von Filmemachern beschlossen, nach einem Manifest zu arbeiten. Meine Streifen dagegen entstanden durch das Zusammentreffen von verschiedenen Künstlern, die eigentlich nur den Zeitgeist treffen wollten."

Im Alter von acht Jahren, wacht Brian in einem Keller auf. Seine Nase blutet, er versteht nicht, was passiert ist. Als Teenager beginnt er sich auf die Suche nach der Wahrheit zu machen. Arakis Film „Mysterious Skin“ handelt von Kindesmissbrauch und von desillusionierten Jugendlichen.

Gregg Araki: "In meinen Filmen ging es meistens um Outsider, um irgendwelche Rock’n Roll Typen. Aber dieser ist ganz anders. Es geht darin um eine verlorene Generation die sich von der Gesellschaft abkapselt. Mit meinem Film will Ich die Leute aufs Tiefste provozieren.
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Mysterious Skin
Ein Film von Gregg Araki
Mit : Joseph Gordon-Levitt, Brady Corbett, Michelle Trachtenberg, Bill Sege...
USA, 2004, 99 Min.
In den französischen Kinos ab Mittwoch, den 30. März 2005

Links
>> Seine offizielle Website
>> Gregg Arakis Biographie


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TRACKS
Eine Reportage von Yves Montmayeur
Donnerstag, den 31. März um 23.00 Uhr
Redaktion: ARTE France, Program33
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Erstellt: 30-03-05
Letzte Änderung: 02-09-08


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