
Am 6. Juni 1951 wurden die 1. Internationalen Filmfestspiele Berlin im Steglitzer Titania-Palast unter der Leitung von Alfred Bauer eröffnet. Die Gründung der Berlinale geht auf eine Initiative der amerikanischen Alliierten zurück, die sechs Jahre nach Kriegsende und kurz nach der Gründung der Festivals von Cannes und Venedig, durch Oscar Martay realisiert wurde. Außer Konkurrenz lief der Eröffnungsfilm von Alfred Hitchcock: Rebecca, mit Laurence Olivier und Joan Fontaine, die als Stargast in Berlin zugegen war.Die deutsche Jury verlieh den Goldenen Bären, eine Statue, die nach der Vorlage der Bildhauerin Renée Sintenis gestaltet wurde, an fünf Filme: Die vier im Jeep (Schweiz) von Leopold Lindtberg, Sans laisser d'adresse (Frankreich) von Jean-Paul Lan Chanois, Justice est faite (Frankreich) von André Cayatte, sowie an die beiden Disney-Produktionen Cinderella (USA) und Beaver Valley (USA).
Nach dem Erfolg des Vorjahres zogen die Berliner Filmfestspiele an den Kurfürstendamm. In diesem Jahr gab es keine Jury, die über die Vergabe der Preise entschied, die Abstimmung erfolgte durch das Publikum. Je nach dem, wo die Eintrittskarte von den Zuschauern eingerissen war, bedeutete dies "sehr gut", "gut", "mäßig" oder "schlecht". Der Hauptpreis ging an Hon Dansade en sommar ("Sie tanzte nur einen Sommer" - Schweden) von Arne Mattson, der silberne Bär wurde an Fanfan, la Tulipe (Frankreich) von Christian Jaque verliehen. Doch das Publikum achtete in seiner Entscheidung mehr auf Stars und Unterhaltung, wodurch künstlerisch interessante aber weniger unterhaltende Filme wie Rashomon - Das Lustwäldchen (Japan) von Akira Kurosawa und Der Strom ("The River" USA) von Jean Renoir ignoriert wurden.Die dritte Ausgabe der Filmfestspiele 1953 war von politischen Unruhen in Ostberlin gezeichnet, die bereits einige Tage vor der Eröffnung begannen. Spektakuläre Auftitte blieben weitgehend aus, vor allem aus Amerika waren einige Absagen gekommen. Als Stargast erschien Gary Cooper mit Familie, der allerdings für Aufruhr sorgte, als er in einem Interview die innenpolitische Situation der USA kritisierte und die "Kommunistenhatz" von McCarthy verurteilte.
Im vierten Jahr der Berlinale hielten Glanz und Glamour Einzug: Gina Lollobrigida, Sophia Loren, Yvonne de Carlo, Paula Wessely, Jean Marais, Eva Bartok, Vittorio De Sica und viele andere wurden vom Publikum umjubelt. Man hatte an internationaler Anerkennung gewonnen und was das gesellschaftliche Profil anbetraf, konnte die Berlinale jetzt mit Cannes und Venedig mithalten. Abermals vom Publikum ausgezeichnet wurde mit dem Goldenen Bären Hobson's Choice (Großbritannien) von David Lean und mit dem Silbernen Bären Pane, Amore e Fantasia (Italien) von Luigi Comencini.
Der Ruf nach einer internationalen Jury war in den letzten Jahren größer geworden, und die in diesem Jahr einberufene internationale Jury sollte die Filme nun auch nach künstlerischen Kriterien bewerten. Der Goldene Berliner Bär wurde an Invitation to the Dance (USA) von Gene Kelly verliehen. Im gleichen Jahr protestierte die Bundesregierung gegen einen Filmbeitrag auf dem Festival in Cannes: Nuit et Brouillard ("Nacht und Nebel", Frankreich, von Alain Resnais), eine Dokumentation über das Konzentrationslager in Auschwitz. Nach Abstimmung des Berliner Senats wurde der Film dennoch innerhalb einer Sondervorführung vor geladenen Gästen auf der Berlinale gezeigt.
Das Motto der siebten Ausgabe der Berlinale lautete "Filmfestspiele in einem neuen Berlin". Die Festspiele fanden im neuen Zoo-Palast statt, der als großes Festspielkino eigens dafür umgebaut worden war und bis 1999 das Festspielhaus für den Wettbewerb bleiben sollte. Die Stargäste dieses Jahres waren Errol Flynn und Henry Fonda. Eine Publikumsabstimmung fand nicht mehr statt und der Goldene Bär ging an Sidney Lumets Twelve Angry Men ("Die zwölf Geschworenen", USA).53 Länder nahmen an der Berlinale von 1959 teil, mehr als je zuvor. Auch waren mehr Jounalisten, Künstler und Politiker gekommen als man erwartet hatte, denn gleichzeitig erlebte die Stadt ihre zweite große Krise seit der Blockade von 1948/49. Nikita Chruschtschow hatte im November 1958 den Vier-Mächte-Status Berlins aufgekündigt und eine entmilitarisierte "Freistadt West-Berlin" gefordert. Thema der Festspiele war die "Nouvelle Vague", Truffaut, Chabrol und Godard fanden auf der Berlinale ihr Forum und wurden heiß diskutiert. Der Goldene Bär ging an Claude Chabrols Les Cousins ("Schrei, wenn Du kannst").
Die Sechziger
Nachdem die ersten zehn Jahre der Berlinale vorwiegend im Lichte Hollywoods gestanden hatten, zeichnete sich nun langsam eine Verschiebung des Schwerpunktes in Richtung Westeuropa ab. Nachdem 1959 ein Film der "Nouvelle Vague" den Hauptpreis gewonnen hatte, ging 1960 der zweite Preis an Jean Luc-Godards A bout du souffle ("Außer Atem"), den Goldenen Bären erhielt César Ardavin für El Lazarillo de Tormes (Spanien).
1961 gewann La Notte ("Die Nacht", Italien) von Michelangelo Antonioni. Außerdem gab es eine Retrospektive mit Filmen von Akira Kurosawa. Der Stargast sorgte für enormen Aufruhr: Jane Mansfield zeigte neben schauspielerischem Können ihre nicht vollständig bedeckten Kurven, was vor allem in der Presse häufig interessanter schien und teilweise begeisterter kommentiert wurde als der Wettbewerb.
war wieder ein Jahr, in dem die Berliner Filmfestspiele von politischen Ereignissen überschattet wurden. Die machtpolitische Debatte um den Status Berlins hatte sich weiter zugespitzt und am 13. August 1961 ließ Walter Ulbricht, Staatsratsvorsitzender der DDR, die Mauer zwischen dem Ostteil und den Westsektoren der Stadt errichten. Von nun an stand die zwölfte Ausgabe der Berlinale auf wackeligen Beinen, man entschloß sich aber dennoch, die Berlinale 1962 in einer geteilten Stadt stattfinden zu lassen.Auch in diesem Jahr wurden keine Osteuropäischen Beiträge gezeigt. Der Hauptpreis ging an A kind of loving (Großbritannien) von John Schlesinger. In den kommenden Jahren zeichnete sich der neue Stellenwert des europäischen Films ab: 1965 wurde Alphaville von Jean-Luc Godard mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet, der zweite Preis ging an Le Bonheur von Agnès Varda. Ab 1965 waren auch Filmkritiker Mitglieder der Jury und des Auswahlgremiums der Wettbewerbsfilme. Wenn Katelbach kommt ("Cul-de-Sac", Großbritannien) von Roman Polanski gewann 1966 den ersten Preis.
wurden die Filmfestspiele in eine GmbH umgewandelt. Man erhoffte sich, durch die Möglichkeit, Einladungen an sozialistische Staaten durch eine GmbH direkt auszusprechen, ohne über den Umweg der Bundesregierung gehen zu müssen, auch Beiträge dieser Länder für die Berlinale zu erhalten. Aber einzig Jugoslawien nahm die Einladung an. Die Reformversuche verliefen im Sande. Mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde Le Départ (Belgien) von Jerzy Skolimowski. 1968 stand, wie sollte es anders sein, im Zeichen der Studentenrevolten. In diesem Jahr war in Cannes das passiert, was undenkbar schien: Der Wettbewerb wurde nach der Hälfte abgebrochen, nachdem sich französische Studenten unterstützt von François Truffaut und Jean-Luc Godard mit streikenden Arbeitern solidarisiert und den großen Saal des Festivals besetzt hatten.
In Berlin war man auf ähnliche Bewegungen vorbereitet, das Festival blieb aber unbehelligt. Zwar hatte es starke Proteste bei mehreren kleineren Filmfestivals gegeben und heftige Diskussionen waren entfacht über die deutsche Filmszene, doch eine Revolution fand nicht statt. Statt dessen wurde permanent diskutiert, sogar die Möglichkeit eines Gegenfestivals nicht genutzt. Der große Preis ging an Ole Dole Doff (Schweden) von Jan Troell.
Die Siebziger
Anfang der siebziger Jahre standen die Internationalen Filmfestspiele Berlin kurz vor der Auflösung. Ein Streit entbrannte um die Aufführung von Michael Verhoevens Vietnam-Parabel O.K. (Deutschland). Der Film erzählt die wahre Geschichte eines vietnamesischen Mädchens, das von US-Soldaten vergewaltigt und ermordet wird.
Nach der Vorführung war die Resonanz gespalten: es gab vereinzelten Protest, überwiegend jedoch Beifall. Am Tag nach der Vorführung des Films wurde dieser vom Wettbewerb ausgeschlossen, mit der gleichen Begründung, die bereits 1956 in Cannes zu heftigen Diskussionen wegen "Nuit et brouillard" geführt hatte: "O.K." entspreche nicht dem Reglement, nach dem jeder Film zum "besseren Verständnis zwischen den Völkern" beitragen solle. Der daraus entfachte Streit und die Protestwelle, innerhalb derer sich Jounalisten und Regisseure mit Verhoeven solidarisierten, führte zur Selbstauflösung der Jury. Der Wettbewerb wurde eingestellt und zum einzigen Mal in der Geschichte der Berlinale wurden keine Auszeichnungen verliehen.
wurde das Internationale Forum des Jungen Films als Ergänzung und Gegenpol zum Wettbewerb gegründet. Allmählich wurden in den siebziger Jahren auch Filme aus Afrika und Südamerika aufgenommen wodurch die Belinale einen globalen Charakter bekam. 1974 war erstmals ein Sowjetischer Beitrag zu sehen und 1975 war Jakob der Lügner (DDR) von Frank Beyer im Wettbewerb, erstmals wieder ein DEFA-Film, während ein sowjetisches Mitglied in der Jury saß. 1976 standen wieder amerikanische Filme im Mittelpunkt, fünf waren im Wettbewerb und der Goldene Bär ging an Buffalo Bill and the Indians or Sitting Bulls History Lesson (USA) von Robert Altman. Innerhalb der Vorführungen des Forum des Jungen Films kam es zum Eklat: Im Auftrag des Amtsgerichts Tiergarten wurde der Film Ai No Corrida (Japan/ Frankreich) von Nagisa Oshima der Pornographie verdächtigt und beschlagnahmt. Das Verfahren wurde zwar eingestellt, die Vorführung allerdings war verhindert worden. Im gleichen Jahr übernahm Wolf Donner das Amt des nach 26 Jahren Festivalleitung abgetretenen Alfred Bauer.
übernahm die Stiftung Deutsche Kinemathek die Konzeption der filmhistorischen Retrospektiven, die in den kommenden Jahren zu einem wichtigen Schwerpunkt heranwuchsen. Im gleichen Jahr erhob die jüdische Gemeinde gegen das Jurymitglied Rainer Werner Fassbinder Protest; wegen seines Theaterstücks "Der Müll, die Stadt und der Tod" wurde ihm Antisemitismus vorgeworfen.Bereits 1979 gab es den nächsten Skandal, ausgelöst durch Michael Ciminos Vietnam-Film Die durch die Hölle gehen ("The Deer Hunter", USA). Die Delegationen mehrerer sozialistischer Länder zogen als Reaktion auf den Film ihre Wettbewerbsfilme zurück und reisten ab. Anläßlich des 50. Festspieljubiläums 2000 wurde der Film wieder gezeigt.
Die Achziger
Wieder ein Wechsel in der Festivalleitung: Nach nur drei Jahren kündigt Wolf Donner und 1980 übernimmt der Schweizer Moritz de Hadeln zum ersten Mal die Leitung der Berlinale. Der Goldene Bär ging 1980 an Heartland (USA) von Richard Pearce. Im Jahr darauf erneut eine Krise: Moritz de Hadeln war bereits im letzten Jahr in die Kritik geraten, da er einen Mittelweg zwischen dem großen internationalen Starkino und dem künstlerisch anspruchsvollen Film suchte, was für deutsche Produzenten und Regisseure als kein vertretbarer Kurs erschien, zumal 1981 nur ein einziger Bundesdeutscher Film in den Wettbewerb aufgenommen wurde: Herbert Achternbuschs "Der Neger Erwin". Es wurde ein Boykott der Berlinale angedroht, falls das Festival nicht reformiert und unter einer neuen Leitung stattfinden würde. Doch allen Turbulenzen und Diskussionen zum Trotz konnte das Festival einen neuen Besucherrekord verzeichnen, De Hadeln blieb Festspielleiter.
kamen die Stars wieder zur Berlinale: Claudia Cardinale, Jeanne Moreau, Lino Ventura, Michael Piccoli und James Stewart, dem eine Hommage gewidmet war. Gewinner des Goldenen Bären war Die Sehnsucht der Veronika Voss (Deutschland) von Rainer Werner Fassbinder.
Die Retrospektive der Stiftung Deutsche Kinemathek widmet sich sechs deutschen Schauspielern im Exil. 1985 war das Thema der Retrospektive "Special Effects". Mit dem Film Die Frau und der Fremde von Rainer Simons wurde in diesem Jahr zum ersten Mal ein Film aus der DDR mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.
erlebte die Berlinale wieder einen handfesten Skandal, als Reinhard Hauffs RAF-Film Stammheim den Goldenen Bären gewann und für einen der größten Polizeieinsätze in der Geschichte der Berlinale sorgte. Hinweise auf Störungen und Morddrohungen gingen bereits vor Beginn des Festivals ein und der Film über den Prozess der RAF-Terroristen wurde unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen gezeigt. Gina Lollobrigida verstieß nach Verkündigung der Gewinner gegen ihre Schweigepflicht als Jurymitglied und ließ öffentlich verlauten, dass sie gegen den Film gestimmt habe.1987 Gewann Tema von Gleb Panfilow (UdSSR) den Goldenen Bären, der Silberne Bär ging an Platoon (USA) von Oliver Stone. 1988 dann eine überraschende Entscheidung: Zum ersten Mal wurde ein Film aus der Volksrepublik China auf einem Internationalen Filmfestival preisgekrönt. Der Hauptpreis ging in diesem Jahr an Hong Gaoliang ("Rotes Kornfeld") von Zhang Yimou. Seit 1988 wird auf der Berlinale der Teddy Award verliehen, ein Preis für herausragende schwullesbische Filme.
Die Neunziger

war die Berlinale wieder eine Gesamt-Berliner Veranstaltung, Filme wurden auch im Ostteil der Stadt vorgeführt. 1992 wurde die Berlinale mit Star Trek VI - Das Unentdeckte Land (USA) eröffnet und Sieger war in diesem Jahr Grand Canyon (USA) von Lawrence Kasdan. 1993, anlässlich des 60. Geburtstages des Filmklassikers King Kong wurde die restaurierte Fassung von Ernest B. Schoedsacks King Kong und die Weiße Frau (USA) in einer Sondervorführung gezeigt. Mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk wurden Gregoy Peck und Billy Wilder ausgezeichnet. Jedoch waren es eher Filme aus Asien, Afrika und Europa, die Furore machten, als amerikanische Beiträge. Ausgezeichnet wurde mit dem Goldenen Bären Xian Hunnü (China) von Xie Fei und Hsi Yen (China) von Ang Lee.
ging der Goldene Bär an Milos Formans Larry Flint - Die nackte Wahrheit. 1999 nahm die BerlinaleAbschied vom Zoo-Palast, im folgenden Jahr fanden die 50. Berliner Festspiele erstmals am neuen Potsdamer Platz statt. Der letzte Film, der im Zoo-Palast geehrt wurde, war das amerikanische Kriegsepos "Der schmale Grat" (The thin red Line", USA) von Terrence Malick. Eröffnet wurden die Jubiläumsfestspiele mit Wim Wenders deutsch-amerikanischer Produktion The Million Dollar Hotel. Es erschienen internationale Stars wie George Clooney, Milla Jovovich, Leonardo DiCaprio, und Jeanne Moreau, der eine Hommage gewidmet war, ebenso wie Robert De Niro. Der Goldene Bär ging an Magnolia (USA) von Paul Thomas Anderson.
Patrice Chéreau erhält den Goldenen Bären für die ARTE Koproduktion "Intimacy".Erfahren Sie mehr über die Berlinale 2001 in unserem Dossier
Hayao Miyazaki ("Chihiro") und Paul Greengrass ("Bloody Sunday") erhalten ex-aequo l'Our d'Or 2002Erfahren Sie mehr über die Berlinale 2002 in unserem Dossier
"In This World" von Michael Winterbottom geht als Sieger der Berlinale 2003 hervor. Gleichzeitig wird "Good Bye Lénine!" zum besten europäischen Film gewählt...Erfahren Sie mehr über die Berlinale 2003 in unserem Dossier
"Gegen die Wand" von Fatih Akin wird bei der Jury belohnt . Diese ARTE-Koproduktion ist der erste deutsche Film seit 1986, der einen Goldenen Bär gewonnen hat . Die jungen Filmemacher wie Daniel Burman, Björne Runge und Kim Ki-Duk laufen ihren älteren Kollegen (Ken Loach, Theo Angelopoulos, Eric Rohmer...) den Rang ab. Erfahren Sie mehr über die Berlinale 2004 in unserem Dossier
War das nun Roland Emmerichs späte Retourkutsche für den einstigen Verriss seines futuristischen Berlinale-Beitrags „Das Arche Noah Prinzip“ durch die Kritiker oder Ausdruck des kleinsten gemeinsamen Nenners einer Jury, die sich weder für die innovativeren künstlerischen noch für die politischen Positionen in einem insgesamt mehr als durchwachsenen Wettbewerb richtig erwärmen konnte?...Erfahren Sie mehr über die Berlinale 2005 in unserem Dossier
Kristina Fischer






per E-Mail verschicken
Facebook
Twitter
RSS

