Schriftgröße: + -
Home > Leipziger Buchmesse > Geopoetik > Geopoetik

ARTE & Leipziger Buchmesse - 24/03/06

Geopoetik

Im Focus: Osteuropäische Autoren und verschwindende Landschaften

Bei vielen Autoren der zeitgenössischen Literatur findet sich eine topographische Zuspitzung ihrer Sujets. Geopoetik nennt der ukrainische Schriftsteller Juri Andruchowytsch künstlerische Expeditionen in die sich wandelnde Provinz. Im Mittelpunkt des Festivals Last & Lost mit seinen Ausstellungen, Symposien, Musik- und Filmdarbietungen steht ein gemeinsames Buchprojekt von fünfzehn Autoren und dreizehn Fotografen aus ganz Europa, das Landschaften der Moderne erkundet. Zu den Teilnehmern gehören der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk und der ukrainische Literat Juri Andruchowytsch.

  • Lesen
    Sie hier eine Rezension zur Anthologie Last & Lost. Unterwegs durch ein verschwindendes Europa von Jörg Plath.

  • Hören
    Sie eine Reportage über den polnischen Autor und Verleger Andrzej Stasiuk, der gemeinsam mit seiner Frau an einem sehr ungewöhnlichen Ort einen kleinen Verlag – den Czarne Verlag - gegründet hat. Inzwischen zählt er zu den erfolgreichsten in Polen mit einem unverwechselbaren Profil. Deutsche Verleger entdecken immer mehr interessante osteuropäische Literatur über diesen Verlag.

  • Sehen
    Sie das Porträt des ukrainischen Schriftstellers Juri Andruchowytsch, der gerade den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung erhalten hat. 1960 in der Westukraine geboren, gehört er mittlerweile zu den bedeutendsten jungen Autoren seines Landes. Der Journalist, Lyriker, Essayist und Romancier machte zuletzt mit seinem Essay-Band "Das letzte Territorium" sowie mit seinem gemeinsam mit Andrzej Stasiuk verfasstem Reisebericht "Mein Europa" in Deutschland auf sich aufmerksam. Sein neuester Roman "Zwölf Ringe" ist 2005 bei Suhrkamp erschienen.


Erstellt: Mon Mar 13 17:04:56 CET 2006
Letzte Änderung: Fri Mar 24 13:27:22 CET 2006