Damit lag er klar vor dem konservativen Amtsinhaber und aktuellem Präsidenten Nicolas Sarkozy mit 25, 5 Prozent.
Der Vorsprung Hollandes in der ersten Runde gilt als psychologisch wichtig, um bis zur Stichwahl zusätzliche Wähler mobilisieren zu können. Für den 6. Mai sagen die Umfragen für Hollande einen deutlichen Vorsprung von rund zehn Prozentpunkten voraus. Es wäre dann das erste Mal seit 1988, dass die Sozialisten für sich einen Präsidentenwahl entscheiden.
Die Überraschung des Wahltages: Auf den dritten Platz kam die Rechtsextreme Marine Le Pen mit 20 Prozent der Wählerstimmen. Laut Institute Ipsos und Harris Interactive kam die Chefin der Partei Front National damit auf einen deutlich höheren Wert als die vorhergesagten rund 16 Prozent und fast doppelt so hoch wie ihr Vater.
Damit lag sie vor dem Linkskandidaten Jean-Luc Mélenchon, der zwischen 11,7 Prozentpunkte erzielte.
Der Zentrumspolitiker François Bayrou brachte es auf 8,5 Prozent.
Überraschend hoch war die Wahlbeteiligung, die nach Schätzungen der Meinungsinstitute rund 80 Prozent erreichen dürfte. Dabei hatten Meinungsforscher und Experten eine extrem hohe Zahl von Nicht-Wählern erwartet hatten.
Rund 44,5 Millionen Franzosen waren zu der Wahl aufgerufen. Und nun ist nach der Wahl vor der Wahl.






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