„Männer und Frauen sind gleichberechtigt“. So steht es im deutschen Grundgesetz.
Die Realität ist jedoch auch heute noch eine andere! Eine Studie des Statistischen Bundesamtes von 2007 zeigt, dass der durchschnittliche Bruttoverdienst deutscher Männer um 23 Prozent über dem der Frauen liegt.
In Frankreich hat einige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen ein Kollektiv von Vereinen eine Petition unterzeichnet, in der von allen Kandidaten eine klare Stellungnahme zu Maßnahmen zur Gleichberechtigung Mann-Frau gefordert wird.
Frage des heutigen Abends ist deshalb: Feminismus: Alles schon erreicht?
Geballte Frauenpower gibt es in der heutigen 28’-Sendung. Elisabeth Quin begrüßt die Schriftstellerin Camille de Peretti, die sich zum modernen Feminismus äußert.
Magali de Haas, Sprecherin des Vereins „Osez le féminisme!“, erläutert die aktuellen Rechte für Frauen und präzisiert, welche Erwartungen Feministen an den nächsten französischen Präsidenten haben.
Eva Bester hat für uns die Literatur-und Filmwelt nach einigen Beispielen zur Beziehung Mann-Frau durchforstet, und Cécile Debray führt uns in die Kunstwelt.
Der einzige männliche Studiogast der heutigen Sendung, der Cineast Patric Jean, stellt die These auf, dass die Gleichheit der Geschlechter eine Illusion ist und beruft sich auf seinen Film „La domination masculine“.






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