Bei den französischen Parlamentswahlen am vergangenen Sonntag gingen die Sozialisten als stärkste Partei hervor. Landesweit holte die PS 29,4 Prozent der Stimmen, die UMP kam auf nur 27,1 % - 39,5 Prozent waren es noch vor 5 Jahren.
Der rechtsextreme Front National (FN) erreichte 13,6 Prozent und kann mit maximal drei Sitzen im Parlament rechnen.
Die endgültige Entscheidung über die Zusammensetzung der Nationalversammlung fällt aber erst in der zweiten Runde am Sonntag. Die Chancen auf eine absolute Mehrheit stehen jedoch gut für den neuen Präsidenten und seine Partei.
„Frankreichs Parlamentswahlen – Vorteil Hollande?“, fragt Elisabeth Quin heute Abend und hat sich zur Diskussion den stellvertretenden Redaktionsleiter von „Le Figaro“ Yves Thréard und den stellvertretenden Redaktionsleiter von „Libération“ Vincent Giret eingeladen.
Ebenfalls zu Gast sind der Politologe Bruno Cautrès, der Historiker Jean Garrigues und der Journalist Brice Couturier.
Die geringe Wahlbeteiligung von nur 57 Prozent gibt Bruno Gaudenzi Anlass, an die Einführung des allgemeinen Wahlrechts in Frankreich im Jahre 1848 zu erinnern.






per E-Mail verschicken
RSS
Facebook
Twitter

