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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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07/11/13

Alle Rezensionen von G-I




Christian Gailly: Letzte Liebe
Auch in diesem Roman nimmt Christian Gailly seine große Themen "Liebe, Schönheit und Tod" wieder auf, variiert und kombiniert sie in einem musikalischen Text, der kunstvoll die Zeit verlangsamt und bricht.
Rezension von Christine Lecerf am 3.8.2006

Monika Geier: Die Herzen aller Mädchen
Monika Geier gilt schon seit langem als großes Talent unter den jüngeren deutschen Krimautorinnen. Jetzt, in ihrem fünften Roman mit Bettina Boll, der alleinerziehenden Mutter und krimininalistischen Halbtagskraft hat sie ihren Sound gefunden.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 25.3.2008

Gunter Gerlach: Friedhof der Beziehungen und Pablo De Santis: Das Rätsel von Paris
Längst hat der Kriminalroman das genau definierte Terrain des klassischen Detektivromans verlassen und tummelt sich in allen Arten von Genre-Mix und Medien-Crossover. Gunter Gerlach und Pablo de Santis haben sich über den alten Detektiv ihre Gedanken gemacht. Entstanden sind zwei höchst vergnügliche, bedenkenswerte und spannende… Detektivromane.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 15.4.2010

Robert Gernhardt: Gesammelte Gedichte
Lyrigen Gernhardti ist hervorragend geeignet zur Behandlung von chronischem Poetik-Durst und akutem Humor-Verlangen. Es dient prophylaktisch zur Abwehr der in Deutschland verbreiteten Pastewka-Engelke-Bespaßungs-Bakterien und therapiert zuverlässig das Hallervorden-Palim-Palim-Langzeit-Syndrom. Häufig beobachtet wurden auch antidepressive Wirkungen.
Rezension von Johannes Thomsen am 19.01.2006

Misha Glenny: McMafia
In seinem Buch „McMafia“ zeigt uns der britische Journalist Misha Glenny eine andere, ebenso furchteinflößende Seite der Globalisierung: das Organisierte Verbrechen.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 09.10.2008

Interview mit Georges-Arthur Goldschmidt
Georges-Arthur Goldschmidt, der Kafka und Handke ins Französische übersetzte und Essais über die deutsche Sprache schrieb, ist auch ein wunderbarer Erzähler seines eigenen, von der Shoah zerrissenen und immer wieder durch das Schreiben zusammengeflickten Lebens.

Uki Goni: ODESSA - Die wahre Geschichte. Fluchthilfe für NS-Verbrecher
Der argentinische Journalist und Historiker will mit seinem Buch die Mauer des Schweigens durchbrechen.
Rezension von Peter Wien am 24.8.2006

Jean-Paul Goux: L'Embardée
Der Schriftsteller Jean-Paul Goux ist die neue Stimme der französischen Prosa. Er schreibt seit über 30 Jahren, trotzdem gilt er als Geheimtipp. Höchste Zeit, ihn endlich zu übersetzen!
Ein Lesetipp von Christine Lecerf vom 07.07.2005

Francisco de Goya - Prophet der Moderne
Der Katalog zur Goya-Ausstellung in Berlin und Wien. Eine Rezension von Matthias Winzen am 10.11.2005

Julien Gracq: Witterungen II
Sein Werk ist wie "Ein Balkon im Wald", um den Titel eines seiner Romane aufzugreifen. Es öffnet den Blick und eröffnet der Phantasie einen Raum. Sein Buch Witterungen II ist gerade ins Deutsche übersetzt worden und schlägt nach dem Muster der Reisenotizen Goethes oder Stendhals eine Frankreichkarte à la Gracq auf.
Eine Rezension von Christine Lecerf und Gespräch mit Dieter Hornig am 2.6.2005

Julien Gracq: Gespräche
Zeit seines Lebens hat er sich der 97jährige gegen das Zerreden und Auflösen seiner Texte durch Journalismus und Sekundärliteratur gewendet und daher nur äußerst selten Interviews gegeben. So sind die Gespräche, die er zwischen 1970 und 2001 mit Schriftstellerkollegen und Literaturwissenschaftlern führte, eine seltene Gelegenheit, die einzigartige Stimme eines lebenden Meisters der französischen Literatur zu hören.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 1.11.2007

Günter Grass: Der Schatten
Schreiber oder Zeichner? Der Literaturnobelpreisträger und Grafiker Günter Grass ist ein „Schreibkünstler“. Zum 200. Geburtstag des dänischen Märchendichters Hans Christian Andersen hat er die Anthologie „Der Schatten“ vorgelegt – eine Auswahl aus Andersens Märchen, die er auf originelle Weise illustrierte. Im April erhält Grass den Hans-Christian-Andersen-Preis.
Interview mit Günter Grass am 31.03.5005

Günter Grass: Die Box
Nobelpreisträger Günter Grass schreibt in seinem neuen Buch seine Autobiographie fort. Die "Box" ist auch eine Liebeserklärung an seine acht Kinder. Zugleich hat er der Fotografin und Freundin Maria Rama, die ihn und seine Familie ab Mitte der fünfziger Jahre bis zu ihrem Tod 1997 begleitete, ein heiteres Denkmal gesetzt.

Faïza Guène: Paradiesische Aussichten
Witzig, frech und anrührend zugleich: In ihrem Erstlingswerk beweist die junge Französin Faïza Guène, dass das Leben in der Pariser Banlieue nicht immer leicht ist. Aber auch nicht immer ausweglos. Ein Jugendroman, der vor allem durch seinen frischen Erzählton besticht und seine durch und durch sympathische Heldin.
Rezension von Maya Geis am 4.5.2006

David Guterson: Unsere Liebe Frau vom Wald
Rezension von Peter Wien am 19.8.2004



Lutz Hachmeister:
Nervöse Zone. Politik und Journalismus in der Berliner Republik
Eine neue publizistische Klasse ist angetreten, der es weniger um Aufklärung und Unabhängigkeit, als um Macht, Manipulation, und Entertainment geht: So Lutz Hachmeister, früherer Direktor des Grimme-Instituts, in seinem Buch zum politischen Journalismus in der BRD.
Rezension von Ariane Thomalla am 28.6.2007

Manfred Hammes: Erzähl mir vom Süden ...
Eine literarische Reise durch Languedoc, Provence und Côte d’Azur
Ein opulenter Wälzer zum Schmökern und Schmunzeln, Blättern und Staunen, zur Einstimmung auf die Reise, zum Sich-hinweg-Träumen aus nordischen Wintern.
Rezension von Regina Keil-Sagawe am 12.12.2005

Iris Hanika: Die Eigentliche
Die deutsche Vergangenheitsbewältigung ist ein höchst ungewöhnliches Romanthema – und ein schwieriges. Iris Hanikas „Das Eigentliche“ aber wirkt, als sähe die Autorin alles zum ersten Mal. Ein souveräner Roman über Deutsche im mittleren Alter, die versuchen, trotz und mit der Nazi-Vergangenheit zu leben und zu lieben.
Eine Rezension von Jörg Plath am 29.4.2010

Hans Hartung: So beschwor ich den Blitz
In den 10 Jahren vor seinem Tod 1989 entstanden die unmittelbarsten und vitalsten Bilder des Malers.
Rezension von Matthias Winzen am 15.7.2004

Zygmunt Haupt: Vorhut
Dieser Mann ist ein Wortzauberer, der die Landschaft seiner Kindheit und frühen Erwachsenenjahre heraufruft. Und die Gerüche, die Tiere, die Wolken, die Bäume, den Staub. Zygmunt Haupt, der wieder zu entdeckende polnische Avantgardist, beschwört all das voller Intensität, was er als Emigrant in den USA vermissen musste.
Rezension von Jörg Plath am 19.4.2007

Václav Havel: Fassen Sie sich bitte kurz
Dramatiker und Präsident, Bürgerrechtler und Privatmann - dem ganzen Václav Havel begegnet man in diesem Buch, einer Collage verschiedener Zeiten und Ebenen. Sehr persönliche Tagebucheinträge von heute wechseln mit Einblicken in die Werkstatt eines Staatspräsidenten in den neunziger Jahren, durchmischt wiederum von Anworten auf neue Fragen von Karel Hviz'dala.
Rezension von Ariane Thomalla am 24.5.2007

Heinrich Heine: "...und grüßen Sie mir die Welt". Ein Leben in Briefen
In dieser Auswahl der „schönsten und bedeutendsten“ Briefe Heines tritt auch der Mensch hervor und scheint uns ganz nah und zeitgemäß.
Rezension von Ariane Thomalla am 15.2.2006

Eric Héliot: Der einsame Zeichner
Keine Schublade passt für den französischen Illustrator und Zeichner, seine Bilder für Erwachsene und Kinder sind liebevoll und ätzend, verstörend und bezaubernd zugl eich. In Deutschland ist er noch unbekannt, aber sicher nicht mehr lange! Zur Zeit erfindet er zusammen mit dem österreichischen Schriftsteller Robert Menasse das fiktive Tagebuch eines Mädchens, das das Schreiben entdeckt.
Rezension von Christine Lecerf am 7.04.200

Aleksander Hemon: Lazarus
Im Jahr 1908 wird ein junger osteuropäischer Immigrant von der Chicagoer Polizei erschossen. Knapp 100 Jahre später macht sich ein anderer Immigrant auf, um die Wahrheit über Lazarus‘ kurzes Leben in den Ghettos auf dem Gebiet der heutigen Ukraine und Moldawiens herauszufinden. Aleksandar Hemons „Lazarus“ lässt die Vergangenheit auf ungeahnte Weise wiederauferstehen. Ein atemlos machender Roman über Heimat und Fremde, Wahrheit und Fiktion, Leben und Tod.
Eien Rezension von Jörg Plath am 28.5.2009

Klaus-Dietmar Henke (Hrsg.): Revolution und Vereinigung
Als in Deutschland die Realität die Phantasie überholte: Oktober 1989 bis Oktober 1990 war ein Jahr wie keines in der deutschen Geschichte.
Rezension von Ariane Thomalla am 23.9.2009

Rainer Hermann: Wohin geht die türkische Gesellschaft? Kulturkampf in der Türkei
Ein türkeifreundliches und überaus kenntnisreiches Buch. Dennoch und gerade deshalb legt der Autor kritisch den Finger auf alle Wunden.
Rezension von Ariane Thomalla am 25.9.2008

Arno Herzig und Cay Rademacher: Die Geschichte der Juden in Deutschland
Dieses Buch, ein reich und im richtigen Maß bebilderter Prachtband, ist längst überfällig.Eine Geschichte von „ganz ungewöhnlichem Reichtum“ der Kultur und des Geistes, auch eines unglaublich rasanten wirtschaftlichen und sozialen Aufstiegs seit dem späten 18. Jahrhundert.
Eine Rezension von Ariane Thomalla vom 24.01.2008

Jan Himilsbach: Die Welt des Jan Himilsbach.
Mit Himilsbach ist ein skurriler und knorriger Pole zu entdecken, der mitten im real existierenden Sozialismus das Fähnlein der Bohème hoch hielt.
Rezension von Jörg Plath am 18.1.2007

Ernst E. Hirsch: Als Rechtsgelehrter im Lande Atatürks
Gleich 1933 nutzte Kemal Atatürk, der die Türkei auf die Höhe der zeitgenössischen europäischen Zivilisation heben wollte, die Chance: Er rief in Deutschland verfolgte Spitzenwissenschaftler, Künstler und Politiker in die Türkei. Vor allem ging es ihm um den Aufbau der neuen Universitäten. Ein Exil besonderer Art.
Rezension von Ariane Thomalla am 30.10.2008

E.T.A. Hoffmann: Das Majorat
Das Majorat ist nicht nur eine unheimliche Kriminalgeschichte, sondern eine virtuose Erzählung von den Möglichkeiten des Erzählens.
Rezension von Achim Küpper am 9.9.2004

Gunter Hofmann und Adam Krzeminski: Schuld & Sühne & Stolz & Vorurteil
Ein deutsch-polnisches Buch, dass simultan in beiden Sprachen und Ländern erschienen ist.
Rezension von Ariane Thomalla am 27.12.2007

Anne Holt
Krimitipps von Wilfried Hauke am 1.9.2004

Bilder von B. Ein Besuch bei Barbara Honigmann
Autorin und Malerin Barbara Honigmann feierte am 12.2.2009 ihren 60. Geburtstag. Seit 25 Jahren lebt die Berliner Jüdin nun schon in Straßburg. Ein Exil? Eine neue Heimat? Ein Leben zwischen Welten.
Ein Porträt von Annegret Karstens am 12.2.2008

Felicitas Hoppe: Iwein Löwenritter
Nach einem Roman von Hartmann von Aue
Ein Ritter aus König Artus’ Tafelrunde und sein Löwe ziehen durch die Welt und bestehen allerlei Abenteuer. Und was für Abenteuer! Felicitas Hoppe erzählt das mittelalterliche Epos nach – für Kinder, Jugendliche und alle übrigen.
Rezension von Jörg Plath am 19.6.2008

Michel Houellebecq: Eine Frage des Wertes
Eine Rezension von Christine Lecerf zu "Die Möglichkeit einer Insel" vom 5.10.2005 und Ausschnitte aus einer Diskussion mit dem streitbaren Autor

Michel Houellebecq: Karte und Gebiet
Houellebecq getötet und begraben! Ein durchaus erfreuliches Selbstporträt des großen Homme de lettres im Frankreich des 21. Jahrhunderts.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 14.2011

Declan Hughes: Blut von meinem Blut
Im ersten Krimi des irischen Dramatikers und Theaterregisseurs Declan Hughes, trifft die amerikanische Lust am optisch-klanglichen Sprachspiel voll ins Schwarze.
Rezension von Tobias Gohlis am 8.2.2007

Michal Hvorecky: City - Der unwahrscheinlichste aller Orte
Futuristische Gesellschaftssatire und literarischer Psychothriller: ein Märchen aus neo-virtuellen Zeiten.
Eine Rezension von Michèle Pommé am 20.7.2006

Georges Hyvernaud: Der Viehwaggon
Fünfzig Jahre dauerte es, bis dieses Anti-Tagebuch eines ganz normalen Kriegsheimkehrers sich gegen die Selbstzufriedenheit und den kleinbürgerlichen Konformismus der französischen Literatur durchsetzte.
Rezension von Christine Lecerf am 7.2.2008




Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 07-11-13