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Das Kulturmagazin auf ARTE - Sonntag ab 16.45 Uhr

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26/07/12

Franziska Maderthaner - Digitale Bilder in Öl

Ob figurative oder abstrakte Malerei, Stilvorschriften interessieren Franziska Maderthaner nicht. „Letztlich ist alles Farbe auf Leinwand“, beschreibt die Wiener Künstlerin ihre Werke.

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Selbstverständlich ist die Malerei von Franziska Maderthaner nicht schlicht. Vielmehr sind ihre poppig-bunten Bilder präzise durchdachte und komponierte Collagen – eine Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart, aus Fotorealismus und Abstraktion.

So stellt die Künstlerin etwa in ihrem Bild „Antiaging“ (2011) mittelalterlich gekleidete Frauen einem Soldaten mit Maschinengewehr gegenüber. Dabei lässt sie die surreale Szenerie in einem Meer aus Farbe zerfließen, die Realität löst sich auf in reine Malerei.

Oft zitiert Franziska Maderthaner in ihren großformatigen Ölbildern Motive aus der Kunstgeschichte. Zur Erfindung ihrer komplexen Bildwelten nutzt die 50-jährige den Computer. Mit Hilfe von Bildbearbeitungsprogrammen entwickelt sie eine noch größere Motivdichte, eine Dramaturgie des Dargestellten. Der Wechsel zwischen den Medien ist ein wichtiger kreativer Prozess ihres Schaffens.

Metropolis besucht Franzsika Maderthaner in Wien, wo die Künstlerin lebt und arbeitet.

Link:
www.maderthaner.cc/index.htm

Sehen Sie hier als Bonus-Video das ungekürzte Interview mit der Wiener Künstlerin Franziska Maderthaner:

Autor: Martina Klug

Erstellt: 23-07-12
Letzte Änderung: 26-07-12