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Wettlauf um die Rohstoffe

Weltweit steigt die Nachfrage nach Rohstoffen, zumal Schwellenländer wie China, Brasilien und Indien ein rasantes Wirtschaftswachstum erleben.

Wettlauf um die Rohstoffe

Dienstag, 16.09.2008, 21.00 Uhr - 03/11/08

Droht uns der Ölkollaps?

Der seit Jahren stetig steigende Ölpreis hat gravierende wirtschaftliche und politische Folgen. Der ARTE-Themenabend geht den Problemen nach, die durch die Verteuerung dieses wichtigen Rohstoffs entstehen.

  • Ölkollaps - Gesprächsrunde Teil 1
  • Ölkollaps - Gesprächsrunde Teil 2
  • Ölkollaps - Gesprächsrunde Teil 3
  • Ölkollaps - Gesprächsrunde Teil 4

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Erdöl ist der zurzeit wichtigste Energielieferant und sein Preis bestimmt Wirtschaft und Börse. Seit über sechs Jahren befindet sich der Rohölpreis im Aufwärtstrend - das ist die längste Steigerungsphase seit Beginn der industriellen Revolution. Ein steigender Ölpreis weckt Ängste, aber auch Hoffnungen - zum Beispiel auf Veränderung. Endlich wird wahrgenommen, wie knapp gewisse Rohstoffe und wie wichtig Alternativen sind. Der Energieverbrauch in Deutschland ist vor allem wegen der Preisexplosion bei Rohöl so stark zurückgegangen wie in keinem anderen Land der Erde. Energiesparen wird attraktiv.
FORUM
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ENERGIEPOLITIK
"Wir bauen immer noch in den Kategorien der 70-er Jahre"
Interview mit Rebecca Harms zum Thema Klimawandel und Energiepolitik

Den Auftakt des Themenabends macht die preisgekrönte Dokumentation "Ein böses Erwachen - Der Ölcrash". Daran schließt sich eine Gesprächsrunde an, in der deutsche und französische Fachleute über das drohende Ende des Ölzeitalters diskutieren.

Donnerstag, 18. September 2008

09:55
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Meine Wiederholung
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Ein böses Erwachen - Der Ölcrash

Wie lange werden wir noch derart verschwenderisch mit dem in Jahrmillionen entstandenen Erdöl umgehen können?

DETAILS

Donnerstag, 18. September 2008 um 09.55 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Ein böses Erwachen - Der Ölcrash
(Schweiz, 2006, 83mn)
BR

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Die Filmemacher Gelpke und McCormack gehen der Geschichte der Ölgewinnung nach und blicken in die Zukunft des begehrten Rohstoffs. Wie lange werden wir noch derart verschwenderisch mit dem in Jahrmillionen entstandenen Erdöl umgehen können und welche Alternativen gibt es?

Die Journalisten und Filmemacher Basil Gelpke und Ray McCormack rollen die Geschichte der Ölgewinnung auf und wagen einen Ausblick in die - womöglich sehr begrenzte - Zukunft des Rohstoffes. Die Filmemacher haben Archivmaterial, NASA-Aufnahmen und historische Filmausschnitte zusammengetragen.

Der mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilm führt rund um die Welt. Stationen sind Texas, Caracas und der Maracaibo-See in Venezuela, das Orinoko-Delta, die verschlossene zentralasiatische Republik Aserbaidschan mit ihrer Hauptstadt Baku und dem Kaspischen Meer; außerdem Shanghai, Hongkong und London. Namhafte Wirtschafts- und Energieexperten kommen zu Wort. "Ein böses Erwachen - Der Ölcrash" beleuchtet, wie die Bewohner dieser Erde unsere wertvollste, in einem Zeitraum von Jahrmillionen entstandene und nicht erneuerbare Energiequelle, das Erdöl, innerhalb von 150 Jahren fast vollständig aufbrauchen.

Man braucht kein Verschwörungs-Theoretiker zu sein, um eine direkte Verbindung zwischen dem gesteigerten Interesse der USA am Mittleren Osten, der nationalen Sicherheit und der drohenden Ölkrise herzustellen. Die intensive Suche nach alternativen Energiequellen, die zurzeit von den größten multinationalen Energie-Unternehmen und bedeutenden Forschungsinstituten unternommen wird, lässt ahnen, dass auch sie mit einer baldigen Energiekrise rechnen. In den Interviews mit Experten aus der ganzen Welt wird deutlich, dass wir dem Boden des Ölfasses nahe sind. Doch wie viel Öl ist noch vorhanden? Gibt es Alternativen zur Energiequelle Erdöl? Wird es Krieg geben um die letzten Ölreserven?

Der Dokumentarfilm fragt nach möglichen Lösungen für die politisch, wirtschaftlich und ökologisch komplexeste und wichtigste Aufgabe unserer Zeit.

"Ein böses Erwachen - Der Ölcrash" wurde unter anderem beim Palm Beach International Film Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet und erhielt den Zürcher Filmpreis 2006.


Donnerstag, 18. September 2008

11:15
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Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Gesprächsrunde

Deutsche und französische Fachleute diskutieren die Frage, wie man den Folgen des steigenden Ölpreises entgegenwirken kann.

DETAILS

Donnerstag, 18. September 2008 um 11.15 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Gesprächsrunde
(Deutschland, 37mn)
BR


Deutsche und französische Fachleute diskutieren die Frage, wie man den Folgen des steigenden Ölpreises entgegenwirken kann. Ist der Ausbau der Kernenergie wirklich die erste Wahl oder wäre eine drastische Reduzierung der Nachfrage nach Öl durch konsequente Energiesparmaßnahmen eine Lösung?

Klimawandel und Ölpreisanstieg führen derzeit weltweit zu einem Comeback der Kernenergie. Viele Länder planen den Bau zusätzlicher Reaktoren. Doch ist das die Lösung, dem Ende des Ölzeitalters entgegenzuwirken?
Das einzig nachhaltige Mittel gegen steigende Ölpreise ist der Umbau der Energieversorgung - weg von fossilen Rohstoffen und hin zu erneuerbaren Energien bei gleichzeitiger sparsamer Verwendung. Wenn die Ölnachfrage dauerhaft um fünf Prozent sinkt, so rechnen Ökonomen vor, ist damit zu rechnen, dass der Preis regelrecht in den Keller geht.
Wie also können wir mit diesen Problemen umgehen? Deutsche und französische Experten diskutieren.

Die Gäste:

Rebecca Harms: Mitglied des Europäischen Parlaments - stellv. Vorsitzende der Fraktion der Grünen
Michael Bräuninger: Leiter des Kompetenzbereichs Wirtschaftliche Trends am Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), Energie-Experte
Guillaume Duval: Chefredakteur der Fachzeitschrift "Alternatives Economiques", Paris
Yves Bamberger: Leiter des Forschungs-Ressorts von Electricité de France (Staatliches Monopol der Stromversorgung in Frankreich) und Mitglied der Akademie der Technologien.


Erstellt: 15-09-08
Letzte Änderung: 03-11-08