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Freedom

ARTE erinnert an das dunkle Kapitel der Sklaverei und stellt Persönlichkeiten ins Licht, die mit Mut und Engagement für Freiheit und Gleichheit eintraten. Was ist geblieben von Kings Traum eines Amerikas ohne Rassenbarrieren? Wie leben Schwarze und Weiße heute in den USA zusammen?

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Mittwoch, 18. Juni 2008 um 21.00 Uhr, Wiederholung am 1. Juli um 9.55 Uhr - 20/06/08

Dr. King, Bürgerrechtler

Der zweiteilige Dokumentarfilm zeichnet das politische Porträt Martin Luther Kings von 1963 bis zu seiner Ermordung 1968. In dieser Zeit erlebte die schwarze Bürgerrechtsbewegung in den USA ihren Höhepunkt, ebenso wie die politische Karriere Martin Luther Kings, der der führende Kopf der Bewegung war.

Die Zeugen seines Traums In seinem Artikel porträtiert Reymer Klüver, SZ Korrespondent in Washington, den Prediger Billy Kyles - einen ehemaligen Weggefährten Martin Luther Kings.

Fünf Afro-Amerikaner aus der Hauptstadt Washington und ihre Träume

Im April 1963 kam der junge Pfarrer Martin Luther King nach Birmingham/Alabama. Der charismatische Anführer der Bürgerrechtsorganisation Southern Christian Leadership Conference wollte eine friedliche Demonstration unterstützen, die die Behörden um jeden Preis verhindern wollten. Im Süden der USA war der Gedanke der Rassentrennung noch fest verwurzelt, Gewalt gegen Schwarze war an der Tagesordnung. Es herrschte eine explosive Stimmung, in der die Polizei viele Anführer der Proteste verhaftete. Martin Luther King nahm eine Festnahme bewusst in Kauf. In der Haft schrieb er den berühmten "Brief aus dem Gefängnis von Birmingham", in dem er seine Doktrin des gewaltlosen Widerstands darlegte.

Einige Wochen später gab das Weiße Haus grünes Licht für den Friedensmarsch nach Washington DC, an dem Mitglieder aller Bürgerrechtsorganisationen teilnahmen. Auf dem historischen Abschlussmeeting hielt Martin Luther King seine berühmte Rede. "I have a dream". Kings Charisma und seine beständige Forderung nach Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung der Schwarzen festigten seine Führungsrolle, brachten ihm aber auch Feinde ein - nicht nur unter Anhängern der Rassentrennung, sondern allgemein in reaktionären Kreisen, zu denen auch der legendäre FBI-Chef J. Edgar Hoover gehörte. Er war ein entschiedener Gegner des Civil Rights Movement. Doch auch radikalen Schwarzen wie den Aktivisten von "Black Power" und "Nation of Islam" war Martin Luther King ein Dorn im Auge.


Am 22. November 1963 zeigte der Mord an Präsident Kennedy, dass auch Martin Luther King die Zielscheibe politisch motivierter Gewalttaten war. Hoover hielt ihn für einen Kommunisten und ließ ihn vom FBI bespitzeln. Je näher der politische Sieg der Bürgerrechtsbewegung zu rücken schien, desto größer war die Bedrohung, die über dem herausragenden Aktivisten der Bewegung schwebte. Am 4. April 1968 wurde Dr. Martin-Luther King im Alter von 39 Jahren ermordet.

Der Dokumentarfilm zeigt auf anschauliche Weise die Höhepunkte der politischen Karriere Martin Luther Kings. Archivaufnahmen und Zeitzeugenberichte von Freunden und Gegnern des Bürgerrechtlers vermitteln einen Eindruck von der gespannten Atmosphäre jener Zeit, auf die sich heute der US-Präsidentschaftskandidat Barack Hussein Obama in seinen Reden bezieht.

Was ist geblieben von Kings Traum eines Amerikas ohne Rassenbarrieren? Wie leben Schwarze und Weiße heute in den USA zusammen - in einer Zeit, in der erstmals ein Schwarzer die Chance hat, für das Präsidentenamt zu kandidieren?

Fünf Afro-Amerikaner aus der Hauptstadt Washington und ihre Träume

Die Zeugen seines Traums In seinem Artikel porträtiert Reymer Klüver, SZ Korrespondent in Washington, den Prediger Billy Kyles - einen ehemaligen Weggefährten Martin Luther Kings.



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Dr. King, Bürgerrechtler
"I Have a Dream"
"I Have Seen the Promised Land"
Dokumentarfilm von Orlando Bagwell und Noland Walker
ARTE France, USA 2004
Wiederholung am 1. Juli um 9.55 Uhr

Erstellt: 27-05-08
Letzte Änderung: 20-06-08