"Warum Paris? Nun, wenn Ihr Film "Le Passé" heißt und ein Hauptthema der Blick in die Vergangenheit ist, dann können Sie nicht irgendeinen Ort der Welt auswählen, sondern brauchen eine Stadt, in der Vergangenheit und Geschichte gegenwärtig sind“, so der Regisseur."
Asghar Farhadi versteht sich als "Weltbürger" und spricht dies auch mit Vincent Josse an.
Außerdem unterhalten sie sich über die zahlreichen Auszeichnungen, die der Regisseur von "Fireworks Wednesday", "Alles über Elly", "Tanz im Staub" und ""Die schöne Stadt" erhalten hat – allen voran eine ganze Reihe von Preisen für "Nader und Simin – Eine Trennung" im Jahr 2011 (Goldener Bär bei der Berlinale, Golden Globe, César und Oscar für den besten fremdsprachigen Film).
Doch seinem Lieblingsthema – der iranischen Mittelklasse in all ihren Ausprägungen – ist Asghar Farhadi trotz des internationalen Erfolgs treu geblieben: "Da es im Iran mehrere Sprachen und Volksgruppen gibt, ist die Bezeichnung "iranische Gesellschaft" nicht wirklich zufriedenstellend. Es gibt zum Beispiel Menschen mit einer sehr traditionellen und andere mit einer sehr modernen Lebensweise. Einer der interessantesten Aspekte dieser Gesellschaft liegt vielleicht genau hier: in ihrer Vielfalt."
Vincent Josse spricht mit dem Filmemacher auch über seine Einflüsse (Henrik Ibsen, Tennessee William, Ingmar Bergman usz.) und seine baldige Rückkehr nach Teheran.
In Frankreich läuft "Le Passé" mit Bérénice Bejo und Tahar Rahim am 17. Mai an. Der deutsche Kinostart ist noch nicht bekannt.
Die Playliste von Asghar Farhadi






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