Doch worüber gerät man in Erstaunen? Und wie? Wundert man sich nur über etwas, worauf man nicht gefasst ist? Oder im Gegenteil vielmehr darüber, dass die Dinge so sind, wie sie sind? Kann man noch über Sachverhalte staunen, für die es eine Erklärung gibt? Und könnte man das Erstaunen als eine Schule der Uneigennützigkeit bezeichnen, welche uns lehrt, die Welt losgelöst von Nützlichkeitsbestrebungen zu betrachten?
Über diese Fragen spricht Raphaël Enthoven mit seinem Gast, dem Philosophen Bertrand Vergely, der ein Buch "Retour à l'émerveillement" (2010), über die Kunst, sich zu wundern, geschrieben hat.
Gast der Sendung:
Bertrand Vergely, geboren 1953, ist ein französischer Philosoph und Theologe. Der Absolvent der Elitehochschule ENS Saint-Cloud lehrte am Pariser Institut für Politikwissenschaft (Sciences Po) und unterrichtet am Institut für orthodoxe Theologie Saint-Serge sowie am Lycée Pothier.
Neben der französischen Übersetzung von "The Myth of the State" von Ernst Cassirer ("Le mythe de l'État", 1993) veröffentlichte er unter anderem "Le Dictionnaire de philosophie" (1998), "La Mort interdite" (2001), "Heidegger ou l'exigence de la pensée et Petite philosophie du bonheur" (2001) sowie "La Foi ou la Nostalgie de l'admirable" (2002).
Kürzlich erschienen von ihm zudem "Le chemin de l'homme selon la Bible: essai d'anthropologie judéo-chrétienne" (2009), und "Une vie pour se mettre au monde" (2010).

Herausgeber: Editions Albin Michel (2010)
Kollektion: Essais/Clés
Sprache: Französisch
ISBN-10: 2226215565
ISBN-13: 978-2226215567





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