Nach Abschluss seiner Schulausbildung findet er eine Anstellung im Abonnementservice der Zeitung „Le Vingtième Siècle“. 1928 wird er mit der Leitung, Entwicklung und Illustration der wöchentlichen Jugendbeilage „Le Petit Vingtième“ betraut. Tim und Struppi treten dort am 10. Januar 1929 erstmalig in Erscheinung.
Die ersten Geschichten sind für Hergé noch eine Art Spiel. Er lässt seiner Fantasie freien Lauf und improvisiert mehr, als dass er sorgfältig ausarbeitet. Dies ändert sich jedoch 1934, als er Tschang Tschong-Jen kennenlernt, der an der Akademie der Schönen Künste in Brüssel studiert. Der junge Chinese überzeugt ihn, die Handlung der Alben sorgsam zu konstruieren und zu recherchieren. Sein Einfluss auf das Werk von Hergé ist offensichtlich.
Während des Zweiten Weltkriegs arbeitet Hergé für die Zeitung „Le Soir“. 1946 erscheinen die Abenteuer von Tim und Struppi schließlich in einer eigenen Wochenzeitschrift, „Le Journal Tintin“. 1950 gründet Hergé das „Studio Hergé“: Von nun an kann er mit der Unterstützung eines ganzen Teams von Zeichnern und Koloristen noch realistischere Geschichten schaffen.
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| 22. Mai 1907 | Hergé kommt als Georges Remi in Brüssel zur Welt. |
| 10. Januar 1929 | Tim und Struppi treten erstmalig in Erscheinung. |
| 1930 | Publikation des ersten Albums „Tim im Lande der Sowjets“ |
| 1946 | Erste Ausgabe des „Journal Tintin“ |
| 1950 | Hergé gründet das Studio Hergé. |
| 1976 | Das letzte Abenteuer von Tim und Struppi, „Tim und die Picaros“, erscheint. |
| 3. März 1983 | Hergé stirbt im Alter von 76 Jahren. |






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