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La Mostra 2011 auf arte.tv

Vom 31. August bis 10 September 2011 findet in Venedig das 68. Internationale Filmfestival statt. ARTE ist für Sie vor Ort und berichtet direkt aus Venedig.

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68. Filmfestival von Venedig - 03/09/11

Internationale Jury der 68. Filmfestspiele von Venedig

Hauptjuroren des in diesem Jahr von Darren Aronofsky geleiteten Festivals sind: André Téchiné, Todd Haynes („I'm Not There“), David Byrne (Ex-Leader von Talking Heads), die finnische Regisseurin Eija-Liisa Ahtila, der italienische Regisseur Mario Martone und die italienische Schauspielerin Alba Rohrwacher.

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  • Der Filmregisseur, Produzent und Drehbuchautor Darren Aronofsky ist eine herausragende Persönlichkeit des zeitgenössischen Kinos. Sein letzter Film, „Black Swan“, eröffnete die 67. Mostra, und für „The Wrestler“ wurde er 2008 mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Aronofsky begann seine Karriere 1998 mit „Pi“ (Regiepreis des Sundance-Filmfestivals). Sein zweiter Film, „Requiem for a Dream“, nach dem Roman von Hubert Selby Jr., wurde im Jahr 2000 in Cannes gezeigt. In der Folge errang Aronofsky große internationale Anerkennung (nicht zu vergessen die Oscarnominierung seiner Darstellerin Ellen Burstyn als Beste Hauptdarstellerin).

  • Werke der finnischen Künstlerin Eija-Liisa Ahtila wurden u.a. in der Tate Moderne in London und dem MoMA in New York ausgestellt. Durch ihren Brückenschlag zwischen Videofilm, Malerei, Digitaltechnik und Film passt die Multimedia-Künstlerin in keine „Schublade“. Diese Grenzüberschreitungen trugen sicherlich dazu bei, dass Ahtila ihre Arbeiten auf verschiedenen Materialien produzierte und an unterschiedlichen Orten wie auf Filmfestivals, im (Werbe-)Fernsehen und in Museen zeigte.

  • Der Komponist David Byrne wurde als Mitbegründer und Bandleader von Talking Heads bekannt. Außerdem arbeitet er als Fotograf, Filmregisseur, Autor und Solokünstler. 1987 drehte er den Film „True stories“, in dem er selbst mitspielte. Des Weiteren beteiligte er sich am Soundtrack mehrerer Filme wie „Der letzte Kaiser“ von Bernardo Bertolucci und kürzlich „This Must Be the Place“ von Paolo Sorrentino mit Sean Penn.

  • Der amerikanische Filmregisseur Todd Haynes ist ein wichtiger Vertreter des Independent Cinema. 2007 zeigte er in Venedig „I’m not there“ (Sonderpreis der Jury; die Coppa Volpi für Cate Blanchett als Beste Schauspielerin) und 2002 „Dem Himmel so fern“ (die Coppa Volpi für Julianne Moore als Beste Schauspielerin). In Locarno wurde er mit dem Goldenen Leoparden ausgezeichnet und beim Sundance-Festival mit dem Preis der Jury für seinen Debütfilm „Poison“ (1991).

  • Mario Martone ist ein italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor, auch Theater- und Opernregisseur. Am Anfang seiner Laufbahn gründete er das Theaterensemble „Falso Movimento“, später das „Teatri Uniti“, das es ihm ermöglichte, seine Theaterarbeit fortzusetzen und Langspielfilme zu drehen wie „Tod eines Neapolitanischen Mathematikers“ (Großer Preis der Jury in Venedig 1992), „Rasoi“ (Rasiermesser), „Lästige Liebe“ (1995) und „Kriegstheater“ (1998). Ferner produzierte er zahlreiche Kurz- und Dokumentarfilme.

  • Die italienische Schauspielerin Alba Rohrwacher spielte in mehreren in Venedig gezeigten Filmen mit, darunter „Die Einsamkeit der Primzahlen“ von Saverio Costanzo, „Sorelle Mai“ von Marco Bellocchio und „Il papà di Giovanna“ von Pupi Avati, für den sie mit dem David-di-Donatello-Preis für die Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde.

  • Der französische Filmregisseur und Drehbuchautor André Téchiné wurde 1985 in Cannes für „Rendez-vous“ mit dem Regiepreis ausgezeichnet. Nach Anfängen als Filmkritiker für die Cahiers du cinéma debütierte er 1969 in Venedig mit „Paulina haut ab“. Sein jüngster Film, „Impardonnables“ (2011), der in Cannes in der Quinzaine des Réalisateurs gezeigt wurde, spielt in Venedig.

Erstellt: 27-08-11
Letzte Änderung: 03-09-11