
Dokumentationsreihe, Frankreich 2010, ARTE F,
Regie: Philippe Truffault

Bei ihrem Gespräch über die Gesetze der Gleichheit stützen sich Enthoven und sein Gast unter anderem auf Alexis de Tocquevilles Text "Über die Demokratie in Amerika", auf Etienne de la Boéties "Von der freiwilligen Knechtschaft des Menschen", auf Claude Lévi-Strauss' Schrift "Das Ende des Totemismus" und Nietzsches "Götzendämmerung".
Bereits Nietzsche warnte darin: "Die Lehre von der Gleichheit! ... Aber es gibt gar kein giftigeres Gift: Denn sie scheint von der Gerechtigkeit selbst gepredigt, während sie das Ende der Gerechtigkeit ist". Macht man sich letztlich eine falsche Idee von Gleichheit, kann sie - wie die heutige "Philosophie"- Sendung zeigt - paradoxerweise zu absoluter Ungleichheit führen.
Jean-Fabien Spitz absolvierte die französische Elitehochschule "École Normale Supérieure" und lehrt heute politische Philosophie an der Universität Paris I. Er gilt als einer der renommiertesten französischen John-Locke-Spezialisten.
Web Bonus:
Direkt nach der Sendung unterhalten sich Raphaël Enthoven & Jean-Fabien Spitz über die Sendung: was sie erwartet hatten, was sie besonders gelungen fanden und was vielleicht zu kurz kam...





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